Hallo
immerhin ist man beim Waschen schon von 100L auf 40 herunter, hat sich das aber mit verdreifachten Laufzeiten erkauft
Der industrielle Kurs ist schwer abzuschätzen, denn auf der anderen Seite wird Bekleidung immer billiger und hält immer kürzer. Bald werden wir wohlmöglich Einwegkleidung zum wegwerfen haben, dann ist eine Waschmaschine gänzlich überflüssig. Beim Geschirrspüler wünsche ich mir eine Gene Roddenbery Lösung, Nahrung wird mitsamt Geschirr erzeugt und das dreckige Geschirr verschwindet so auch wieder.
Hausgeräte haben viel Entwicklungspotenzial, mal ein paar Cents falls jemand der Firmen mitliest.
Waschmaschinen könnten zwei Wasserzuläufe gebrauchen. Billiges Brauchwasser bis zum letzten Spülgang, erst dann teures Trinkwasser verwenden. Das heisse Abwasser könnte man mit einem Latent Wärmespeicher um seine Wärme entledigen und diese beim nächsten Waschgang wieder bereitstellen. Ebenso könnte man gering verschmutztes Wasser wie aus den Spülgängen in der Maschine bunkern und beim nächsten Waschgang erstmal wieder verwenden. Die Steuerplatine kriegt einen Embedded Controller mit WLAN Funktion, so kann jeder ohne Zusatzkabel den Waschstatus anschauen und die Technik dem Kunden schneller zielgerecht helfen.
Bei Staubsaugern wäre es angebracht mit dem Wirkungsgrad zu werben, wieviel Watt Saugleistung aus wie wenig Watt elektrischer Leistung. Mit Strom verbrunzen erreicht man bei heutigen Strompreisen wirklich niemanden mehr. Das heisst natürlich den Wirkungsgrad massiv zu erhöhen.
Tja was der Artikel aber wie so oft zeigt, aus Deutschland kommen solche Innovationen nie. Hier sitzt man das Alteisen aus und jammert über Arbeitsplatzabbau wenn aus dem Ausland die innovativeren Techniken reinschwappen.

Ich sehe keine Argumentationen am Alteisen zu hängen wenn es besseres gibt.
Viele Grüsse
TechFrokler