Hallo Christian,
vielen Dank für Deine Ratschläge; sie waren goldrichtig:
Die Leiterplatine hatte tatsächlich einen Macken. Im Bereich NV1 hatte sich (wahrscheinlich durch die ständig feuchte Luft) eine Kriechstromstrecke (Funkenstrecke wäre vielleicht treffender) zwischen einer Lötstelle und der danebenliegenden Leiterbahn gebildet. Dieser Bereich liegt unmittelbar vor dem Stecker, der zur Pumpe führt. Dadurch stand die Pumpe permanent unter Spannung. Nach Beseitigung dieses ungewollten Kontakts - Abkratzen des verschmorten Materials, Ausharzen der Reparaturstelle (ich habe Uhu Plus genommen) - war die Elektronik wieder funktionsfähig; die Pumpe schaltet nur dann ein, wenn sie gebraucht wird.
Die Zerlegung des Boilers gelang ohne Anrichten größerer Schäden. Allerdings war die Trennung der beiden Gehäusehälften etwas mühevoll. Wenn ich gewußt hätte, daß die beiden Hälften nicht nur durch 5 Schrauben, sondern im Inneren auch noch durch einige Fixierungsstifte zusammengehalten werden, hätte ich mir leichter getan. Über kaffeemaschinenklinik.de (
www.komtra.de) dann den Dichtungssatz bestellt, nach dessen schneller Lieferung (Kompliment an die Firma!) diesen eingebaut, und schon tut die Maschine wie vor 10 Jahren.
gek16