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Geschirrspüler Bauknecht GSU 4717 - Jetzt ständig mit F6

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  • Geschirrspüler Bauknecht GSU 4717 - Jetzt ständig mit F6

    Hallo Forum,

    unser Geschirrspüler scheint sich jetzt leider wohl endgültig nicht mehr von f6 abwenden zu wollen.

    Ich vermute beinahe, dass hier eine generelle Schwachstelle in der Steuerung der Maschine vorliegt.

    Schon wenige Wochen nach dem Kauf (09/2010) begann der Spuk. Wir reklamierten. Kundendiensttermin stand. 2 Tage vorher nochmal ohne alle Siebe und Filter probiert. Alles wieder ok ... :-o
    KD abgesagt.

    Zwei Wochen nach Garantieende wieder der Spuk. Auch hier im Forum mal angefragt
    Bauknecht Geschirrspüler gsu 4717 (3 Jahre alt) geht auf F6
    Aber ohne Ergebnis.
    Geholfen hatten dann mehrere Leerdurchläufe, wie o.b.

    Jetzt aber aktuell wieder dieser F6 Spuk. Lässt sich aber trotz aller Maßnahmen nicht mehr überlisten ( Eimertest ok, alle Siebe und Düsen ok, Maschine ist blitzblank und sauber).

    Hat jemand noch eine Idee, woran es technisch liegen kann?
    F6 ist bei diesem Typ leider auch nicht weiter spezifiert, wie es im Internet für andere Typen zu finden ist.

    Habe jetzt mal die Maschine komplett geöffnet und bin ganz erstaunt, wie sauber und trocken es dort drin überall noch aussieht (ok, wir sind auch nur ein 2-Personen-Haushalt mit ausserdem geringer Küchenfrequenz).

    Jetzt würde mich mal noch interessieren, welche Funktion der abgebildete Behälter bzw. das bräunliche Granulat hat?
    Muss dass evtl. mal getauscht werden?
    Muss/kann man diesen Behälter reinigen?

    Danke schon mal für interessante Antworten.

    Grüße


  • Alle Tipps im Forum setzen Sachkenntnis voraus.
    Unsachgemäßes Vorgehen kann Sie und andere in Lebensgefahr bringen.
    Rufen Sie den Kundendienst, wenn Sie nicht über elektrotechnisches Fachwissen verfügen.
  • das ist der Ionenaustauscher und völlig okay - ähnlich wie Hydrokulturdünger Lewatit...

    ansonsten deutet F06 auf Zulauffehler:

    Fehlercode schrieb:


    Fehlercode : F6 (blinkt 6x)
    Gültig für: Geschirrspüler von: Bauknecht / Whirlpool / Ikea / Otto-Privileg


    Bedeutung des Fehlers:
    Wasserzulauffehler. Der Fehler wird angezeigt, wenn der
    Durchflussmengenmesser über 10 Sekunden weniger als 1 Impuls pro Sekunde
    liefert. Denkbar ist ein geschlossener Wasserhahn oder auch ein
    geknickter Zulaufschlauch. Wenn nach einiger Zeit trotzdem Wasser
    einläuft und der Wasserstandssensor im Sumpf einen Wasserstand erkennt,
    spingt der Fehler auf F7 um und signalisiert einen defekten
    Durchflussmengenmessser.
    gib doch mal die Gerätenummer vom Typschild 85.......... an bitte
  • danke wombi,

    die Nr. 8548 404 22980

    Dass der Mengenmesser nicht sauber arbeiten könnte, würde einleuchten, denn in der Maschine ist immer genügend Wasser gewesen und auch die Einströmgeräusche klingen kräftig und normal.

    Wo sitzt denn der Geber und wie sieht er aus?

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  • danke, das klingt gut.

    Mit dem blauen Kollegen hatte ich schon 2013 mal zu tun (vgl. Link oben).
    Als ich den testweise abgeklemmt hatte, kam F7.

    Da es bei meinen Beobachtungen in den letzten Tagen in der Wassertasche munter sprudelte und dieser F6 Fehler ja schon latent ist, riecht das nach einem gestörten Geber.

    Werde ich das morgen mal bei Licht in Ruhe checken. Melde mich wieder.

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  • Zuerst mal noch einige Infos zu diesem Messwertgeber.



    Die Geberplatine sitzt in der Wassertasche auf der linken Maschinenseite. Der Stecker ist leicht abzuziehen. Und ungefährlich, da nur 5 Volt (DC) anliegen.
    Ist nicht ungefährlich. Siehe die Bemerkung in Beitrag 9.



    Die Geberplatine lässt sich leicht aus der Tasche rausziehen und trägt lediglich den Reedkontakt (Schutzgas-Magnetschalter) für den in der Wassertasche am Schaufelrad mitdrehenden Gebermagneten. Im Bedarfsfall problemloses Austauschen (Reichelt, Conrad usw.). Funktion kann im ausgebauten Zustand mit einem Durchgangsprüfer und irgendeinem Magneten getestet werden.



    Sobald der Geber von der Ablaufsteuerung aktiv geschaltet wird, liegen solange 5 Volt am Messgerät, bis Wasser fließt und der Magnet zu drehen beginnt. Dann zeigt das Messgerät nur noch einen Durchschnittswert aus dem schnellen Öffnen und Schliessen des Reedkontaktes. Danach dann wieder 0 Volt.

    Der Geber ist bei uns vollkommen ok.

    So, und nun mein Pech.
    Die Maschine denkt überhaupt nicht dran, sich von F6 zu verabschieden ... :-(((

    Ich konnte noch eingrenzen, dass F6 auftritt, solange der Geber inaktiv geschaltet ist und keinerlei Wasser in der Tasche bewegt wird. Mit den genauen Spülabläufen bin ich nicht vertraut. Meine Frau meinte nur: eigentlich müsste sie ja jetzt abpumpen ...
    Aber ob das auch so stimmt, ist sie sich nicht sicher ...

    Abpumpen erfolgt dann erst nach einem Reset und Neustart.

    Gibt es noch Profitipps ?

  • 1er schrieb:

    Und ungefährlich, da nur 5 Volt (DC) anliegen.
    Das ist die von Dir gemessene Spannung über den Kontakten. Es ist aber gar nicht ungefährlich, weil dieser Schalter meistens nicht galvanisch von der Netzspannung getrennt ist. Er ist über dem Netzteil mit einer der zwei Netzleitungen verbunden. Das bedeutet dass es davon abhängig ist wie der Stecker in der Steckdose sitzt ob der N oder der Phase (230V!) mit den Schalterleitungen verbunden ist.

    Bei Messungen an solchen Geräte sollte man immer davon ausgehen dass eine 230V Spannung (im Betracht zu Erde / Gehäuse) auf einer solchen Leitung stehen kann. Und deshalb alle Sicherheitsmassnahmen für Messungen an 230 V in Acht nehmen, auch wenn die gemessene Spannung selbst nur 5 Volt ist!


    1er schrieb:

    Der Geber ist bei uns vollkommen ok.
    Ist leider nicht 100% sicher. Wahrscheinlich ist das Ding tatsächlich OK, aber wenn es schneller schalten muss, kann es auch geschehen dass das Kontakt nicht mehr richtig schaltet. Mittlerer gemessener Wert sagt natürlich schon etwas, aber wie gesagt keine 100% Sicherheit. Diese Reedschalter machen manchmal komische Sachen (eigener Erfahrung aus der Industrie)...

    Nur mittels Oszilloskop kan man es mit Sicherheit messen. Das sollte man aber nicht mit Spannung auf dem Gerät machen weil der Oszi normalerweise geerdet ist und man dadurch einen Kurzschluss verursachen könnte und so die Steuerung himmeln. Wenn man den Reedschalter mit Oszi überprüfen möchte, dann baut man sich eine kleine Messchaltung: Batterie 9 V, Reedschalter in Reihe und dann Widerstand zB. 1 kOhm. Dann kann man über diesem Widerstand messen mit dem Oszi. Siehe Anhang für Schaltplan einer solchen Messschaltung.

    Ob es tatsächlich notwendig ist den Reedschalter so zu überprüfen weiss ich nicht. Hängt davon ab ob eine andere Ursache vorliegt und gefunden werden kann. Und selber habe ich im Moment keine Idee was es noch mehr sein könnte. :/
    Bilder
    • Testschaltung.jpg

      28,65 kB, 676×368, 11 mal angesehen
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