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Schmöllner

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  • "Schmöllner" started this thread

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1

Thursday, June 24th 2010, 9:33pm

Magnetron testen?

Folgender Fall:



Microwelle mit Grill defekt. Der Grill läuft ganz normal. Heizt auch. Die Microwellenfunktion läuft akkustisch ganz normal. Lüfter dreht sich auch. Allerdings bleibt der Garraum kalt. Der "übliche" Hochspannungskondensator scheidet also als Fehlerquelle aus. Kann ja dann nur noch das Magnetron sein.



Jetzt meine Frage: Wie kann ich sichergehen, statt nur vermuten? Läßt sich ein Magnetron irgendwie durchmessen?



Bei den heutigen Preisen bei den Microwellen, ist eine solche Reparatur ja meist unwirtschaftlich. Auch wenn das Ersatzteil wie in diesem Fall "nur" etwa 50 Euro kostet. Da muß man schon sicher sein, statt ins "Blaue hinein" Teile zu bestellen.





Gruß, Schmöllner!
Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage - nicht für das, was Du verstehst!

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2

Friday, June 25th 2010, 6:13am

Hast du mal die Leistungsaufnahme des Gerätes gemessen? In jedem Fall kannst du die Wicklungen des Transformators (falls kein Invertergerät) und die Heizwicklung des Magnetrons durchmessen.

Hast du mal eine Basisschulung über Mikrowellengeräte besucht?

3

Saturday, June 26th 2010, 9:42am

Hallo
Fehlt noch eine frage.
Habt ihr auch ein Lektagemessgerät?
Uevchen45
Und immer schön aufpassen. Strom kann dein Freund aber auch dein Feind sein.:thumbup:
Stecker raus bevor man anfängt zu schrauben 8|
Und am Ende eine Sicherheitsprüfung VDE 0701/702
Bitte keine Anfragen per Privaten Nachrichten, sollen doch alle was davon haben.
Und erwartet keine Wunder, sind auch nur Menschen :D

Schmöllner

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4

Monday, June 28th 2010, 7:57am

Die Gesamtstromaufnahme kann ich messen. Das Problem den Trafo einzeln durchzumessen ist, das schon wieder die Frage von Aufwand zu Nutzen steht. Die sind ja aufgrund der Gerätegrösse meist "wunderbar zugänglich".

Microwellenschulung? Haha, schön wärs. Seit der Kollege weg ist, der mich im groben eingearbeitet hat, ist einzig Selbststudium angesagt. Niemand mehr da, den ich mit meinen Fragen löchern kann. Mein Chef interessiert sich nur für das Ergebnis.



@Uevchen: Lektagemeßgerät ist vorhanden. Ist das erste was ich nutze, bevor ich am Gerät überhaupt etwas mache.
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5

Monday, June 28th 2010, 10:17pm

Also der Trafo ist ruck zuck gemessen - viel schneller, als das Magnetron getauscht ist.

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6

Wednesday, June 30th 2010, 10:04pm

Was soll der popellige Leckmesser bringen?

Wie stark muss es da herauspfeifen, damit es anzeigt? Welcher Grenzwert ist zugrunde gelegt? Es ist auch nur einen anisotrope Messung. Also in alle Raumrichtungen drehen. Zeigt es überhaupt noch an?.Einen Phasenprüfer hält man auch vorher mal an eine Spannungsquelle...(auch wenn man den nicht beutzen sollte und anders freimessen sollte) Also lieber sorgfälltig arbeiten und dann messen!

Ich messe hiermit...

http://www.narda-sts.us/pdf_files/DataSh…iscontinued.pdf

:D

Gruß TW

Prinz

Sage

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7

Thursday, July 1st 2010, 6:23am

Moin
Der von dir popplig genannte Leckmesser kostet nur so um die 500€ Netto.
Außerdem muß das Gerät in regelmäßigen Abständen geeicht werden.
mfg
Nur für nicht Mutige :P
1.Freischalten
2.Gegen Wiedereinschalten sichern
3.Spannungsfreiheit allpolig feststellen
4.Erden und kurzschließen
5.Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
hausgeraeteklinik@t-online.de aber nur anschreiben wenn es wichtig ist und spam dürft Ihr behalten :aufreg:

8

Thursday, July 1st 2010, 6:46am

Bleibt nur die Frage, ob sich der Großteil der Mikrowellen Geräte überhaupt rentiert zu reparieren. Die Dinger gibt es ja mittlerweile ab 40.- Da ist das Aufschrauben des Gerätes schon teurer als einen neue...
Grüße,
Michael

ACHTUNG:
- Geräte stets spannungslos machen und VDE beachten!
- Alle Tips hier setzen Sachkenntnis voraus.

-
beachte die 5 Sicherheitsregeln.
- nach der Reparatur: Messung laut VDE 0701/702

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9

Thursday, July 1st 2010, 7:07am

Der günstige Preis gilt leider nur für einfache Standgeräte. Es gibt aber durchaus hochwertige Einbaugeräte mit Glasfront, Edelstahlblende usw. Und bei einem Gerätepreis von 1000 Euro lohnt eine Reparatur durchaus.

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10

Thursday, July 1st 2010, 8:59am

Doppelt

This post has been edited 1 times, last edit by "timundstruppi" (Jul 1st 2010, 9:07am)


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11

Thursday, July 1st 2010, 9:05am

Sorry,

aber ich dachte an den 10-20E-Schrott, den man bei Elektronikhöker bekommt. Dann ist das Messgerät, von dem du sprichts wohl geeignet. Ich denke, aber die meisten hier denken gerade an dieses Billigschätzeisen..

Beim Messen von Grenzwerten ist es immer schön, wenn man eine Kontrollnormal hat. Aber leider nicht immer möglich.

Übrigens Eichen ist unsinnig. Kalibrieren ist gemeint. Eichen ist kalibrieren in Anwesenheit eines Eichbeamten, wenn man ez.B. etwas wägt und verkaufen will.

Trafo durchmessen, ich habe einen defekten Trafo auch schon getauscht. Aus 2 defekten eine heile MW gemacht. Diode durchmessen! Beim Kondesnsator kann man nur die Kapazität messen. Ist aber kein vollständiger Test. Allerding ist da teilweise noch ein Widerstand zu entfernen. Den Heizdraht kannman wohl auchnoch messen. Aber da wissen die Spezies hier mehr..

Gruß TW

12

Tuesday, August 10th 2010, 3:22pm


Was soll der popellige Leckmesser bringen?

Wie stark muss es da herauspfeifen, damit es anzeigt? Welcher Grenzwert ist zugrunde gelegt? Es ist auch nur einen anisotrope Messung. Also in alle Raumrichtungen drehen. Zeigt es überhaupt noch an?.Einen Phasenprüfer hält man auch vorher mal an eine Spannungsquelle...(auch wenn man den nicht beutzen sollte und anders freimessen sollte) Also lieber sorgfälltig arbeiten und dann messen!

Ich messe hiermit...

http://www.narda-sts.us/pdf_files/DataSh…iscontinued.pdf

:D

Gruß TW



"Was soll der popellige Leckmesser bringen? "

Du musst nach einer Reparatur nachweisen, dass bestimmte Werte nicht überschritten werden, wenn Du dies privat machst ist dies egal. Ansonsten ist Dein Chef dran !





13

Wednesday, August 11th 2010, 5:20pm

Moin vielleicht nicht ganz zum Thema passend,

aber letzte Woche habe ich in einer Ferienhausanlage gesehen wie die Küchenbauer einen Deckel von der Microwelle geschraubt haben, um anschliessend Löcher oben rein zu bohren.
Dann wurde der Deckel unter einen Hängeschrank geschraubt (deshalb die Löcher), und Anschliessend zu zweit das Gerät wieder mit dem Deckel verschraubt...

Na was fällt einem dazu noch ein... Zum Glück hat der Besitzer der Häuse es auch nicht hingenommen,dass solch ein Murks dort angebaut wurde.

Mfg Andy

14

Wednesday, August 11th 2010, 6:48pm

Leider manchmal bei Küchenbauern gängige Praxis...
Grüße,
Michael

ACHTUNG:
- Geräte stets spannungslos machen und VDE beachten!
- Alle Tips hier setzen Sachkenntnis voraus.

-
beachte die 5 Sicherheitsregeln.
- nach der Reparatur: Messung laut VDE 0701/702

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