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Dampfreiniger von Kärcher, Verklebung undicht

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  • Dampfreiniger von Kärcher, Verklebung undicht

    Hallo,
    ich habe hier einen Dampfreiniger von Kärcher (VAVORAPID K1001), der grundsätzlich funktioniert. Im Bereich des Magnetventils ist aber etwas undicht, was für den darunterliegenden Netzanschluß suboptimal war...
    Nun muß ich das wieder dicht bekommen und bin mir nicht ganz sicher, die ich das besser als Kärcher bzw. der Hersteller des Magnetventils hinbekomme.
    Das Magnetventil besteht im wesentlichen aus Messing. Die spulenseitige Verschraubung ist aus Edelstahl. Also: Messingteil Innengewinde, Verschraubung Außengewinde, Feingewinde ca. 8mm. Auf der Verschraubung gibt es noch ein Außengewinde zur Befestigung der Magnetspule. Das ist nicht weiter problematisch. Das Feingewinde war hingegen verklebt. Das muß ja einiges an Temperatur und Druck aushalten. Die Kleberreste sind sehr hart und spröde. Ich würde auf Epoxidharz tippen.

    Was soll ich nehmen, um das wieder einzukleben? Ich hätte schnellhärtendes Epoxidharz da, aber ich will sicher sein, daß es dauerhaft hält.

    Gruß
    Thomas


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  • Hallo,

    ich habe den Thread mal verschoben, weil ich einen Hochdruckreiniger noch zu den Kleingeräten zähle. Oder ist das ein hammergroßes Industrieteil?

    Also, du willst mal wieder basteln :D
    Ich kenne das Gerät nicht, du könntest aber mal ein Bild von dem Ventil machen. Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen im Moment, alle Hochdruck-Magnetventile, die ich kenne, sind verschraubt.

    Gruß

    Christian

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  • Hallo,
    also gut, ist ein Kleingerät und paßt hier besser her - danke fürs verschieben. Das Gerät ist ein normaler Haushaltsdampfreiniger - etwas so groß wie ein Boderstaubsauger.

    @ Christian
    Das Magnetventil könnte ich natürlich wechseln. Das verschiebt aber nur das Problem und kostet unnötig Geld. Kärcher möchte dafür 23 Oiro + Märchensteuer + Versand eintreiben, was die Sache eigentlich schon uninteressant macht. Dann ist das Ventil auch verklebt - schon die Demontage ist ein Risiko - nach fest kommt ab...
    Dann ist da noch der angepreßte Hochdruchschlauch. Da würde ich auch nicht dran rühren wollen, wenn es nicht sein muß.
    Ein Bild wird schwierig. Ich habe im Moment keine macrotaugliche Digicam. Was genau soll ich denn fotografieren - die innere Verschraubung oder das komplette Magnetventil? Das ist etwa so groß, wie ein Einlaßventil bei einer Waschmaschine. Das Gewinde ist M8-Feingewinde - wie schon gesagt,

    @ ghost1005
    Bei Henkel / Loctite habe ich mal nachgesehen. Loctite Hysol 9502 scheint das richtige zu sein. Mal sehen, ob man das irgendwo bestellen kann und was das dann wieder kostet...
    Zum Typ Loctite 572 konnte ich noch kein Datenblatt finden. Der Preis ist aber schon mal mächtig gewaltig: 23 Euro für 50ml. Teuere Soße - ist vielleicht Beamtenschweiß drin...

    Gruß
    Thomas

  • @ ghost1005
    Also ich habe inzwischen herausgefunden, daß Loctite 572 nur unwesentlich anders als Loctite 542 ist. 572 ist dickflüssiger als 542 bzw. eigentlich schon pastös. Loctite 542 wäre also hier wegen des Feingewindes von der Konsistenz sogar besser geeignet. Zudem ist leicht und preisgünstig zu beschaffen - ist ein Standardprodukt. Aber beides sind Acrylatkleber und damit nicht besonders wärmefest. Da kann ich theoretisch auch meinem 0815-Epoxidkleber nehmen - der hat wenigstens 130°C Dauergebrauchstemperatur. Nur weiß ich nichts über die Dauerelastizität.
    Das bereits erwähnte Loctite Hysol 9502 scheint zwar nach der Papierform super zu sein, dürfte aber schwer zu beschaffen sein - es gibt ja nicht einmal ein deutsches Datenblatt... Das ist auch auf Epoxidharz.
    Die Frage ist, ob der Teil des Magnetventils, der in der Spule steckt auch nur annähernd so heiß wird, wie der Dampf (ca. 150°C).

    Gruß
    Thomas

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  • @thomas B

    Also Loctite 572 ist mit Sicherheit dafür geeignet. Wird auch von Laurastar Servicewerkstätten zum abdichten der Ventilverschraubungen eingesetzt.


    Mit den genauen Spezifikationen und Daten hab ich mich jetzt nicht auseinandergesetzt. Wenn 542 vergleichbare Eigenschaften hat kann man dann auch das nehmen.

  • @ Christian:
    Sehe ich ja auch so, aber auch das Ventil muß eingeklebt werden. Und vorher muß man es ohne Schaden abbekommen. Das ist alles aus Messing und sieht ziemlich spielig aus. Nach fest... - hatten wir schon.
    Ich bin froh, daß ich die undichte Stelle auseinandern bekommen habe und die Gewindegänge wieder schön sauber sind. Vermutlich hat es nur deshalb nicht gehalten, weil man die Materialunterschiede von Edelstahl und Messing nicht bedacht hat.

    @ ghost1005:
    Inzwischen habe ich mich zum Thema Loctite belesen. Loctite 270 sollte das richtige sein. Das sind alles Acrylatkleber. Die Unterschiede bestehen in der Verarbeitung (Viskosität) und der Aushärtung (Aktivierung). Bzgl. letzterem und wegen des Edelstahls ist Loctite 2701 noch etwas besser. Ich werde eins von beidem besorgen. Regulär fällt man zwar tot um, aber bei iBäh zieht die Sache scheinbar sehr viel freundlicher aus. Wenn es 2...3 Wochen dauert, geht die Welt auch nicht unter. Das Problem bei dem Loctite wird das gleich wie bei allen Acrylatklebern sein: Einmal angebrochen kann man es nicht mehr lange aufheben. So fein, wie die Gewindegänge sind, würde es wahrscheinlich sogar stinknormaler Sekundenkleber tun...

    Hersteller des Ventils ist übrigens C.E.M.E. S.p.A. in Italien. Vielleicht frage ich die einfach mal...

    Gruß
    Thomas

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