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1

Friday, March 10th 2006, 9:27am

Mikrowelle: AEG Micromat

Hallo Forum,

seit einigen Tagen geht das Licht in o.g. Mikrowelle nicht mehr... :(

Wie kann man (gefahrlos) die Birne wechseln??? ?( In der Betriebsanleitung habe ich nichts dazu gefunden. Na, ja und vor so einem MW-Gerät habe ich doch soviel Respekt, dass ich nicht einfach so daran rumbasteln möchte... ;)

Gruss,
Phil 8)

Prinz

Sage

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2

Friday, March 10th 2006, 12:31pm

RE: Mikrowelle: AEG Micromat

Hallo
Als Kunde normalerweise garnicht wenn vom Hersteller so vorgesehen.
Es soll auch nach jeder Instandsetzung (Leuchtmittel wechseln gehört dazu) eine Leckstrahlenmessung durchgeführt werden.
Nur für nicht Mutige :P
1.Freischalten
2.Gegen Wiedereinschalten sichern
3.Spannungsfreiheit allpolig feststellen
4.Erden und kurzschließen
5.Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
hausgeraeteklinik@t-online.de aber nur anschreiben wenn es wichtig ist und spam dürft Ihr behalten :aufreg:

Thomas.B

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3

Friday, March 10th 2006, 2:14pm

@ Phil:
Normalerweise ist das kein Thema, aber die Hersteller geben sich einige Mühe, um das zu sabotieren. Das fängt bei irgendwelchen pervertierten Schraubenköpfen an (wenn Du Glück hast, ist es nur Torx mit Loch) und endet bei der Spezialbauform der Lampe. Da mußt Du erst einmal schauen, welche Sorte verwendet ist und wo Du die für einen erträglichen Preis herbekommst. Der eigentliche Wechsel ist dann eine 2-Minuten-Sache. Achte darauf, daß die Flachstecker oft eine Sicherungslasche haben. Keine Gewalt, sondern mit Fingernagel oder kleinem Schraubenzieher Lasche runterdrücken und gleichzeitig abziehen.
Sicherheitsratschläge:
Der Prinz hat schon Recht, aber auf eine Leckmessung kann man bei diesem kleinen Eingriff als Privatmann guten Gewissens verzichten. Kritisch sind vor allem Arbeiten an der Tür etc. Du solltest die MW mit abgenommener Haube nicht in Betrieb nehmen - normalerweise zwar kein Problem, aber sicherheitshalber. Stecker raus ist klar. Die Anschaltung der Lampe könnte nur einpolig erfolgen. Finger weg vom Hochspannungsbereich Magnetron, Diode(n), Hochspannungskondensator und Trafo sekundär - der Kondensator könnte noch etwas Ladung haben und das ist ggf. sehr unangenehm.

Gruß
Thomas

Roberto1

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4

Saturday, April 8th 2006, 3:44pm

Quoted

Es soll auch nach jeder Instandsetzung (Leuchtmittel wechseln gehört dazu) eine Leckstrahlenmessung durchgeführt werden.



Dies ist absolut richtig!
Wenn, dann schon die richtige Hilfe....................

This post has been edited 2 times, last edit by "Roberto1" (Apr 8th 2006, 3:45pm)


chiko

Unregistered

5

Saturday, April 8th 2006, 8:19pm

[quote][i]Original von Roberto1[/i]
[QUOTE]Es soll auch nach jeder Instandsetzung (Leuchtmittel wechseln gehört dazu) eine Leckstrahlenmessung durchgeführt werden. [/QUOTE]


Dies ist absolut richtig![/quote]


Da möchte ich, als ein Leie, fragen was über ´eine Leckstrahlenmessung durchgeführt werden´ man versteht und wie macht man es

Roberto1

Trainee

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6

Saturday, April 8th 2006, 8:24pm

Nach jeder Reparatur ist eine Leckstrahlenmessung mit einem abgenommen Leckstrahlenmessgerät durchzuführen!

Roberto
Wenn, dann schon die richtige Hilfe....................

Thomas.B

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7

Sunday, April 9th 2006, 9:19am

@ chiko:
Bei den Mikrowellen-Lecktestern handelt es sich meistens um primitive Mikrowellenempfänger, die das Vorhandensein einer starker Mikrowellenemission detektieren können. Kostenpunkt: 10...20 Euro. Damit sucht man die in Betrieb befindlicher Mikrowelle ringsum ab. Die Anzeige erfolgt mit LED oder einem kleinen Zeigerinstrument. Das sind reine Testgeräte, die nur eine grobe Aussage über die Stärke des empfangenen Signals erlauben. Richtige Meßgerät kosten ein Vielfaches und wären an dieser Stelle übertrieben.
Erforderlich ist so ein Tester für Profis und wenn man Zweifel an der HF-Dichtigkeit des Gerätes hat.
Problematisch sind vor allem Arbeiten an der Tür, möglicherweise verzogene Gehäuse nach einer außergewöhnlichen mechanischen Belastung usw.
Wenn jemand privat die Glühlampe auswechselt und das Gerät augenscheinlich in einem guten Zustand ist, kann man sicher guten Gewissens auf einen solchen Test verzichten. Die Wahrscheinlichkeit, daß es durch die dafür erforderlichen Arbeiten bei halbwegs sachgerechter Ausführung zu Problemen kommt, ist praktisch Null. Hundert Mal unsanft die Tür zuknallen ist ungleich gefährlicher und deswegen macht sich auch keiner einen Kopf. Aber das muß dann jeder für sich selbst entscheiden und verantworten.
Natürlich bleut man jedem Azubi in der Branche ein: IMMER Lecktest machen. Das ist auch vernünftig, da viel leichter zu vermitteln, als Hintergründe der Mikrowellentechnik.

Gruß
Thomas

Roberto1

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8

Sunday, April 9th 2006, 9:24am

Hallo Thomas,

sorry das ich Dir da widersprechen muß!

Sobald ein Microwellengerät aufgeschraubt wird, ist eine Leckstrahlenmessung durchzuführen!
Da dies bei einem Leuchtmittelwechsel von nöten ist, muß dies auch hier durchgeführt werden!
Genauso wie nach einer erfolgten Großgerätereparatur eine Sicherheitsprüfung nach VDE 0100 durchgeführt werden muß!

Gruß
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9

Sunday, April 9th 2006, 12:51pm

@Roberto: Hand auf's Herz: Machst du eine solche Messung immer? Und das auch korrekt (Stichwort Differenzstrommessung bei allen neueren Gerät mit Elektronik)?

Roberto1

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10

Sunday, April 9th 2006, 12:54pm

Als Kundendiensttechniker bin ich hierzu verpflichtet!

Gruß Roberto
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Thomas.B

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11

Sunday, April 9th 2006, 9:04pm

@ Roberto:
Nun ja, halten wir mal Theorie und Praxis ein wenig auseinander:
Profis sollten in der Öffentlichkeit wenigstens so tun, als ob sie alle ihnen bekannten Vorschriften einzuhalten versuchen würden. So etwas in der Richtung habe ich ja auch geschrieben. Dabei geht es vor allem um Haftungsfragen bzw. wie man sich da nicht anzinken läßt. Privat ist das etwas anderes. Da darf man (vielleicht: noch) nach Vernunft und technischem Sachverstand vorgehen. Wenn eine akute Gefahr bei einer von mir vorgeschlagenen Reparaturmaßnahme lauert, weise ich normalerweise darauf hin - bei einer Mikrowelle z.B. auf die mögliche Restladung im Hochspannungskondensator. Ich möchte aber die Leute weder mit Banalitäten nerven (Stecker raus und so), noch Schauergeschichten erzählen, die dann in so genialen Ratschlägen gipfeln, wie "schmeiß weg und kauf neu" oder "laß das einen Fachmann machen". Gut manchmal muß man zu so einem Schluß kommen; aber das sollte die Ausnahme sein.
In Deutschland werden die Leute mit einer solchen Unzahl von Gesetzen, Vorschriften, Normen, Bestimmungen etc. zugespamt, daß es zuweilen schon schwer fällt, sinnvolle Regelungen aus der Unzahl von Bürokratendünnschi** und von Lobbyisten erzeugten Abzockwerkzeugen zu extrahieren. Das können wir hier gern diskutieren - aber bitte auf technischer Basis und nicht wie die Rechtsverdreher.

Gruß
Thomas

ghost1005

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12

Monday, April 10th 2006, 7:41am

@Roberto

Damit ist die Frage aber nicht beantwortet. Du bist schließlich auch verpflichtet Dich an die Straßenverkehrsordnung zu halten - noch nie nen Strafzettel bekommen.

Ersatzteile bekomt man hier http://www.ersatzteileservice.com/shop.html Sollte etwas nicht zu finden sein einfach per E-Mail auf der Seite anfragen


Zufriedene Nutzer sehen sich dann auch das hier an http://www.teamhack.de/index.php?site=unterstuetzung

Roberto1

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13

Monday, April 10th 2006, 8:31am

Quoted

Profis sollten in der Öffentlichkeit wenigstens so tun, als ob sie alle ihnen bekannten Vorschriften einzuhalten versuchen würden.


Ich denke das Profis nicht nur so tun..............

Dies dient erstmal zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit des Kunden!
Desweiteren bitte ich zu bedenken, dass ein Kunde z.B. für eine durchgeführte Sicherheitsprüfung bezahlt!

Nicht das nun wieder Diskussionen über "Preistreiberei" entsteht!

Ich möchte hier auch nicht auf Paragraphen herumreiten, aber was nun mal Vorschrift ist................

Selbstverständlich kann und darf jeder selbst entscheiden, wie er dies handhabt bzw. wie er sich danach richtet!

In diesem Sinne
Gruß Roberto
Wenn, dann schon die richtige Hilfe....................

Ewald4040

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Occupation: Kundendiensttechniker

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14

Monday, April 10th 2006, 1:12pm

Ich gehe davon aus, das Roberto1 die VDE Prüfung 0701/ 0702 gemeint hat.
Roberto1@ Genauso wie nach einer erfolgten Großgerätereparatur eine Sicherheitsprüfung nach VDE 0100 durchgeführt werden muß!
Bei diesen Reparaturanleitungen übernimmt die ausführende Person die Haftung und Verantwortung.
Vor Arbeiten am Gerät , Netzstecker ziehen ,spannungslos machen.VDE Vorschriften beachten !

Thomas.B

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15

Monday, April 10th 2006, 3:07pm

@ ghost1005:
Sehr guter Vergleich mit der StVO. An sich eine sehr gute und wichtige Sache. Nur läuft es auch dabei in Deutschland komplett aus dem Ruder und wird vom Staat als Abzock- und Kontrollinstrument mißbraucht. Die daraus resultierenden Einnahmen sind fest eingeplant und die sogn. Verkehrsüberwachung ein Milliardengeschäft. Die Leute fahren immer vorsichtiger, weil die meisten wissen, was da läuft. Um die Einnahmen weiter auf diesem hohem Niveau zu halten, werden die Methoden der Häscher immer zweifelhafter, technisch ausgefeilter und dreister bzgl. der Forderungen für minimale Übertretungen. Jetzt nach dem langen Winter kann man das sehr schön beobachten.

Unter diesem Blickwinkel sollte man Vorschriften sehen

@ Roberto:
> aber was nun mal Vorschrift ist...

Genau, das meine ich. Drehen wir den Spieß mal um. Nehmen wir an, Du hast ein Auto, bei dem eine Glühlampe defekt ist. Aus welchen Gründen auch immer kannst oder willst Du das nicht alleine machen und bringst das Auto in die Werkstatt. Kann ja nicht viel kosten, denkst Du Dir - max. 5min und für die paar Handgriffe eigentlich schon unverschämte 10 Euro hast eingeplant. Du sitzt im Kundenraum und wartest und wartest... Irgendwann ist Dein Auto fertig und Du wirst an den Tresen gerufen, um die Rechnung zu bezahlen. Die beträgt jetzt gut 100 Euro und bist kurz davor die Beherrschung zu verlieren. Man erklärt Dir die Rechnung: Lampenwechsel: 8,75 Euro netto - na ja - aber dann: Einmal der kleine Sicherheitscheck - der ist doch Vorschrift, wußten Sie das nicht Herr... ? - die Liste ist ellenlang: von Scheinwerfereinstellung über Bremsentest bis Probefahrt das volle Programm. Deine Barschaft reicht nicht aus, um Dein Auto auszulösen, Karte vergessen, Werkstattmensch unerbittlich, nach Hause ist es weit... Fiktive Geschichte? Schon. Aber wie lange noch?
Fazit: Du darfst (und solltest zur eigenen Sicherheit) ein paar einfache Prüfungen machen. Extra kassieren darfst Du dafür aber nicht, wenn es nicht zum Auftragsumfang gehört. Wenn es aufwendiger ist, kannst Du versuchen, dem Kunden diese Leistung aufzuschwatzen. Wenn er nicht will, dann war's das. Soweit zumindest mein Weltbild - nicht ganz mit den deutschen Gesetzen kompatibel; aber das stört mich schon lange nicht mehr.

Gruß
Thomas

Roberto1

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16

Monday, April 10th 2006, 5:24pm

Thomas, ich will hier nicht über Sinn oder Unsinn von Vorschriften eine Diskussion vom Zaun brechen!

Ich habe es bereits erwähnt, wie ich dies sehe und auch so in der Praxis verfahre!

Dein Vergleich einer Glühbirne beim PKW wo gewechselt werden muß, hinkt leider etwas!
Siehe mal in deinem Handbuch deines PKW´s dort wird der wechsel beschrieben!!!
Bei einem Microwellengerät eben nicht und dies nicht ohne Grund!

Gruß Roberto
Wenn, dann schon die richtige Hilfe....................

Thomas.B

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17

Monday, April 10th 2006, 6:48pm

@ Roberto:
> will hier nicht über Sinn oder Unsinn von Vorschriften eine Diskussion

Warum eigentlich nicht? Vielleicht kommen wir dabei zu dem Schluß, daß die Vorschriften überzogen sind bzw. im konkreten Fall guten Gewissens ignoriert werden können. Vielleicht bekommen wird auch heraus, warum es diese Vorschriften gibt und wieso die Geräte so gebaut werden, daß Selbsthilfe bei diesem Verschleißteil nach Kräften unterbunden wird. Kann man doch mal drüber reden...

> Dein Vergleich einer Glühbirne beim PKW wo gewechselt werden muß, hinkt leider etwas!

Alle Vergleiche hinken mehr oder weniger. Du weißt sicher, worauf ich hinaus will. Dann nimm eben eine Glühlampe in der Innenbeleuchtung, deren Wechsel nicht in der BA beschrieben ist. Oder irgendein anderes triviales Problem, welches sich in ein paar Minuten lösen läßt.

> Bei einem Microwellengerät eben nicht und dies nicht ohne Grund!

Und den siehst Du bei jeder Demontage der Außenverkleidung gegeben - nicht wahr? Übertragen auf das Auto wäre das dann bei jedem öffnen der neuerdings mit Spezialschrauben verschlossenen Motorhaube der Fall. Wieder ein hinkender Vergleich...

Gruß
Thomas

Andy72

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18

Monday, April 10th 2006, 10:46pm

lieber Thomas, dass sind nicht die Hersteller,
die Zulassungbestimmungen verlangen, z.B. diese Schrauben, genauso wie die nichtzugänglichkeit bestimmter teile (Lampe, etc), schau dir mal eine neuere Kaffeemaschine oder ein Bügeleisen an: Sicherheitsschrauben, Temperatursicherung allein nicht zu wechseln. Die Hersteller haben nunmal Angst: steckt Frau ihren Kater in die Mikrowelle , klagt dann auf 100Mio$ Schadenersatz und bekommt auch noch recht..zumindest in den USA und auch in Europa immer mehr. Keine Frage, dass ein Hersteller m.M nach sein Produkt sicher konstruieren soll, er kann und muss aber dem Kunden nicht das gesamte Lebensrisiko einschliesslich des eigenen Denkens abnehmen.
Aber das sieht mancher Richter halt anders und Eurokraten tuen was sie können um das weiter auszubauen.
Die einzigen Kaffeemaschinen mit Kreuzschlitz sind halt die aus chinesicher Billigproduktion, wenn dem Hersteller Ärger droht ist er weg. :D

Achso: das eigene Denken lass ich mir aber auch nicht vom hersteller, dem gesetzgeber oder dem VDE abnehmen.

Thomas.B

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19

Monday, April 10th 2006, 11:37pm

@ Andy72:
Zustimmung. Ja, wir leben in einer kranken Welt: Die Nichtsnutze, die uns mit sinnlosen Vorschriften auf den Keks gehen - natürlich immer nicht im Namen der Sicherheit oder des Umweltschutzes - müssen wir auch noch bezahlen.
Auf die Normungsgremien nehmen die großen Unternehmen erheblichen Einfluß. Das ist für die vor allem ein Instrument, um sich kleine und ausländische Mitbewerber vom Hals zu halten. Es wird auch immer schlimmer, da immer wieder etwas Neues her muß. Die vernünftigen Dinge wurden wohl schon vor Jahren alle abgehakt.
Zu den Schraubenköpfen: Viele Firmen gehen da wesentlich weiter, als es ggf. gefordert wird. Das ist ja dann auch eine Aussage und ein guter Grund die betreffenden Produkte nicht zu kaufen.

Gruß
Thomas

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20

Tuesday, April 11th 2006, 7:32am

Hallo,

zu den Schraubenköpfen kann ich nur sagen: Ich habe mal gelernt, dass die Hersteller bei der Konstruktion verpflichtet sind, Geräte so gut es "technisch" geht vor Fehlbedienungen zu schützen. Gegen Manipulation müssen Geräte jedoch nicht geschützt sein.

Da es aber auch immer auf den Richter und die Auslegung ankommt, tuen die Hersteller sicherlich gut daran, vorzusorgen. Die Verwendung von speziellen Schraubenköpfen ist ja konstruktionstechnisch einfach zu realisieren.

Gruß,

Christian