Bauknecht Waschmaschine Loch in Außentrommel

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  • Bauknecht Waschmaschine Loch in Außentrommel

    Hallo liebes Forum,

    ich bin der Thomas und 31 Jahre alt und Neu hier.
    Ich komme aus Krefeld und bin gelernter Elektromechaniker.
    Nun zu meinem Problem.
    Bei unserer Waschmaschine, eine Bauknecht Wa care 14 di trat plötzlich Wasser beim waschen aus.
    Da seit kurzem ein BH Bügel vermisst wurde hatte ich schon die Vermutung dass diese Undichtigkeit mit dem Verschwinden zu tun hat.
    Nachdem ich im vollen Übermut die Maschine von vorne demontiert habe, inc. der Türmanschette, habe ich den BH Bügel unter der Heizung wiedergefunden.
    Leider nicht die undichte Stelle. Nach 2 Stunden hatte ich dann alles wieder zusammen. Nie wieder baue ich auf verdacht die Manschette aus :)
    Obwohl beim nächsten Mal gehts bestimmt schneller:).
    Beim nächsten Anlauf habe ich von hinten eine Revisionklappe aufgemacht. Kontte eigentlich nur noch die Heizung oder die Trommel sein.
    Heizung sah gut aus also habe ich die Maschine gestartet und durch die Klappe in die Maschine gesehen.
    Das Wasser kam mittig aus der Trommel. Nach dem abpumpen habe ich die Maschine vorsichtig gekippt und siehe da, ein Erbsengroßes loch in der Außentrommel, vermutlich ist der BH Bügel durchgeschlagen. Meine Frage, wie kann man sowas flicken?
    Ich dachte an 2 Komponenten Kleber.

    Was denkt Ihr'?

    Gruß

    Thomas


  • Alle Tipps im Forum setzen Sachkenntnis voraus.
    Unsachgemäßes Vorgehen kann Sie und andere in Lebensgefahr bringen.
    Rufen Sie den Kundendienst, wenn Sie nicht über elektrotechnisches Fachwissen verfügen.
  • Man kann, ich nehme hierzu Einfacherweise Karosseriedichtmasse und wenn du Nägel mit Köpfen macht und man kommt dran noch eine Metallplatte drauf schrauben aber Kleben reicht meist. 2-komponenten härtet nach meiner Meinung zu stark aus evtl. Epoxitharz aber weiss nicht ob das an diesem Makrolon oder wie das heisst so gut haftet deshalb dto.

    Gibt noch so einen Industriedichtmasse Name weiss ich grad nicht.

  • @ Thomas79:
    Das Material der Kunststoffbottiche ist Polypropylen (PP). Das ist wie Polyetylen (PE) ein sehr billiger Thermoplast, welcher sich nicht oder nur sehr bedingt kleben läßt. Kleine Beschädigungen, die nicht besonders stark mechanisch belastet werden, kann man schweißen. Das ist nicht so einfach. Ohne geeignetes Werkzeug und etwas Erfahrung damit, versaust Du schnell den ganzen Bottich.
    Verklebungen können nur halbwegs funktionieren, wenn sie formschlüssig ausgeführt werden. Wirklich dicht wird das auf Dauer auch eher nicht.
    In Deinem Fall würde ich eine Schraubenlösung bevorzugen; so mit U-Scheiben, Gummidichtungen usw. Als Material für die Metallteile ist Edelstahl oder Messing zu bevorzugen. Achte darauf, daß zwischen dem Flicken und der Trommel ausreichend Platz ist. Da geht es oft sehr eng zu.

    Gruß
    Thomas

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  • Stell mal ein Foto ein von dem Schaden,dann könnte man dir die nötige Vorgehensweise zur Reparatur detailgetreu erklären.

    Elektriker,Kurzen in der Hose und stets ein Bein im Knast und ein Bein im Grab! :thumbup:

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  • Kleben allain wird aufgrund des schwierigen Materials,und der grossen Temperaturdifferenzen,die dort auftauchen sicher nicht
    von Dauer sein.
    Die Lösung mit einem kleinen Blech,verschraubt an 4 Ecken erscheint mir da sinnvoller.
    Material sollte dabei nichtrostend sein,eventuell Alu oder sogar Kupfer.Blech anpassen,und an den Ecken mit Bohrungen versehen
    die zulassen,daß die Schrauben unbeeinträchtigt hereingeschraubt werden können,möglichst kurze Blechschrauben aus nichtrostendem
    Material verwenden.Das Blech mit den Bohrungen anhalten,und mit einem geeigneten Marker anzeichnen.
    Entsprechend zu den vorgesehenen Schrauben,möglichst mit flach anschliessendem Kopf 4 Bohrungen so im Bottich erstellen,
    daß zum einen genügend Fleisch bleibt,daß sich die Schrauben fest einziehen können,zum anderen die Bohrung gross genug ist,
    daß keine Spannungsrisse entstehen können.Beim Bohren stets so vorgehen,daß die Trommel nicht beschädigt werden kann,
    eventuell Anschlag in Bohrmaschine verwenden.Hast du dann die Bohrungen erstellt,könntest du die 4 Schrauben zunächst ohne
    Dichtungsmasse einschrauben,um ein haltbares Gewinde zu erstellen.Anschliessend die Schrauben wieder herausschrauben und
    Abdichtung mit Dichtmasse vornehmen,darauf achten daß die verwendete Menge nicht zu gross ist,und sich dann wurstförmig im
    Behälter durchdrücken würde.Die Schraubenlöcher vor Anschrauben des Bleches mit einem geringen Klecks Dichtmasse bestreichen,
    um zu verhindern,daß im Bereich der Verschraubung Undichtigkeit auftreten kann.Blech anschrauben und Abbindevorgang der
    Dichtungsmasse beachten.Dabei stets beachten,daß nach fest ab kommt,also nicht zu fest ziehen!
    Beim ersten Lauf der Maschine nach der Reparatur nochmal kontrollieren ob es dicht ist,wenn du alles richtig ausgeführt hast
    wird es dann auch dicht bleiben.Ab und wann mal kontrollieren,ob es sich irgendwie verändert,oder dicht bleibt.

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    werkstatt-produkte.de/product_…rz&cName=dicht-klebstoffe

    Das Zeug klebt so ziemlich Alles mit Allem; es bleibt aber eine Grundelastizität, die wichtig ist, bei thermischer Belastung.

    Bei dem Loch würde ich nichtmal ein Blech verarbeiten - den Dichtstoff drauf und kreisförmig mit dem Finger verteilen, fertig.

    Am nächsten Tag wieder waschen und hoffen, dass an der Bauknecht-Kiste die Trommellager noch lange halten... :D

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  • ghost1005 schrieb:

    Schau das die Schrauben nicht zu weit in den Waschraum eindringen.
    Berechtigter Hinweis! Sinnvollste Schraubenlänge würde der Materialstärke des Bottichs entsprechen.
    Im Zweifelsfall Spitze der Schraube vor dem letzten Arbeitsgang des Einschraubens rundschleifen!
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  • @ Thomas79:
    Es soll nur eine Schraube verwendet werden, die direkt durch die Schadstelle führt. Eventuelle Risse sind anzubohren. Das Bild läßt aber keine erkennen. Mindestens die Schraube und die innenliegende Scheibe sollten aus korrosionsbeständigem Material sein und damit meine ich nicht Stahl verzinkt...
    Es ist ggf. für die Montage hilfreich, diese Scheibe und den Schraubenkopf zu verlöten. Damit wird auch die Angriffsfläche für von der Trommel mitgeschleppte Fremdkörper reduziert. Die außenliegende Mutter ist gegen lösen zu sichern - z.B. als selbstsichernde Mutter oder mit Schraubensicherungslack.
    Also noch mal von innen nach außen:
    Schraube
    U-Scheibe
    Gummidichtung (flach, Fahrradschlauch...)
    Bottich
    Gummidichtung
    U-Scheibe
    Mutter

    Von Treibschrauben in den Bottich würde ich absehen. Wenn es an dieser Stelle einen Durchschuß gegeben hat, wird wohl die Wandstärke nicht besonders groß sein. Das Material ist wie gesagt nur gering belastbar und bei hohen Temperaturen (Kochwäsche) nimmt das nochmals deutlich ab.

    Gruß
    Thomas

  • Das mit der Schraube und der Mutter wird ein sinnloses Unterfangen. Dazu müsste der Bottich geöffnet werden, welches bei dieser Kiste nicht möglich ist. Die Bottichhälften sind verschweißt und als Ersatz gibt es Bottich komplett mit Trommel :Kopfklatsch::Kopfklatsch::Kopfklatsch: . Irgendwelche Schrauben in dem Material fest zu bekommen, halte ich für unwahrscheinlich. Wer schon mal so eine Kiste offen gesehen hat, weiss das man durch den Bottich die Löcher der Trommel zählen kann, so dünn ist das Material. Wenn der BH Bügel das Material zerschlägt, ist es schon weit her mit der Stabilität. Nimm die Kiste und versuch mit dem erwähnten Klebstoff das Loch zu vertüteln. Alle anderen Vorschläge würde ich aussen vor lassen.

    Tommi

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  • @ Tommi 05:
    Ob das mit der Schraube klappt bzw. mit welchem Aufwand ist vom konkretem Fall abhängig. Normalerweise bekommt man das von innen einzusteckende Teil (Schraube, U-Scheibe, 1. Gummidichtung) ohne nennenswerte Demontagen an Ort und Stelle bugsiert. Das Loch in der Gummidichtung sollte so eng bemessen sein, daß die Teile nicht so ohne weiteres auseinander fallen. Die Schraube läßt sich durch eins der Trommellöcher gegenhalten.
    Im Notfall muß der Bottich getrennt werden, so wie man es bei einem Lagerschaden auch machen müßte. Danach braucht man je nach Ausführung passende Schrauben oder Klammern zu Zusammenbau.
    Hinsichtlich der grundsätzlich Frage der KS-Bottiche hast Du Recht. Das ist Murks.

    Die Klebeversuche haben keine Aussicht auf eine dauerhafte und zuverlässige Lösung. Egal wie toll der Kleber auch sein mag - auf diesem Material (PP) ist keine feste Klebeverbindung möglich. Für Flächenverklebungen mit geringen Festigkeitsanforderungen gibt es Primer, welche die Oberfläche aufrauhen. Selbst damit wird es nicht besonders belastbar. Bei gut klebbaren Kunststoffen wie ABS oder PVC sieht das ganz anders aus. Da löst der Kleber die Oberfläche an und das Material der beiden Fügeteile fließt teilweise ineinander. Auch Metalle etc. lassen sich gut mit Harzen etc. kleben. Bei PE und PP ist in gewissem Umfang KS-Schweißen möglich und halbwegs belastbar. Das ist aber wie bereits erwähnt nicht so einfach und kann einem Anfänger nicht empfohlen werden.

    Klebungen können nur halten, wenn der Klebstoff die Schadstelle formschlüssig umschließt. Damit ist die Klebstelle aber noch nicht zuverlässig dicht. Das kann durch ein unter ausreichendem Anpressdruck stehendes Elastomer (z.B. Gummi) erzielt werden. Wie man das praktisch an so einer Schadstelle realisiert, ist der Phantasie des Bastlers überlassen. Ein Lösung mit einer oder (bei größeren Beschädigungen) mehreren Schrauben bietet sich doch eigentlich an. Fehlt innen der Platz, muß man etwas kreativer sein. Man muß nicht zwingend einen Schraubenkopf haben. In die innere Metallplatte kann auch Gewinde (normalerweise M3) geschnitten werden und ein Gewindestab verlötet werden. Die Metallscheiben sollten der Biegung des Bottichs möglichst gut angepaßt werden.

    Gruß
    Thomas

  • Hallo an alle für die vielen Tips.

    Nach dem hier jeder seine Bedenken gegen die Lösung des anderen geäußert hat, bin ich verunsichert.
    Aktuell versuche ich im Bekanntenkreis einen Kunststoffschlosser aufzutreiben der mir das ganze schweißt.
    Wenn ich nicht bald einen solchen auftreibe werde ich die 1 Schraubenlösung bevorzugen.
    Da sehe ich den Vorteil das der Bottich nicht weiter beschädigt wird wie bei Eintreibschrauben.
    Ich denke dass ich die Schraube an die Schadstelle bekomme wenn ich die Heizung entferne und die dann entstehende Öffnung nutze.

    Zum Glück haben wir noch 2 Wohnungen und 2 Waschmaschinen sodass keine Eile geboten ist.

    Danke für Eure bisherige Umfangreiche Unterstützung.

    Gruß

    Thomas

  • Ich hab vor kurzem einen Edelstahlbottich geklebt, bis jetzt hält es ohne Probleme (ca. 20 Wäschen), vielleicht hilft der selbe Kleber bei dir auch:
    Repair All von UHU. Das ist eine "Knetwurst im Röhrchen" Klebt wie Sau und ist nach Trocknung schleifbarund Temeraturfest bis 125 Grad. Ich würde als Verstärkung ein vorher gebogenes Stück Blech mit aufkleben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pilsi ()

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  • Hallo Forum,

    ich hoffe die Maschine ist jetzt dicht.
    Ich habe mit Pattex Power Knete quasi eine Niete reingeklebt.
    Die Knete habe ich mit viel druck von unten in das Loch gepresst und dann den Überstand mit einem abgewinkelten Rouladen Piker durch die Löcher in der Trommel plattgedrückt.
    Die Knete wird so hart dass man sie schleifen kann und ist von -50 bis 120 Grad temperaturbeständig.
    3 Wäschen ists jetzt schon dicht, muss man jetzt über die Zeit mal im Auge halten.

    Danke für Eure rege Beteidigung

    Gruß

    Thomas