@ Christian:
Schon möglich, aber dann würde er noch auf die Einstellung reagieren, was wohl nicht der Fall ist, wenn ich das richtig deutet. Als nächstes würde ein Motor mit Windungsschluß wohl recht schnell den Triac mit in den Hades reißen, weil die ab Werk meistens knapp dimensioniert sind.
@ thommy77:
Bau mal die Elektronikplatine aus und messe alle Bauteile außer dem Traic und dem Diac einzeln durch. Das sind dann ja nicht mehr so viele und das geht mit einem Multimeter. Das Poti kann eine Macke haben, was recht oft vorkommt. Der Vorwiderstand für den Zündkreis scheint noch intakt zu sein - sonst würde der Triac gar nicht mehr zünden. Dann ist der Kondensator für den Zündwinkel verdächtig. Das kann ein kleiner Elko oder (besser) ein relativ (bau-) großer Wickel-C sein. Als Elko ist er besonders genau zu testen. Messe nicht nur die Kapazität, sondern auch den Reststrom - oder am besten einfach erneuern.
Wenn das alles nichts bringt, tausche zuerst den Triac und notfalls den Diac (unwahrs.) einfach aus. Triacs können bei Überhitzung irreversible Datenänderungen zeigen, die sich zuerst in einem erhöhten Zündstrom zeigen. Es kann auch sein, daß er nur noch "einseitig" zündet - sich also etwa wie ein Thyristor verhält.
Gruß
Thomas