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Sunday, February 17th 2008, 4:28pm

Kundendiensttechniker mit Profilneurose?

Hallo liebes Forum,

seit einiger Zeit lese ich regelmässig in diesem excellenten Forum und aus gegebenem Anlass hielt ich es nur für konsequent, mich hier auch mal zu registrieren.
Vorwegnehmen möchte ich, dass der Titel des Beitrages bewusst etwas provokant gewählt wurde. Allerdings geht es mir nicht darum, eine Berufsgruppe zu denunzieren, sondern vielmehr würden mich die Meinungen der Techniker zu dem Thema interessieren.

Als Küchenmonteur beschäftige ich mich täglich mit dem Einbau von den Geräten, die von Euch zum grossen Teil mal wieder repariert werden müssen. Einbaugerätemontage heisst: Montageanleitungen lesen und das gelesene in ordentliche Arbeit umsetzen.
Leider kommt es an den montierten Geräten immer mal wieder zu einem Defekt oder einer Funktionsstörung, die den Einsatz eines Kundendiensttechnikers erfordert. In solch einem Fall bekomme ich immer öfter ein mulmiges Gefühl in der Magengegend und die Frage kommt auf: Was erzählt der jetzt wieder dem, ansonsten zufriedenen, Kunden?

Im schlimmste Fall der letzten Wochen handelte es sich um einen Techniker eines renommierten Kühlgeräteherstellers. Das Kühlgerät verlor Wasser, welches auf den Konstruktionsboden des Umbauschrankes tropfte und dort Verquellungen verursachte. Der Originalwortlaut des Technikers zum Kunden: Er habe noch nie so eine schlechte Möbelqualität gesehen, dass der Boden jetzt schon aufquelle.
Der Kunde war schockiert und nach dem Anruf beim Händler auch dieser. Es handelte sich um eine Rational Einbauküche, die bestimmt alle andere als minderwertig ist.
Weiterhin bemängelte er die fehlende Sockelbelüftung, die bei diesem Hersteller als "doppelter Boden" realisiert wird und völlig Gerätekonform, allerdings unsichtbar für den Ahnungslosen ist.

Leider ist das kein Einzelfall. Immer öfter habe ich den Eindruck, dass sich Techniker verschiedener Hersteller auf Kosten des Händlers oder des Monteurs zu profilieren versuchen. Wenn man dazu auch noch berücksichtigt, dass besagter Händler konsequent den Vertrieb der Geräte dieses Herstellers eingestellt hat, handelte der Techniker zudem auch extrem geschäftsschädigend.

Ich freue mich auf Eure Meinungen dazu.

LG
Michael

2

Sunday, February 17th 2008, 4:46pm

So etwas ist natürlich völliger Blödsinn, und leicht zu widerlegen. Jedem halbwegs klar denkenden Menschen ist verständlich zu machen, daß eine Spanplatte nun mal quillt, wenn sie nass wird. Nun sind Kunden, die wegen des verstopften Ablaufloches den Kundendienst rufen, und auch das erst wenn schon Folgeschäden da sind, offenbar ja nicht die hellsten, sodaß ich auch bezweifeln würde daß diese Aussage wirklich so gefallen ist.

Ich meckere eigentlich nie über die Qualität der Küche, dazu gibt es heute ja kaum noch Anlass, außer in der Baumarktmitnahmeundselbstzusammenklebe-Kategorie. Viel öfter habe ich aber etwas an der Arbeit der Küchenmonteure auszusetzen, die sehr selten darüber nachdenken, daß jemand die Sachen auch mal wieder ausbauen muss. Ein Klassiker ist da, die Spülmaschine erstmal an Strom und Wasser anzuschließen, und dann die Schränke drumherumzubauen. Die Schläuche so kurz daß man sie nicht vorziehen kann ist die Regel, schraubt man das halt ab. Aber dann geht es immer noch nicht, weil nämlich das Kabel irgendwo hinter den Schränken verschwindet, und natürlich nirgends ein Loch in der Rückwand ist... Der letzte Fall wo ich wieder abgefahren bin ohne zu arbeiten war eine mit dem Hammer unter die Schränke gedonnerte Sockelblende, die nicht zerstörungsfrei abzunehmen ging. Hat dann auch der Küchenmonteur nicht geschafft, aber der weiß ja wo er Ersatz herkriegt...

Ich kann jedenfalls gut verstehen, daß einem als Techniker diese "ich kann eine komplette Küche alleine einbauen, und bin Mittags schon fertig"-Typen so auf den Zeiger gehen, daß da mal die eine oder andere Äußerung fällt. Mit Profilneurose hat das aber nichts zu tun.

3

Sunday, February 17th 2008, 5:25pm

Hallo F(l)achmann,

vielen Dank für Deinen Beitrag.
Man sollte aber berücksichtigen, dass es schon sehr helle Kunden gibt, die sich aber mit der simpelsten Materie bei Hausgeräten nicht auskennen. Wenn ich die Aussage des Kunden bezweifele muss ich mir gleichzeitig die Frage stellen, warum er das sagen sollte. Auch darauf fehlt mir die Antwort, weil es keine gibt.

Es handelte sich auch nur um ein Extrembeispiel.
Und Du hast natürlich Recht, offenkundige Montagemängel müssen vom Kundendienst-Techniker auch offen angesprochen werden, weil er auch eine gewisse Kontrollfunktion erfüllen sollte. Noch besser wäre, diese mit dem Händler zu besprechen. Der kann seine Monteure dann immer noch zusammenpfeifen. Denn am Ende schaden solche Aussagen beim Kunden allen, auch denen, die nichts dazu können.

Was den unzugänglichen Stecker des Geschirrspülers besonders bei Eckspülschränken angeht, ist es natürlich auch für den Monteur immer wieder eine Herausforderung. Selbst wenn die Rückwand ausgeschnitten wird, ist der Rücksprung bei vielen Herstellern so gering, dass ein Ziehen des Steckers selbst dann nicht möglich ist. Denkt man in diesem Fall an eine problemlose Demontage des Gerätes und verwendet eine Verlängerung, deren Ende zugänglich ist, wird auch diese Prozedur vom KD-Techniker kritisiert.
Wir haben es auch nicht einfach ;)

Über den per Hammer montierten Sockel brauchen wir nicht reden. :evil:

Posts: 14,879

Location: Hockenheim

Occupation: Hausgerätetechniker und Technischer Redakteur

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4

Monday, February 18th 2008, 6:07am

Hallo,

ich kann mich F(l)achmann nur anschließen. Ich schimpfe eigentlich nie über die Möbelqualität beim Kunden; mache bestenfalls mal eine Bemerkung bei über 20 Jahre alten klapprigen Hochschränken, wenn wir ein Kühlgerät tauschen sollen. Und dann auch in der "freundlichen" Art, also nicht "Alles altes Gelumpe", sondern "Schauen sie mal, der Wasseraustritt des alten Gerätes hat über die Jahre die Bretter aufquellen lassen. Der Schrank hat leider seine besten tage hinter sich".

Im derzeitigen Preiskampf trauen sich wohl viele Küchemonteure nicht, dem Kunden zu sagen, dass der Einbau einer neuen Küche auf jeden Fall 2 Werktage plus einem halben bis einen tag für Zusatzarbeiten dauert. Ausnahmen wie Mini-Küchen bestätigen wohl die Regel.
Da wird dann lieber versucht, in einem 14-stündigen Gewaltakt alles zusammenzubauen - das Ergebnis ist dann entsprechend. Vielleicht nicht deutlich für den Kunden sichtbar, wohl aber für den Hausgeräte-Kundendienst.

Ich strebe immer eine konstruktive Zusammnenarbeit zwischen Monteur und Küchenbauer an. In manchen Fällen werden auch wir gerufen, um die Geräte einzubauen und anzuschließen.
Hierbei lernt man sich kennen und kann auch den ein oder anderen Tipp vom Gegenüber bekommen.

Christian

5

Monday, February 18th 2008, 8:42am

Sockelblende ist ein gutes Beispiel.

Der einzige Sockel, den wir zum Service abnehmen müssen, ist der vor der Spülmaschine. Das wäre leicht, wenn diese Blende als letzte montiert würde und nicht als erste, wie in 90% der Fälle. So können wir dann erstmal die Blenden rechts und links um die Ecke abbauen, und hinterher zusehen wie aus dem Puzzle wieder ein ordentlicher Sockel wird. Ich gebe zu, daß ich bei solchen Gelegenheiten schon mal leise auf den Küchenmonteur schimpfe.

Das Problem mit den zu kurzen Kabeln und Schläuchen entsteht bei der Planung. Entweder man plant die Küche so, daß sie zu den vorhandenen Anschlüssen passt, oder man macht dem Kunden klar, daß das so nicht geht, und er nach Ausbau und vor Einbau nicht nur den Fliesenleger braucht, sondern vor allem Installateur und Elektriker. Kostet natürlich alles Geld, aber Monteurstunden für den Kundendiensttechniker ja wohl auch.

6

Tuesday, February 26th 2008, 5:05pm

Hallo
Kundendiensttechniker mit Profilneurose? Wo bleibt der Aufschrei oder erlebe nur ich dauernd Überraschungen beim ausbauen.
z.B. Einstellfüsse kompl. eingedreht dafür mit Hartfaserstückchen unterlegt und dann mit der Arbeitsplatte das Gerät eingekeilt,Ausbau fast unmöglich- Einbaukühlschränke in den Schrank gebaut, Schrank an die Wand geschoben, Stecker seitlich eingsteckt und den nächsten Schrank davor gebaut. Selbe Spiel beim Herdanschluß. Beim Einbau über Eck lassen sich die Geräte nicht vorziehen, da alles zu kurz. Wasserschläuche zu kurz ode falsch verlegt und alle Tricks die oben schon beschrieben. Kommt man dann mal auf die komische Idee beim Händler mal sowas vorzubringen halten die einen für doof und können nicht begreifen das ich aus versicherungstechnisch Küchen gernicht zerlegen darf. Ist beim Kunden dann das Gerät endlich wieder ok geht der Ärger erst richtig an, da ich meine Arbeitszeit bezahlt haben will. Da kann man schon mal fluchen und was uns Kunden über Möbelaufsteller sagen glauben ich auch nicht alles.

Janko

Teamhack-Betreiber

Posts: 5,281

Location: Lübeck

Occupation: Hausgerätetechniker

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7

Tuesday, February 26th 2008, 6:05pm

Oje,
auf Küchenqualität habe ich auch noch nie geschimpft - auf Küchenmonteure dafür um so mehr.
  • Kühlschrank nicht festgeschraubt nur reingeschoben. Macht der Kunde die Tür etwas fester zu dann bleibt die Tür einen Spalt offen. Wenn die Steckdose genau hinter dem Gerät angebracht ist und das Gerät aufgrund dessen nicht vollständig eingeschoben werden kann, habe ich auch schon ein paar mal gesehen dass der Stecker mit einem Cutter dünner geschnitzt wurde. Man hat schon die Isolierung der einzelnen Adern gesehen (das ganze liegt ja "nur" am metallischen Verflüssiger an...). Man kann in dem Fall die Steckdose ausbauen und eine flache unterputz-Herdanschlußdose einsetzen. An dieser dann eine Leitung mit einer Kupplung anschließen und diese nach unten hängen lassen um DARAN den Kühlschrank anzuschließen.
  • Backofen mit megadickem Bithalter und Akkuschrauber angeschraubt (immerhin nicht nur reingeschoben) aber dabei mit dem Bithalter das Emaile zerstört (gesehen einen Tag nachem Monteur die Küche aufgebaut hat)
  • Geschirrspüler am Ende eine offenen Küchenzeile: Holzplatte mit mindestens 500 Gramm Silikon an den Spüler geklebt. Die andere Seite mit einer 40mm langen Schraube durch die Seitenwand in die Wassertasche geschraubt.
  • Glaskeramikfeld komplett mit Silikon eingeklebt
  • Sockelleiste (Scheibar Thema Nr.1) zu fest drin / mit Silikon eingeklebt und/oder so ungeschickt ums Eck gebaut, dass man in der anderen Ecke des Raumes anfangen darf diese zu entfernen.
  • Geschirrspülerfront anstatt mit der vom Hersteller mitgelieferten Befestigung mit Spax-Schrauben durch die Tür geballert (und dann auch noch schief).
  • Steckdosen hinter'm Schrank: Für den Fall habe ich immer eine kurze Handstichsäge dabei. Bisher hatte ich Glück dass es geklappt hatte... Aber kotzen könnte ich jedes mal.
  • Verlängerungen verwenden um an die Steckdose zu kommen ist eine gute Idee - es sollte nur die richtige Verlängerung sein und keine 3-Fach-Steckdose mit einer 0,75mm² oder 1mm²-Leistung. Eine EINFACH-Verlängerung mit einem vernünftigem Stecker sowie einer vernünftigen Steckdose und einer 1,5mm²-Leitung
  • Geschirrspüler: Fehlendes oder falsch montiertes Wrasenschutzblech / Bei Miele-VI-Modellen den Lichtleiter nicht eingesetzt.
  • Wie Kugelblitz auch schon geschrieben hat: Spülmaschinen haben für viele Moteure keine herausschraubbaren Füße - da werden lieber Reste von Arbeitsplatten untergelegt.
  • Dunstabzugshauben über einem Gaskochfeld viel zu tief angebracht (Brandgefahr).
  • Beim Aufbau der Küche erst die unteren Schränke, dann die Hängeschränke und daran den Hochschrank geschraubt --> alles total verzogen - Kühlschrankeinbau nicht sauber möglich.
  • Mikrowelle: Gehäuse abgeschraubt --> An den Hängeschrank geschraubt --> danach Mikrowelle wieder dran geschraubt und DANN den Hängeschrank aufgehängt --> Für soetwas gibt es Halterungen.
  • E-Herd nur mit einer Lüsterklemme ohne eine Herdanschlußdose montiert. Leitungsenden nur verdrillt oder manchmal sogar noch verlötet ohne Aderendhülsen oder Kabelschuhe.

Mehr fällt mir jetzt nicht ein...

Gruß Janko


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Alle Tipps im Forum setzen Sachkenntnis voraus.
Unsachgemäßes Vorgehen kann Sie und andere in Lebensgefahr bringen.
Rufen Sie den Kundendienst, wenn Sie nicht über elektrotechnisches Fachwissen verfügen.

8

Tuesday, February 26th 2008, 6:27pm

Hallo zusammen,

ok, ihr habt sicher auch schlechte Erfahrungen. Allerdings mit Dilletanten und Möbelhaus-Gelegenheits-Schrauber mit "Hin+wech"-Arbeitsweise. Anhand dieser vom KD-Techniker vorgefundenen Arbeitsweisen lassen sich ziemlich eindeutige Rückschlüsse auf die Qualität des Montageteams herleiten.
Ist halt dumm für die Monteure, die sich alle erdenkliche Mühe geben und am Ende vom KD-Techniker trotzdem als Blödmänner hingestellt werden.

Letzte Geschichte eines Küppersbusch-Technikers: Die Anschlussleitung zum Kochfeld ist zu lang (200cm). 150cm hätten ausgereicht. Ja...Nee... is klar. ?(
Oder: Durch den Schubkasten unter dem Induktionskochfeld hätte dieses zu wenig Belüftung. Eine feste Blende wäre vorgeschrieben! Ach so... :wacko:

Beide Seiten haben offenbar Probleme miteinander. Evtl. sollte man etwas unvoreingenommener an die Sache rangehen. Ich beurteile die Techniker auch erst dann, wenn ich mit ihnen gesprochen habe. Und das tue ich... Komischerweise ist danach alles gar nicht so schlimm gewesen und die Jungs hangeln sich von Konjunktiv zu Konjunktiv : Man hätte ja.... oder würdet ihr...
Tut mir Leid, aber oftmals ist es der typische Schwanzeinzieher, der vorher beim Kunden noch einen Höllenwind veranstaltet hat.


LG
Michael

Th. Reichelt

Intermediate

Posts: 307

Location: Riesa

Occupation: Elektroinstallateur / Elektromeister

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9

Friday, February 29th 2008, 12:15pm

Hab ich auch schon erlebt mehrfach.

Küche aufgebaut und dann den Fliesen- oder Fußbodenleger hinterher geholt. Ist ja auch billiger, wenn man sich die Fläche unter den Möbeln spart, sieht zwar gut aus mit der Fliese am Sockel der Einbauküche. Aber wie in dem Fall die eingepreßte Spülmaschine ohne Stemmarbeiten rausgeht, keine Ahnung. Jedenfalls habe ich da mal den Küchenbauer antanzen lassen, damit der die Küche zerlegt und nach der Reparatur der Spülmaschine wieder zusammenbaut.
Gruß
Th. Reichelt



Eh man die Finger ins Gerät steckt, zieht man den Stecker aus der Steckdose sonst :grab: .

Martin

Moderator

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Location: Barsinghausen

Occupation: Kaufmann und Küchenmonteur

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10

Friday, February 29th 2008, 7:58pm

Es ist schon wahr, dass viele meiner Kollegen sich absolut keine Gedanken dafüber machen, ob der KD hinterher noch an die Geräte vernünftig dran kommt. Es gibt aber auch Kunden, die nicht bereit sind, eine oder mehrere Herddosen und Verlängerungen zu bezahlen. Dann wird halt KD-unfreundlich montiert.

Der krasseste Fall: Steckdose für Kühlgerät schön vorschriftsmäßig oberhalb des Hochschrankes. Nur es gab eine Deckenblende, womit der Stecker natürlich nicht mehr zugänglich war. Ich wollte eine 3m-Verlängerung einstecken und den KS unter dem Sockel "einstöpseln". Kunde weigerte sich die Verlängerung zu bezahlen und palaverte was von Planungsfehler beim Installationsplan. Nach langem Streitgespräch, auch mit dem Verkäufer, gab's dann keine Verlängerung. Die arme Sau, die den KS mal austauschen muss.

Zum Thema Sockelblende: bisweilen ist es schon vom Möbelhersteller vorgegeben, in welcher Reihenfolge der Sockel montiert werden muss. Da hat der Monteur keinen Einfluss.- Oft genug ist es aber auch so, dass eine Sockelblende in die Ecke durchgehen muss, damit sie Halt an einem Stellfuß findet. Keine Chance mit vertretbarem Aufwand KD-freundlich zu montieren!

Miele Lichtleiter: eine Zeit lang waren die Dinger nicht maßhaltig, also entweder feilen oder weg lassen.- Bei Nischenhöhen über 880mm (XXL-Geräte) und Sockelhöhe 100mm muss über dem GS eine Blende unter die APL geschraubt werden, natürlich korpusbündig zu den Nachbar-Schränken. Da wird's schon problematisch mit dem Dampfschutz, aber lösbar. Der Lichtleiter ist jedoch nahezu wirkungslos. Und dann gibt's noch Möbelprogramme, da ist das Spaltmaß bis zur APL so gering, dass der Lichtleiter nicht passt.

Martin
Martin

Wer anderen eine Grube gräbt, .....ist vermutlich Tiefbauarbeiter.

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11

Wednesday, April 2nd 2008, 4:56pm

Ohne mir die ganzen Antworten auf deinen Beitrag
durchzulesen, möchte ich dir auch (wenn etwas spät antworten).


Ich komme zum Kunden und wenn ich den Geschirrspüler
ausbauen muss, dann hat das gefälligst in 2 Minuten erledigt zu sein. Eine
Küche, mit irgendwelchen hüpsc hen Holzapplikationen, ist mir ScheißEgal!
Die Sockelblende muss gefälligst einer Minute zu entfernen sein. Dumm Dämliche Verklebungen über Eck werden von mir grundsätzlich nicht akzeptiert und ich lasse in Garantie die Küchenmoteure (nachdem ich den Dreck beim Kunden zwangsläufig abreisen musste) nochmals antanzen!!!!!!!
Schläuche müssen entsprechend lang sein, damit ich den GSP komplett rausziehen
kann. Der Stecker des GSP hat sichtbar
angebracht zu sein, damit ich ihn rausziehen kann, ohne den GSP rauszuziehen.
Die Netzschnur an einer eingebauten Kühlkombination hat entsprechend lang zu
sein, und sichtbar angebracht zu sein, damit ich den Stecker rausziehen kann bzw. die kühlkombi aus der
Einbauküche heraus nehmen kann ohne den Stecker zu ziehen. Wenn diese Regeln Akzeptiert werden, wird
auch nicht über die Kücheneinbauer gelästert. Über die Qualität der Küche
lästere ich sowieso nicht, da es für mich absolut völlig uninteressant ist!
Sicherheitsprüfung durchführen, sonst wartet auf dich die Urne, während ich durchs Leben turne!

This post has been edited 1 times, last edit by "Inge Koschmidder" (Apr 2nd 2008, 5:02pm)


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