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1

Wednesday, September 8th 2010, 11:29am

Mittel zur Beseitigung einer Verstopfung im Abwasserbereich

Hallo liebe Fachleute,
seit einiger Zeit kommt es zu sehr lauten, blubbernden Geräuschen, bisher noch kein Rückstau in unserer Küchenspüle.
Vor allem wenn die oberen Mitbewohner ihren Abfluß öffen.Ich habe es schon mit herkömmlichen Abflußreinigern aus dem Baumarkt und heißem Wasser versucht. Der Einsatz einer kleinen Spirale, mit Reinigung des Siphons, hatte auch keinen Erfolg weil sie wahrscheinlich nicht bis zur Verstopfung kam.

Jetzt kam mir die Idee es mit Salsäure aus der Apo. zu versuchen.

Welche Mitte wendet Ihr, wie an ???

LG
Hartmutw

This post has been edited 4 times, last edit by "hartmutw" (Sep 8th 2010, 11:48am)


2

Wednesday, September 8th 2010, 12:15pm

Jetzt kam mir die Idee es mit Salzäure aus der Apo. zu versuchen.
Salzsäure darf nicht in die Kanalisation eingeleitet werden.
Außerdem macht sie die Rohre (HT und KG Rohre sind nur bedingt Säure fest) innen Rau, dann haftet das nächste Fett noch besser.

Hochdruckreiniger mit Rohrreinigervorsatz ist die Beste Möglichkeit.
Grüße,
Michael

ACHTUNG:
- Geräte stets spannungslos machen und VDE beachten!
- Alle Tips hier setzen Sachkenntnis voraus.

-
beachte die 5 Sicherheitsregeln.
- nach der Reparatur: Messung laut VDE 0701/702

Prinz

Sage

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3

Wednesday, September 8th 2010, 2:06pm

Moin
Frag deinen Klemptner um die Ecke die haben spezielle Mittel.
mfg
Nur für nicht Mutige :P
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4

Wednesday, September 8th 2010, 3:17pm

Abführmittel geht auch :D

Miethaus ? dann lass mal den Vermieter ran ! Eigenes Haus, sowas lass ich also Rohrverschluss von der Haushaftplicht regeln.

Es geht nicht über mechanische Rohrreinigung, es gibt spezielle Vorsätze für Hochdruckreiniger mit verlängerung. Chemisch ist das kaum was zu erreichen.
Das Leben ist kein Juhuu !
Wissen ist Macht, nix Wissen macht auch nix.
Intelligenz kann mehr Schaden anrichten als Dummheit.

Prinz

Sage

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5

Wednesday, September 8th 2010, 4:38pm

Quoted

Chemisch ist das kaum was zu erreichen.

Die Ich meine geht auch zum Leichen auflösen :P
Mist Verraten wo die ganzen Ehefrauen abgeblieben sind :(
mfg
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6

Wednesday, September 8th 2010, 6:30pm

Der Installateur ist leider im Krankenhaus.

Um feste Gegenstände, Pappe, Binden usw . kann es sich eigendlich nicht handeln. Ist ja nur ein Küchennebenstrang für die obere und untere Küche.

Die Haftungsfrage wollen wir mal außen vor lassen. Sind ja 2 Küchenabflüsse dran und unnötigen Stress, muß auch nicht sein.

Ich war vorhin nochmal mit einem Pümpel am pumpen und es kamen mir einige, schwärzlich gefärbte kleine Blääter entgegen. Ob es sich nun um Salat oder um Teeblätter handelt kan man schlecht deuten.

Dann werde ich das mit der Salzsäure mal weglassen. War ja auch nur sone Idee.

Wer kennt denn nun noch ein paar Mittelchen? Früher hatten wir so ein Granulat, welches in den Ausguß geschüttet wurde und heißes Wasser oben drauf. Hat mein Vater immer genommen. Wie es sich nennt und ob es Heute noch gibt weiß ich leider nicht.

Grüße

Schmöllner

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7

Wednesday, September 8th 2010, 7:29pm

Pulverreiniger sind nicht zu empfehlen. Die verklumpen im Rohr und werden fest wie Zement. Wenn, dann Drano Powergel. Das stinkt wie Sau (Chlor) schafft aber tatsächlich den Haarknoten im Syphon. Gibts in jedem Drogeriemarkt (orange Flasche).
Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage - nicht für das, was Du verstehst!

Prinz

Sage

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8

Thursday, September 9th 2010, 5:50am

wird doch bei euch mehr als eine Sanitärfirma geben
mfg
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Thomas.B

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9

Thursday, September 9th 2010, 1:53pm

@ hartmutw:
Das grundsätzliche Problem bei Küchenspülenabflüssen ist neben den oft fettigen und seifigen Abwässern die zu schwache Durchspülung. Das übliche (und nicht besonders vernünftige) Nutzungsverhalten sieht so aus, daß immer nur kleine Mengen Wasser genutzt werden und das oft. Im Hinblick auf den Wasser-, Energie- und Spülmittelverbrauch wäre es sowieso sparsamer, erst bei einer ausreichend großen Geschirrmenge das Spülbecken zu füllen und darin abzuwaschen - auch wenn man ggf. alle Teile in einer zweiten Flotte ohne Spülmittel noch einmal nachspülen muß.
Wird dann das Wasser nach getaner Arbeit gleich - also möglichst noch warm - abgelassen, führt das langfristig zu relativ sauberen Abwasserleitungen.
Noch besser wird das alles mit einem Geschirrspüler. Die verwenden stark fettlösende Reiniger, was so für Handreinigung nicht akzeptabel bzw. sehr gefährlich (Augen!) wäre. Nach einem GSP sehen die Abwasserleitungen auf Dauer normalerweise ziemlich sauber aus. Wenn man die Spüle über denselben Siphon wie den GSP anschließt, gibt es abgesehen von oft lästigen Geräuschen beim Abpumpen des GSP kaum noch Ärger.
Einen vergleichbaren Zweck erfüllt eine regelmäßig betriebene Waschmaschine an diesem Anschluß.
Fall Du also die Möglichkeit hast, entsprechend "umzudekorieren" - also z.B. vorübergehend die WM aus dem Bad in die Küche zu verlegen, ist das die schonendste und kostengünstigste Methode.

Plan B, wenn kein GSP vorhanden:
Besorge Dir billigen GSP-Reiniger - Pulver oder einfache Tabs. Schutzbrille und Gummihandschuhe sind Pflicht. Spülbecken mit heißem Wasser füllen, einen Tab oder eine entsprechende Menge Pulver auflösen und dann ablassen. Nach einigen solcher "Klistiere" sollte es besser werden - andernfalls muß man wohl mechanisch rann. Die Funktion ist chemisch gesehen wie bei den meisten Abflußreinigern. Vorteil: billiger, besser dosierbar und schonender für die Rohre, weil partielle Erhitzung durch chemische Reaktionen ausbleiben. Nebenbei wird auch das Spülbecken schön sauber...

Plan C - die chemische Keule:
Nicht Säuren, sondern Laugen (Basen) zersetzen organische Substanzen wie Öl, Fett, Pilze, Bakterien, Algen etc. effizient. Wer preisgünstig an Natriumhydroxid (Ätznatron, Natronlauge) herankommt und damit auch sicher umgehen kann, hat ein sehr effizientes Mittel, welches auch Verseifungen gut lösen kann. In GSP-Reinigern ist es ebenso enthalten, wie in den meisten chemischen Rohrreinigern. Dabei handelt es sich um eine sehr einfache und billige Chemikalie, welche in den entsprechenden Fertigprodukten weit überteuert angeboten wird. Solche Aktionen sollte man nach kurzer Zeit mit Nachspülen und einer Neutralisation mit einer schwachen Säure abschließen. Ideal ist ausreichend verdünnte Salzsäure. Organische Säuren wie Essig tun es aber auch. Zum Schluß sollte natürlich mit reichlich klarem Wasser nachgespült werden.
Der Umgang mit Natriumhydroxid ist gefährlich und setzt ausreichendes Wissen und geeignete Schutzmaßnahmen voraus. Vor allem die Augen müssen mit einer Sicherheitsbrille geschützt werden. Etwaige Spritzer auf der Haut sind sofort intensiv abzuwaschen. Wenn man erst ein Brennen spürt, ist bereits viel Schaden angerichtet und solche Verätzungen heilen nicht besonders gut.
Natriumhydroxid und Salzsäure sind übrigens nicht giftig. In der richtigen Konzentration neutralisieren sie sich zu Kochsalz und Wasser. Deshalb sind diese Chemikalien in geringen Konzentrationen im Abwasser relativ unproblematisch. Ganz anders ist das z.B. mit Schwefelsäure, wie sie u.a. in Bleiakkus verwendet wird. Die ist auch in geringer Konzentration sehr giftig und umweltschädlich.

Gruß
Thomas

10

Thursday, September 9th 2010, 2:28pm

Hallo Thomas,

das ist doch mal ein richtig guter substanzieller Beitrag zu diesem Thema. Vielen vielen Dank für Deine Bemühungen. Hier erkennt man den wahren Profi :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Bei Plan C chemische Keule, für NAOH auch mit heißem Wasser arbeiten?
Kann man dieses bei 123 angebotene Ätznatron dazu verwenden:
http://*****.de/5-kg-Eimer-Atznatron ... 2eaf9df5cc

oder dieses billigere auch:
http://*****.de/5-kg-Natriumhydroxid ... 2309e85990

Nochmals vielen Dank, ich wußte doch das ich hier professionelle Beratung erhalte
hartmutw

This post has been edited 1 times, last edit by "hartmutw" (Sep 9th 2010, 2:40pm)


Thomas.B

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11

Thursday, September 9th 2010, 4:11pm

@ hartmutw:
Du irrst Dich - bzgl. HG-Technik bin ich nur Amateur. Aber schön, wenn es Dir etwas bringt.
5kg sind natürlich eine enorme Menge für diesen Zweck, die viele Jahre reichen sollte. Für eine Anwendung brauchst Du ca. 1 Eßlöffel voll - mit einigen Wiederholungen pro Reinigungsaktion ca. 50...100g und das vielleicht 1x pro Jahr.
Kristallines NaOH erhitzt sich beim Auflösen in Wasser massiv. Nimm also kaltes Wasser - und nicht zu wenig - dann paßt das schon.
Du kannst ja mal nach der Lösungsenthalpie von NaOH suchen und ausrechnen, welche Temperaturerhöhung bei einem gegebenen Wasser/NaOH-Verhältnis zu erwarten ist. Einfach das Ätznatron in den Ausguß kippen und Wasser nachlaufen zu lassen, kann nämlich böse schief gehen.

Na ja - überschlagen wir mal:
Lösungsenthalpie von NaOH: -44,5 kJ/ mol
Molare Masse von NaOH: 39,997 g/mol
sagen wir 44,5kJ bei 40g
spezifische Wärme von Wasser: 4187 J/kg*K
Die 40g würden bei 1l Wasser also ca. 10K Temperaturerhöhung bewirken. Klingt übersichtlich, aber wer will schon eine lasche 4%-ige Lauge für so etwas. 10%-ig sollte sich mindestens sein und dann sind es über 20K. Wenn Du eine 30%-ige Lauge ansetzen willst, kann es rein rechnerisch u.U. schon zu sieden beginnen.

Erst einmal im Guten willst Du es nicht versuchen?

Gruß
Thomas

Schmöllner

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12

Thursday, September 9th 2010, 8:13pm

@Thomas.B:
Was du da schreibst liest sich nicht wie Entwicklungsing., sondern eher wie Bombenleger :D !
Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage - nicht für das, was Du verstehst!

Thomas.B

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13

Friday, September 10th 2010, 7:02am

@ Schmöllner:
Das ist die dunkle Seite der Macht...
Oder die knallende und stinkende, wenn man so will.

Ja - ne - mal im Ernst: Macht Dich das bißchen Schulchemie schon nervös? Schlimm - aber damit gehörst Du inzwischen zu einer übergroßen Mehrheit. Viele unserer Politclows schieben da vor allem Panik. Andere frönen einem durch Unverständnis geprägtem Ökowahn. Als Bürger spürt man das zunächst an Kleinigkeiten. So ist es ein Riesentheater oder zumindest sehr teuer geworden, selbst einfache und harmlose Chemikalien privat zu kaufen. Die etwas interessanteren und brisanteren Sachen bekommt man zumindest legal gar nicht mehr. Der Chemieunterricht in der Schule ist zur drögen Theorie verkommen, so daß sich kaum noch ein Schüler für diesen doch so wichtigen Fachbereich begeistern kann. Forciert wird das durch eine dumme chemiefeindliche Propaganda. Bloß keine "Chemie" faseln viele - scheinbar ohne zu wissen, daß Ihr ganzes Leben davon bestimmt ist.
Für einfachste und billig herstellbare Fertigprodukte können mangels Sachverstand bei den Kunden und Alternativen bei der Beschaffung inzwischen Mondpreise verlangt werden.
Aber ist es ist vor allem ein volkswirtschaftliches Problem. Die nächste anstehende technologische Revolution hat viel mit Chemie, Biochemie, Genetik usw. zu tun, weil man sich dringend um Alternativen bei der Energie- und Rohstoffgewinnung bemühen muß. Auch in der Landwirtschaft müssen neue Wege gegangen werden. Die ökologischen Altlasten der letzten Jahrzehnte müssen saniert und wenn möglich sinnvoll genutzt werden. Die Liste der Aufgaben, die ohne Chemiefachleute oder zumindest fundierte fachübergreifende Chemiekenntnisse nicht bewältigt werden kann, ist sehr lang. Entsprechender Nachwuchs fehlt aber und das ist auf die Schnelle nicht zu beheben. Man kann die Menschen nicht einerseits dumm halten und andererseits komplexe fachliche Leistungen verlangen - von Innovation mal ganz abgesehen.
Sorry für OT - aber der Witz hat in meinen Augen leider auch einen sehr ernsten Hintergrund, auf den ich mal hinweisen wollte.

Gruß
Thomas

14

Friday, September 10th 2010, 7:51am

Ich hatte zwar vor langer langer Zeit ausführlichen Chemieunterricht aber wenn man sich nicht weiterhin damit beschäftigt verschwindet das auch aus den Köpfen alternder Menschen :?: :?: :?:

An der oberen und unseren Küchenabfluß sind GSP im Gebrauch. Ich denke das es sich bei der Verstopfung, wie schon oben geschrieben, nur um pflanzliche Teile handeln kann zBsp. Tee usw. Die Jungs von der ausgezogenen Familie waren in der letzen Zeit arbeitslos und ständig zu Hause. Wer kann schon wissen was da in den Abfluß getan wurde.

Wenn bei uns nach dem Abwasch, ist ja immer nicht viel wegen dem GSP, der Abfluß genutzt wurde lief es unbemerkt ab. Erst jetzt wo es neue Mitbewohner gibt und wir gemeinsam gleichzeitig den Abfluß nutzen, machte es sich bemerkbar.
Nachdem ich jetzt 2x mit GSP-Tabs gespült habe werde ich einfach die 2. Ladung einwirken lassen (wie lange sollte das sein??) nach einiger Zeit mit heißem Wasser nachspülen.

Sollte es sich bis zum WE nicht bessern werde ich mir NaOH kaufen und es damit probieren.

Einen 1/2 Liter Salzsäure habe ich noch in der Garage. Damit wird die Kloschüssel ab und zu gereinigt und von Ablagerungen befreit. Sollte ich es doch erst damit versuchen? Einfach nur rein in den Ausguß bring sicherlich nicht viel, da es dort wo es wirken soll doch garnicht ankommt und verdünnen und nachspülen hat wohl auch kaum Wirkung???

Grüße
Hartmutw

" ICH WERDE KEINE BOMBE BASTELN" iO???? :Kopfklatsch:

Thomas.B

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15

Sunday, September 12th 2010, 6:35pm

@ hartmutw:
Die Sache mit den Chemiekenntnissen geht natürlich nicht gegen Dich oder jemanden persönlich. Selbstverständlich vergißt man ungenutztes Wissen mit der Zeit wieder. Mir ging es nur um den allgemeinen Trend, der zu nichts gutem führen kann.

Zum Abflußrohr:
Einwirken lassen ist schwer möglich, wenn das Wasser noch abfließt. Deshalb habe ich eine regelmäßige Durchspülung mit den ohnehin anfallenden Abwässern eines GSP oder notfalls einer WM empfohlen. Es kann ja nicht Sinn der Sache sein, da hunderte Liter Reinigungslauge weitgehend ungenutzt abzuleiten.
Da Du offensichtlich einen GSP hast, sollte dem eigentlich nichts entgegen stehen. Sollten trotzdem noch Verstopfungen bestehen bleiben, welche den Querschnitt einschränken, werden die wohl mechanisch entfernt werden müssen. Abgesehen von Duschtassen mit flachem Siphon sollte das eigentlich immer gehen, ohne etwas zerstören zu müssen - also Wand aufstemmen etc. Andernfalls liegt ein baulicher Fehler vor. In einem Miethaus obliegt es dem Vermieter, solche Arbeiten anzuweisen oder selbst auszuführen. Als Mieter solltest Du davon die Finger lassen - auch von aggressiven chemischen Methoden, die deutlich über das hinaus gehen, was hier bereits besprochen wurde.
Salzsäure solltest Du auch nicht verwenden. Die greift vor allem Metalle an - z.B. die Messingteile der Abflußarmatur. In geringer Konzentration und partiell eingesetzt ist HCl ein gutes und preiswertes Mittel gegen Kalkablagerungen auf Sanitärkeramik und ggf. Fliesen. Darüber hinaus würde ich davon im Sanitärbereich die Finger lassen.

Gruß
Thomas

16

Monday, September 13th 2010, 3:35pm

Danke für Alles.

Auch mit NaOh ear nichts. Jetzt blubbert es nicht mal mehr. Ist also ganz zu. Leider ist unser Haus u. Hofinstall. zur Zeit nicht einsatzfähig. Wir müssen also noch abwarten.

Trotzdem vielen Dank für Eure Zeilen.

Schmöllner

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17

Monday, September 13th 2010, 4:55pm

Leih dir vom örtl. Sanitärinstallateur eine vernünftige Spirale und in Nullkommanix ist das Rohr frei. Eine Woche Doktorarbeit wegen einer lächerlichen Verstopfung ?( . Soviel Geduld möcht ich haben.
Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage - nicht für das, was Du verstehst!

18

Wednesday, September 15th 2010, 2:00pm

Leih dir vom örtl. Sanitärinstallateur eine vernünftige Spirale und in Nullkommanix ist das Rohr frei. Eine Woche Doktorarbeit wegen einer lächerlichen Verstopfung ?( . Soviel Geduld möcht ich haben.

Leider wohne ich in einem kleinen Ort. Hier gibt es nur einen Meister "Röhrich" und der wurde frisch operiert. Seine Frau hat mir eine 8 mm Spirale mit Kurbel gegeben, die anderen sind alle zu groß und werden mit einem Motor angetrieben. Leider ist bei dieser, so sieht es jedenfalls aus, vorne nur die Spirale etwas aufgebogen/zogen und ich komme damit nicht durch.
In der nächsten größeren Stadt existiert eine Rohrreinigungsfirma. Diese wollten gleich mit elektrisch betriebener Spirale bzw riesen Kompressor in unserer kleinen Küche anrücken. Kostenvoranschlag 260,-€
Mein Nachbar hatte noch eine uralte 8 mm Spirale mit einer 27 mm Spitze die aussieht wie ein Schweineschwanz/Korkenzieher. Damit wäre es bestimmt gegangen, leider ist diese nur 3 m lang und eine Verlängerung hat er nicht mehr. Ich brauchte also eine 8mm Verlängerung mit 6mm Gewinde( Mutter/Vater) Es handelt sich bei uns um ein 40ger Plaste-Rohr.
Gibt es diese Spiralverlängerungen noch bzw eine längere mit "Korkenzieher" als Spitze?? Ich konnte im Baumarkt und im Netz keine finden.

Ich bin schon froh das ich alles wieder dicht zusammen bekommen habe, ich meine die Abflußarmatur mit den beiden Überläufen ?( Nun können die Leute wenigsten in der oberen Küche abwaschen bzw ihren Geschirrspüler nutzen, auch wenn bei uns dann das Becken 3/4 voll ist :Kopfklatsch:

Gruß , vielen Dank für Eure bisherige Geduld und Hilfestellung
hartmut

19

Monday, September 20th 2010, 11:07am

Hallo,

Dank für Eure Geduld und Hilfe.

Die Endlösung war wirklich nur eine Spirale :thumbsup:

Was machen die Fachmänner um solche Verstopfungen in Zukunft zu vermeiden. Nur die Taps von den geschirrspülern haben es ja auch nicht verhindert. Sollte von Zeit zu Zeit ein Spülmittel pur in das Spülbecken gengossen werden und nach einer gewissen Einwirkzeit mit heißem Wasser nachgesült werden ?( ?( ?(

Gruß
hartmut

Schmöllner

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20

Monday, September 20th 2010, 5:16pm

Eigentlich ganz einfach: Spülen und Geschirrspüler sind keine Biomülltonnen. Teller grob über den Hausmüll sauberkratzen. Heißes Wasser gepaart mit Spülmittel und das bissel Fett hat keine Chance sich festzusetzen. Beim Geschirrspüler sämtliche Kurz-u. Niedertemperaturprogramme einfach ignorieren. Es seidenn, du hast wirklich nur Tassen und Gläser drin. Das Geheimnis ist schlicht und einfach heißes Wasser.
Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage - nicht für das, was Du verstehst!