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JoachimS

Beginner

  • "JoachimS" started this thread

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1

Sunday, January 9th 2011, 7:42pm

Toaster "rastet nicht ein" repariert!

KLar, eigentlich lohnt es sich nicht Toaster zu reparieren, trotzdem widerstrebt es mir was wegzuwerfen, was theoretisch einfach repariert werden kann.
In meinem Fall war es das Netzkabel, eine Ader war gebrochen. Lässt sich einfach mit Durchgangsprüfung herausfinden.
Hört sich einfach an, leider gehen die Drähte bis zu den Schaltkontakten. Man kann das Netzkabel nicht ersetzen, da die Zugsicherung und auch eine Gehäuseschraube durch nicht aufschraubbare Wing Schrauben gesichert sind, eigentlich eine Frechheit. Es ist ein Bosch Toaster.
Habe es dann trotzdem mit Tricks geschafft.

Gruss Joachim

Posts: 14,879

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Occupation: Hausgerätetechniker und Technischer Redakteur

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2

Tuesday, January 11th 2011, 6:14am

Und was waren die Tricks? Einfach ein passender Schrauber-Bit? :P

Thomas.B

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3

Monday, January 17th 2011, 9:58pm

Oh ja, diese Sabotageschrauben hasse ich auch. Seit längerem achte ich bei Neuanschaffungen genau darauf. Solche Geräte werden nicht gekauft, wenn es sich irgendwie vermeiden läßt.

@ Christian:
Ich vermute mal einen Dremel (-Verschnitt) mit geeignetem Fräser, um für ausreichenden Grip zu sorgen. Die "normalen" Ärgernisse wie Torx mit Loch oder Triwing sind ja den Hersteller zur Reparaturverhinderung nicht mehr gut genug. Besonders eklig sind diese "Freilaufschrauben" mit schrägen Flanken, die nur beim Festschrauben ausreichenden Halt geben. Wenn die tief in einem Loch versenkt sind, wird es haarig, zumindest wenn das Gerät hinterher noch gut aussehen soll.
Plan A: passenden Isolierschlauch als Gleitmittel einschieben, ein Tropfen schnell härtendes Epoxidharz an einen alten Schlitzschraubenzieher, lange genug warten und dann mit viel Druck drehen
Wenn das nicht klappt,
Plan B: Zwei Löcher und ein Gabel-Schraubenzieher (Flachklinge mit Einschnitt in der Mitte). Nicht so einfach - ohne gute Ständerbohrmaschine ist schnell ein Bohrer abgebrochen oder man trifft nicht genau genug
Wenn alles schief geht, muß der Schraubenkopf abgebohrt werden. Das geht nicht immer ohne Bastschäden am Kunststoff aus und dann ist immer noch die Frage, ob man den Rest der Schraube problemlos mit einer Zange rausgedreht bekommt, wenn das Gehäuse offen ist.
Auf jeden Fall ärgert man sind...

Gruß
Thomas

Janko Hack

Teamhack-Betreiber

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Occupation: Hausgerätetechniker

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4

Tuesday, January 18th 2011, 9:25pm

Sorry, aber habt ihr nicht besseres zu tun als einen Toaster zu reparieren?
Wenn ich in selber Zeit arbeiten gehe, verdiene ich ausreichend um mir einen neuen Toaster zu kaufen und erspare mir den Pfusch.
*Kopfschüttel*

Gruß Janko


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Thomas.B

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5

Tuesday, January 18th 2011, 11:22pm

@ Janko,
soweit es nur um einen 0815-Toaster und ggf. auch noch professionelle Reparaturen an solchen Billigteilen geht, hast Du Recht. Aber es geht ja um das Prinzip des "Aussperrens" mit z.B. Sonderschrauben und das betrifft ja auch durchaus höherpreisige Geräte. Davon abgesehen gibt es auch durchaus schicke Toaster mit Edelstahlgehäuse und elektronischen Spielereien, die gar nicht mal so billig sind. Da kann man locker einen Fuffi hinlegen und in so etwas schaue ich schon ganz gern noch mal rein, wenn er ein paar Wochen nach Ablauf der Garantie die Hufe hochreißt.
Der TS sieht es aus der Sicht der Müllvermeidung - auch ein vernünftiges Argument.

Gruß
Thomas