Hallo,
habe vor ca. 22 Jahre dieses als Beruf ausgeübt. Viel kann ich leider nicht helfen.
Aber:
bisschen ist noch in den grauen Zellen sitzen geblieben.
Bei fast allen Kopierer ist die Funktion gleich, das heist :
- die Kopie wird abgelichtet
- Trommel mit mit eine Hochspannung aufgeladen
- latent auf eine Trommel belichtet ( alles was schwarz oder grau auf der Kopie ist dort bleibt eine "Ladung" erhalten )
- die mit Spannung erhaltenen Stellen wird mit Toner beschichtet
- Mit eine noch höhere Spannung wird der Toner auf das Papier gezogen
- in eine Heizung wird der Toner fixiert
Im großen und ganzen der Ablauf einer Fotokopie.
Das aufdrehen vom Poti für die Belichtung ist mit Vorsicht zu geniessen, da dadurch die Halogenlampe zerstört werden kann Kostet ca. 70 bis 100 € je nach Ausführung
Ich würde an Deine Stellung versuchen die komplette Optik zu reinigen, Glasplatte von unten und oben wenn möglich die Platte abbauen, dort befindet sich entweder eine Glasfiberoptik oder durch ein Mechanismus Spiegel. Die Spiegel sind mit " Blenden " abgedunkelt. Auch hier kann man einstellungen vornehmen ( heller und dunkler ). Die Glasfiberoptik von unten und oben reinigen. Dieses wird schon Wunder bringen.
Des weiteren, wenn der Toner durch einen Träger ( sogenannte "Metallspäne" -> Developer ) aufgetragen wird, kann dieser auch " abgenutzt " sein. Das hängt von der Anzahl der gemachten Kopien ab, genauso wie die Trommel, meistens besteht diese aus eine Selenbeschichtung. Die Beschichtung "ermüdet" durch das ständige auf und abladen von Hochspannung und natürlich auch durch das "schleifen" von Papier.
So , hoffe das ich eine kleine Hilfestellung gegeben habe.
Viel Erfolg.
Scorpion