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1

Monday, July 21st 2008, 12:40pm

AEG Cafamosa CF 220 defekt

Hallo alle zusammen!

Wir besitzen
Cafamosa CF seit etwa drei Jahren. Vor einem halben Jahr ist der grosse O-Ring
gerissen und wurde von mir ausgetauscht. Jetzt streikt die Maschine wieder und
will uns keinen Kaffee mehr hergeben.

Das Problem trat
plötzlich auf. Nach dem Mahlen der Bohnen fing die Pumpe an das Wasser zu
Pumpen, doch das Wasser wurde dem Wassertank gar nicht entnommen und die Pumpe
klang so als würde die unter der Überlast arbeiten. Wie auch erwartet kam
deswegen auch keinen Kaffee und die Wasseranzeige leuchtete rot. Ich habe die
Brüheinheit heraus genommen und auf die Fehler untersucht. Keine gefunden. Dann
wollte ich meine Vermutung, die Pumpe sei defekt und pumpt kein Wasser mehr,
überprüfen. Habe ich dann den Milchaufschäumer gecheckt, der aber lief, wie gewohnt.
Dann dachte ich an die verkalkte Leitung und habe dann bei entfernter
Brüheinheit die Maschine gestartet und festgestellt, dass das Wasser aus dem
Plastikding, an den die Wasseraufnahme der Brüheinheit gekoppelt wird, fliesst.
Eigentlich so wie es auch sein sollte. Doch ich hätte da ein kleines Bedenken,
ob das Wasser da nicht unter einem grossen Druck herausspritzen müsste. Dass
Wasser floss also und spritzte nicht.

Dann machte ich mich an die Brüheinheit ran. Zuerst die Eingangsseite auseinander gebaut und
den Zylinder rausgenommen, und auf die Fehler untersucht. Aber keine Fehler
oder den verstopften Sieb vorgefunfen. Nach dem Zusammenbau ist mir
aufgefallen, dass das Wasser durch das Plastikröhrchen mit den 4 kleinen
O-Ringen nur dann in die Brüheinheit gelingen kann, wenn der Feinsieb gegen
etwas, in unserem Fall z. B. gegen den gepressten Kaffeesatz, recht stark
drückt. Ich schätze mal 30-40Newton. Also die zwei schon vorgespannte Feder
müssen noch stärker gespannt werden damit das O-Ring aus dem Zylinder heraus
kommt und somit das Wasser in die Brüheinheit fliessen lässt. Und das verstehe
ich nicht ganz oder besser gesagt, ich vestehe es gar nicht.

Ich stelle es mir so vor. Kaffee wird gemahlen und dann von den beiden Kolben sehr stark zusammen
gedrückt, also mit midestens 30-40N, wenn nicht das Doppelte. Wenn die Kraft,
die die beiden Kolben auf den Kaffeesatz ausüben einen bestimmten Wert erreicht
kommt der O-Ring raus und lässt das Wasser durch die Kaffeemehl durchfliesen. So
müsste es eigentlich sein, klingt aber von der Seite der Zubereitung nicht ganz
logisch. Logischer wäre es doch wenn der Kaffesatz mit komplettem Wasser für
einige Zeit in Berührung kommt und erst dann kommen die Kolben ins Spiel und
pressen den Kaffee raus. WER weiss wie die Brüheihheit funktioniert? Denn ich
bin schon lange mit meineim Latein am Ende. Die Ausgang-Seite der Brüheinheit
habe ich auch zerlegt und auch da scheint alles in Ordnung zu sein. Die Ringe
sind zumindest nicht gerissen und der Sieb ist auch nicht vestopft.

Ich habe mal testweise, den O-Ring, der dass Wasser in die Brüheinheit lässt bzw. nicht
lässt, abgemacht. Dass Wasser wurde dann
in die Brüheinheit gepumpt, aber dann landete die gesamte Brühe im
Behälter. Jetzt, da ich alles wieder zusammengebaut habe, läuft das Wasser
direkt in die Tropfenschale. Was ich versuchen würde, die kleinen O-Ringe
austauschen und vielleicht auch den Lippring auch. Aber bevor ich jetzt eine
Bestellung mache und mir einen Set kleinen O-Ringen zulege, möchte ich gern erfahren,
ob das Problem daran liege oder ich suche den Fehler an der falschen Stelle. Falls
jemand mir kurz die richtige Funktion der Brüheinheit erklären könnte, so wäre
es dann wieder vorbei mit den schlaflosen Nächten.

Im Voraus dankend

Hamsterson

Posts: 14,879

Location: Hockenheim

Occupation: Hausgerätetechniker und Technischer Redakteur

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2

Monday, July 21st 2008, 9:05pm

Gibst du uns mal bitte noch die PNC-Nummer vom Gerät an?

3

Monday, July 21st 2008, 9:19pm

Das Gerät ist vom Typ 9750. PNC: 950 074 019

Prinz

Sage

Posts: 5,275

Location: Gifhorn und Wolfenbüttel

Occupation: Armer Hausgeräte Techniker

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4

Tuesday, July 22nd 2008, 6:07am

moin

Bei deinem Dichtungswechsel hättest Du ruhig noch ein paar mehr Dichtungen wechseln dürfen.

An der Brühgruppe würde Ich nicht rum spielen Du machst nachher noch was kaputt.

Dein Fehler tritt meistens auf wenn Irgendwas verkalkt (wurde regelmäßig entkalkt) ist, teilweise auch nach dem entkalken,

Pumpe am sterben ist (kann auch verkalken).

Ventile verstopft oder undicht sind.

Brühgruppe zerlegen und alles reinigen Dichtungen und was nicht mehr gut aussieht erneuern und dann schauen wir weiter fetten nicht vergessen.

Teile bekommst Du da.

http://www.dicofema.de

Grüß schön von mir.

mfg
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3.Spannungsfreiheit allpolig feststellen
4.Erden und kurzschließen
5.Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
hausgeraeteklinik@t-online.de aber nur anschreiben wenn es wichtig ist und spam dürft Ihr behalten :aufreg:

5

Tuesday, July 22nd 2008, 7:29pm

Moin!

Danke für die Anwort!

Die Brühgruppe habe ich bereits, als sie auseinander gebaut habe, gereinigt. Und alle Dichtringe schienen dabei auch in Ordnung su sein, keine Risse, keine auffallende Abnutzungserscheinungen.

Vielleicht drucke ich mich zu unverständlich ausund kann so nur schlecht rüberbringen wo meiner Meinung nach auch mein grösstes Problem liegt. Also, ist die Vermutung, dass das Wasser in die Brühgruppe gelingen kann, nur wenn die beiden Kolben einen grossen Druck an einander oder eher auf den Kaffeesatz dazwischen ausüben. Und zweitens müsste das Wasser aus dem Plastikding, wo die Brühgruppe an die Wasserversorgung angeschlossen wird, unter einem grösseren Druck sein, sprich, sollte das Wasser von da richtig spritzen oder, wie es in meinem Fall ist, einfach rausfliessen. Denn das würde m. E. schon auf die verkalkte Pumpe hindeuten.

Vielen Dank für Deine Mühe!

Prinz

Sage

Posts: 5,275

Location: Gifhorn und Wolfenbüttel

Occupation: Armer Hausgeräte Techniker

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6

Tuesday, July 22nd 2008, 8:01pm

Druck der Aufgebaut wird liegt bei ca. 15 bar.

mfg
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7

Tuesday, July 22nd 2008, 8:35pm

Danke schön!

Jetzt weiss ich wo ich weitersuchen müsste.

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