Hallo.
zum Ausgangsthema:
Das weitere Aufteilen der Unterforen ist m.E. nicht zweckmäßig. Ich kenne das von anderen Foren. Im Ergebnis werden viele Themen von potentiellen Ratgebern nicht beachtet. Wer soll regelmäßig eine größere Anzahl von Unterforen durchforsten, ob ein Gerät oder Thema dabei ist, bei dem er sich gut auskennt und ein paar hilfreiche Zeilen verfassen will? Eine Liste mit (hoffentlich aussagefähigen) Überschriften ist hingegen schnell überflogen Dem Hilfesuchenden ist es durchaus zuzumuten, die Suchfunktion zu benutzen und dann eine gewisse Anzahl von ggf. nicht passenden Threads zu sichten, welche den Suchbegriff enthalten.
Viele Themenbereiche überschneiden sich auch. Beispiel: WM, Trocker, WT - das gibt mehr Verwirrung als Auflärung. "Ausgründen" könnte man allenfalls die Kühltechnik. Aber ob das etwas bringt?
Insiderecke:
Davon halte ich nichts. Gut, daß der Chef dazu eine klare Meinung hat.
Wie sollte man die Eintriffsbedingungen definieren? Wie in allen Branchen gibt es auch im HG-Bereich weniger qualifizierte Leute, welche zwar auf dem Papier irgendwas sind, aber es deshalb noch lange nicht wirklich drauf haben. Irgendwann muß man schließlich auch mal anfangen und wie sollen es Berufsanfänger lernen, wenn die "Alten" alle mauern?
Zurückhalten von Informationen, um die "Zunft" zu retten:
Soso, aber selbst Tips beziehen wollen? Und die Kundschaft zu gut es geht dumm halten, um sie besser ausnehmen zu können?
Das wird nicht funktionieren. Wer so etwas fordert, hat m.E. auch den Grundgedanken des Internets nicht verstanden. Ein Bedarf an solchen Informationen und Plattformen ist da. Im HG-Bereich ist der Diskussionsbedarf u.a. dadurch besónders hoch, weil die Hersteller kaum Servicemanuale veröffentlichen und z.T. rechtlich gegen jeden vorgehen, welcher ihnen diesen Job abnehmen will. Ein Forum, welches solche Informationen in rechtlich unangreifbarer Form anbietet - d.h. eine gute Plattform dafür bildet - wird irgendwann Erfolg haben. Dieser ist aber nirgendwo so vergänglich wie im Web, wenn Fehler gemacht werden.
Seien wir doch mal ehrlich:
Wirklich kompliziert sind die wenigsten Hausgeräte. Die Schwierigkeiten bei der Reparatur bestehen vielmehr in folgenden Punkten:
- überteuerte O-ET - daraus resultierend die Fragen nach Alternativen, Kompatibilitäten, Detailreparaturen etc.
- nicht verfügbare oder für Einzelreparaturen viel zu teure Servicemanuale - i.d.R. muß es ohne gehen, ggf. mit ein paar Tips aus dem Internet
- insgesamt mangelhaftes und kaputtgespartes Gerätedesign - u.a. im Hinblick auf Folgefehler, Servicefreundlichkeit usw.
- zunehmende "Sabotagekonstruktionen" welche preisgünstige Reparaturen erschweren sollen - direkt daraus resultierend die Fragen, ob es nicht doch irgendwie ohne überteuerte O-ET geht
Mit den Markenherstellern muß man kein Mitleid haben. Die haben den Ast abgesägt, auf dem sie jahrzehntelang recht bequem gesessen haben. Den enttäuschten Kunden kann man nicht verdenken, daß sie zum Wettbewerb überlaufen. Daß sich viele HG-Techniker dabei ein anderes Betätigungsfeld suchen müssen, ist wohl genauso unausbleiblich wie in vielen anderen Branchen. Man sollte dabei nur nicht Ursache und Wirkung verwechseln.
Datenschutz:
Man sollte sich in Zeiten von Stasi2.0, gläsernem Bürger usw. darüber im Klaren sein, daß Datenschutz nur noch funktionieren kann, wenn die Daten gar nicht erst entstehen. Ansonsten wird sich bei hinreichendem Interesse immer "jemand" finden, welcher sich Zugriff darauf verschafft und sie ggf. für seine Zwecke mißbraucht. Wenn man Glück hat, wird sich nur die Werbeflut weiter verschärfen und dazu kommen vielleicht noch ein paar Betrugsversuche. Die Hauptgefahr ist dabei aber der ewig klamme und extrem gefräßige deutsche Staat, welcher primär an seiner Sicherheit und Finanzierung interessiert ist. Eine allzu leicht nachvollziehbare Anmeldung kann einem also ganz schnell um die Ohren fliegen. Vollständige Sicherheit gibt es sowieso nicht. Aber allzu vertrauenselig sollte man mit seinen persönlichen Daten nicht umgehen.
Gruß
Thomas