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duspol

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1

Sunday, July 24th 2011, 11:03pm

Elektroniken in sämtlichen Geräte können durch Spannungsspitzen im Netz zerstört werden

Hallo zusammen! Ich war vor ein paar Tagen als Beobachter bei einem unserer Kunden. Er hat einen hochwertigen Induktionsherd der Firma SMEG. Nach nur einem Tag kam die Fehlermeldung E7 = Kommunikationsfehler / Rep.angabe von SMEG= Leistungselektronik wechseln. Der Vertragskundendienstler von SMEG, der gleichzeitig auch gerichtlicher Sachverständiger ist (bekannt durch Film Funk & Fernsehen :-) ) sagte, das es daran liegen MUSS, das im Stromnetz Spannungsspitzen sind. Jedes Gerät welches mit Oberwellen betrieben wird, wäre davon betroffen. Diese Spannungsspitzen und die daraus resultiernden Defekte muss man so hinnehmen-das wäre höhere Gewalt. Er hat es sich richtig zur Aufgabe gemacht, diese Elektronik nicht als Garantieleistung zu tauschen. Mit der neuen Elektronik läuft das Gerät übrigens tadellos und er persönlich würde nun die alte Elektronik unter einem Computertomographen prüfen, ob der Fehler intern aufgetreten ist, oder extern zugefügt wurde. Ist das überhaupt möglich? Ich selber bin Vertragskundendienstler für viele Markenfirmen, aber ein solches Verhalten habe ich noch nie beim Kunden gezeigt, bzw keiner der Markenhersteller forderte mich auf, mich so beim Kunden zu verhalten.



Was haltet ihr davon?? Menschlich und technisch gesehen
Kunde: " Indesit WaMa defekt" Techniker: "Lohnt nicht"

ghost1005

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2

Sunday, July 24th 2011, 11:35pm

Technisch gesehen ist das möglich Oberwellen sauen in den Netzen heut zu Hauf rum.

Menschlich gesehen ein Arsch. Ich würde mich da auch mal direkt an SMEG wenden und nachhören ob da nichts möglich ist, ggf. auch mal die Elektronik direkt an Smeg senden.

Ersatzteile bekomt man hier http://www.ersatzteileservice.com/shop.html Sollte etwas nicht zu finden sein einfach per E-Mail auf der Seite anfragen


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Prinz

Sage

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3

Monday, July 25th 2011, 10:34am

Hey
Hab das selbe Problem beim Kunden.
Induktionsfeld autak aber anderer Hersteller (Markenfirma made in Germany)
Erste Elektronik wurde noch auf Garantie getauscht zweite nach der Garantie gibt es
nicht Kunde hat Arschkarte Feld ist jetzt gerade mal 4 Jahre alt.
Feld liegt jetzt bei mir rum hatte aber noch nicht die Muße genauer zu schauen
was jedesmal die elektronik zerlegt, Netz ist übrigens von dem Typ
voll mit dem selben Fehler.
mfg
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ghost1005

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4

Monday, July 25th 2011, 11:06am

Hast Du die Oberwellen gemessen Prinz?

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Prinz

Sage

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5

Monday, July 25th 2011, 11:12am

Welche ?(
Hab das Feld ohne bekommen, die Oberwellen sind 200Km entfernt da ist meßen nicht so einfach möglich. :whistling:
Aber gut möglich das die Pissdinger da sehr empfindlich drauf reagieren Induktionsdinger lösen sich durch
die Bank auf egal welcher Hersteller.
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6

Monday, July 25th 2011, 12:57pm

Vielleicht haben ja schon bei der Konstruktion und Fertigung die Ingenieurleistungen nicht ausgereicht,und der Kunde soll
am Ende das Desaster ausbaden.Könnte mir aber vorstellen,daß die Hersteller durchaus in der Lage wären genug Schutz
gegen Überspannung und Oberwellen zu integrieren,fällt aber aus Kostengründen aus.
Elektriker,Kurzen in der Hose und stets ein Bein im Knast und ein Bein im Grab! :thumbup:

Spass beiseite,Vor Arbeiten an elektrischen Geräten stets davon überzeugen,dass der Netzstecker gezogen ist!
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Prinz

Sage

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7

Monday, July 25th 2011, 1:07pm

Was auch noch Vorstellbar EMV = Elektro Magnetische Verträglichkeit
Jedes Gerät wird ja darauf getestet bzw. Abgeschirmt nur in den Induktionsfeldern
fehlt ja die Abschirmung gut möglich das, das Magnetfeld die Elektronik killt
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Janko Hack

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8

Monday, July 25th 2011, 2:19pm

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Ein klarer Fall von Gewährleistung. Man geht im ersten halben Jahr pauschal (!) davon aus, dass der Fehler ab Werk ist, es sei denn der Hersteller kan das Gegenteil beweisen.
Mit der neuen Elektronik läuft das Gerät übrigens tadellos und er persönlich würde nun die alte Elektronik unter einem Computertomographen prüfen, ob der Fehler intern aufgetreten ist, oder extern zugefügt wurde. Ist das überhaupt möglich?
Meiner Meinung nach ist das dummes Geschwätz! Generell ist eine Röntgenprüfung möglich. Die Kosten allerdings sind unverhältnismäßig zum Produkt. Hinzu kommt, dass der Techniker meiner Meinung nach nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann. Entweder er kommt als Techniker oder als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger. Wenn er als Sachverständiger kommt, dann muss(!) er die Aufwendung zu einem deutlich erhötem Preis (im Vergleich zum Technikerstundenlohn) dem Hersteller in Rechnung stellen. Es wäre auf jeden Fall eine dunkelgraue Zone.

Für alles gibt es Richtlinien und auch für die im Versorgungsnetz vorhandene (und normalen) Spannungsspitzen gibt es welche - und diese "erlaubten" Spannungsspitzen darf ein Gerät nicht zerstören welches für den Anschluss am Versorgungsnetz bestimmt ist (Stichwort: bestimmungsgemäßer Gebrauch) . Ansonsten würde es bedeuten, dass die Hersteller keinerlei Schutzmechanismen verbauen brauchen und jede kleine Spannungsspitze das Gerät auf Kosten des Verbrauchers beschädigt. Wenn der Hersteller nicht in der Lage ist vernünftige Elektroniken zu entwerfen kann das nicht Problem des Verbrauchers sein wenn das Gerät dann nach wenigen Tagen gebraucht die Flügel streckt. Sollte tatsächlich dieser Mensch mit einem CT beweisen wollen, dass die Ursache an überhöhten Spannungsspitzen im Netz liegt (was wie beschrieben unverhältnismäßig ist und schwer beweisbar sein wird), müsste man zunächst den örtlichen Versorger mit diesem Erkenntnis konfrontieren. Dieser wird nicht nur die genauen Richtlinien und Grenzwerte kennen, sondern sicherlich nachweisen können ob übermäßig hohe Spannungsspitzen am genannten Tag aufgetreten sind. Gab es ein Gewitter und konnten Spannungsspitzen nachgewiesen werden ist die Hausratversicherung der nächste Ansprechpartner.

Gruß Janko


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Prinz

Sage

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9

Monday, July 25th 2011, 2:53pm

Abteilung zurück
Nichts Spannungsspitzen oder Oberwellen
Ein nicht richtig gelöteter Optokopler war der Fehler- von 4 Beinen waren nur 2 angelötet
hat aber dafür erstaunlich lange gehalten :P
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Andy72

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10

Monday, July 25th 2011, 9:17pm

Der Sachverständige ist ein Dummschwätzer, wenn es hier richtig wiedergegeben wurde, was er gesagt hat.
Klar kann man die Platine röntgen, man kann sie in die Badewanne legen, zum Mond schiessen oder in den Toaster stecken.
Ich möchte jetzt hier mal genau wissen, was man auf dem Röntgenbild sehen bzw. nicht sehen soll ,wenn das Board durch eine Spannungsspitze zerstört wurde.
Gespannt wartet: Andy

Janko Hack

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11

Tuesday, July 26th 2011, 9:11am

Der Sachverständige ist ein Dummschwätzer
Damit wirst Du wohl recht haben!

http://www.mair-elektronik.de/pdf/X-Ray.pdf

Wenn Du "Lust" bekommen hast und lebensmüde genug bist:
"Finger" hat mal hier ein Göntgengerät selbst gebaut:
http://www.fingers-welt.de/gallerie/eige…en/roentgen.htm

Wie das ganze aussieht wenn eine Spannungsspitze einen Schaden verursacht: Ich habe keine Ahnung! Was ich bisher gelesen habe bezieht sich aber alles nur auf Verbindungsfehler die im Laufe eines Fertigungsprozesses entstehen können.

Gruß Janko ;)


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Schmöllner

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12

Tuesday, July 26th 2011, 4:11pm

Wie krank ist das denn? Aber irgendwie verdient sich dieser "Düsentrieb" auch meinen Respekt!

Zurück zum Thema: Sehe ich das falsch, oder würde eine simple Feinsicherung 250V das Problem nicht lösen (vor dem Netzteil versteht sich)? Somit Platine abgesichert, Hersteller abgesichert, nur der Kunde bleibt immernoch auf den KD angewiesen. Allerdings sollte die Rechnung wesentlich günstiger ausfallen.
Ich bin nur für das verantwortlich, was ich sage - nicht für das, was Du verstehst!

ghost1005

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13

Tuesday, July 26th 2011, 4:33pm

Das mußt mir nu erklären wie eine Feinsicherung Oberwellen rausfiltern soll

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14

Tuesday, July 26th 2011, 4:52pm

Sehe ich das falsch, oder würde eine simple Feinsicherung 250V das Problem nicht lösen (vor dem Netzteil versteht sich)? Somit Platine abgesichert, Hersteller abgesichert
Eine Feinsicherung würde keine Absicherung gegenüber Überspannung darstellen,da die Impulse zu kurz sind um die Sicherung
zum Schmelzen zu bringen.Elektronische Bauelemente könnten schon zerstört werden durch Bildung einer Funkenstrecke.
Umgehen kann man das nur durch eine Elektronische Schaltung,die die Überspannung ableitet,und damit kompensiert.
Somit wären die elektronischen Bauelemente zumindest gegen eine Überspannung in einer geplanten Höhe geschützt.
Außergewöhnlich hohe Überspannungen,z.B. durch Blitzschlag lassen sich dadurch aber auch nicht beeinflussen.
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Janko Hack

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15

Tuesday, July 26th 2011, 6:23pm

Eine Menge Varistoren können viele dieser Überspannungen vernichten.


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16

Tuesday, July 26th 2011, 9:32pm

Ich nix Oberwellen verstehn, aber manchmal glaube ich an eine Verschwörung, da bekomme man reihenweise Geräte rein mit den selben defekten an der elektronik (verschiedene Hersteller) da könnte man fast denken die Hersteller und Stromversorgen machen da mal "Peng" in die Leitung wenn Umsatz schlecht ist schon hamse wieder Neugeräte Nachfrage.

Wenn da mal was mit Netzwerk kram kommt das den Stromversorgern die abfrage des Strombedarfs ermöglicht würde sich einige möglichkeiten ergeben einiges über das Stromnetz "abzufragen" 8]

Der Bastler in dem Forum könnte auch Extremist sein :D Hoffe das ist keine Seite mit Anleitung zum Bombenbau 8|
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17

Wednesday, July 27th 2011, 8:24pm

Tag,

Oberwellen entstehen, sobald elektrische Verbraucher Lastströme aus dem Versorgungsnetz ziehen, die nicht sinusförmig sind. Und das machen leider fast alle Haushaltsgeräte mehr oder weniger stark. Es sind also die Geräte selbst, die Oberwellen erzeugen und dadurch das Versorgungsnetz stören. Das ist auch den Energieversorgern ein Dorn im Auge, weil Oberwellen das Stromnetz überlasten können.

Viele Grüße

PS:
Meinewegen kann der Stromversorger ruhig wissen, bei wieviel Grad ich meine Socken wasche.

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18

Wednesday, July 27th 2011, 8:53pm

Ist schon klar, war ja nur Spass. Ich frage mich nur in welche technische Abhängigkeit sich der Mensch begibt wenn alles vernetz wäre.

Also wenn ich richtig dann verstehe kann der Versorger nichts für die Spannungspitzen.

Grüsse
ThomasE.
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19

Wednesday, July 27th 2011, 11:21pm

Für die Oberwellen durch Laststromverzerrungen können die Versorger nix. Aber Überspannungen oder Unterspannungen durch Lastschwankungen im Netz liegen dagegen hauptsächlich in der Hand der Versorger bzw. der Netzbetreiber. Ganz verhindern lassen sich solche Spannungsschwankungen aber nicht, deshalb müssen Elektrogeräte auch mindestens +/-5% vertragen können (die meisten können sogar mehr ab). Manchmal rutscht die Netzspannung aber deutlich darunter oder darüber. Und gegen letzteren Fall schützen die oben von Janko Hack erwähnten Varistoren recht zuverlässig. In Computersteckdosen sind Varistoren verbaut.

Und wenn der Bltiz einschlägt - nuja. Da wächst in der Regel kein Gras mehr. Für einen wirksamen Schutz gegen Blitz-Einschlag (wenn er nicht gerade ins Wohnzimmer kracht), helfen meist dreistufige Ableitsysteme (Typ 1 bis Typ 3, früher Grobschutz, Mittelschutz, Feinschutz genannt), die vom Kabeleintritt ins Gebäude über die Verteilung bis zur Steckdosen aufeinander abgestimmt werden müssten.

PS:
Im Grunde hast du Recht mit der Mahnung, wohin das wohl führt, wenn alles vernetzt wird. Trotzdem wäre die Einsparung von Energie meiner Meinung nach ein durchaus seriöser Hintergrund für die Vernetzung von Hausgeräten mit den Stromversorgern. Solange man uns nicht auf die Bude rückt, weil wir´s mit 90° Kochwäsche mal so richtig haben krachen lassen...

duspol

Trainee

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20

Thursday, August 4th 2011, 8:23pm

Also, habe bisher noch nichts von dem Herrn Gutachter gehört, aber der Herd läuft bisher tadellos! Halte euch auf dem laufenden!
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