Hallo,
*räusper*, wenn man den Spruch bei der Auftragsvergabe bringt, wird es aber richtig teuer gell? Geld spielt schon eine Rolle. Nur jetzt ausgerechnet bei der Elektroinstallation zu sparen halte ich nicht für sinnvoll, da man bei dem Gewerk später, wenn alles verputzt ist, nur noch mit großer Mühe Änderungen einbringen kann. Ich bin aktuell bei 1500 EUR Mehrkosten in Bereich Elektro und das ist bei der Kaufsumme voll okay.
Ich bin eher geneigt bei solchen Sachen wie Vliestapete, Fliesen und Teppich Abstriche zu machen - da kann ich in ein paar Jahren noch Nachbessern, ohne die Hütte in einen Rohbau zu verwandeln.
Um mal wieder zurück zum Thema zu kommen: Ich habe nach nachgeschaut, im Neubau kommt Feuchtraumleitung NYM in der Verlegeart C (unter Putz) zur Anwendung. Gemäß VDE 0298-4 Tabelle 3 ist demnach bei drei belasteten Leitern mit Nennquerschnitt 1,5 mm2 eine Belastbarkeit für die Herdanschlussdose von 17,5 A gegeben. Das ist aber schade jetzt für mich, da mir das Argument für 2,5 mm2 auf Kosten des Elektrikers fehlt. Hat jemand eine VDE-Vorschrift oder DIN-Norm parat, die für die Herdanschlussdose 2,5 mm2 zwingend vorsieht?
Wenn die NYM-Leitung zur Herdanschlussdose ihren Weg auch in einem flexiblen Installationsrohr durch den Estrich nimmt, dann verschiebt sich für den Abschnitt die Verlegeart in Richtung B2 und damit wären nur noch 15 A bei 1,5 mm2 nach VDE 0298-4 Tab. 3 zulässig. Das könnte ein Ansatzpunkt sein.
Bin für jeden Kommentar dankbar.
Gruß
Michael