Oh ja, diese Sabotageschrauben hasse ich auch. Seit längerem achte ich bei Neuanschaffungen genau darauf. Solche Geräte werden nicht gekauft, wenn es sich irgendwie vermeiden läßt.
@ Christian:
Ich vermute mal einen Dremel (-Verschnitt) mit geeignetem Fräser, um für ausreichenden Grip zu sorgen. Die "normalen" Ärgernisse wie Torx mit Loch oder Triwing sind ja den Hersteller zur Reparaturverhinderung nicht mehr gut genug. Besonders eklig sind diese "Freilaufschrauben" mit schrägen Flanken, die nur beim Festschrauben ausreichenden Halt geben. Wenn die tief in einem Loch versenkt sind, wird es haarig, zumindest wenn das Gerät hinterher noch gut aussehen soll.
Plan A: passenden Isolierschlauch als Gleitmittel einschieben, ein Tropfen schnell härtendes Epoxidharz an einen alten Schlitzschraubenzieher, lange genug warten und dann mit viel Druck drehen
Wenn das nicht klappt,
Plan B: Zwei Löcher und ein Gabel-Schraubenzieher (Flachklinge mit Einschnitt in der Mitte). Nicht so einfach - ohne gute Ständerbohrmaschine ist schnell ein Bohrer abgebrochen oder man trifft nicht genau genug
Wenn alles schief geht, muß der Schraubenkopf abgebohrt werden. Das geht nicht immer ohne Bastschäden am Kunststoff aus und dann ist immer noch die Frage, ob man den Rest der Schraube problemlos mit einer Zange rausgedreht bekommt, wenn das Gehäuse offen ist.
Auf jeden Fall ärgert man sind...
Gruß
Thomas