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Wärmepumpentrockner Bosch Ecologixx 7S WTW86592/13 - Meldung "Behälter Voll" trotz Reinigung gemäß Reparaturanleitungen

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  • Wärmepumpentrockner Bosch Ecologixx 7S WTW86592/13 - Meldung "Behälter Voll" trotz Reinigung gemäß Reparaturanleitungen

    Unser BOSCH Wärmepumpentrockner hat die Modell-Nr. (E-Nr.): WTW86592/13 und die Chargen-Nr. (FD-Nr.): 9102 200703

    Bis vor ca. 4 Wochen lief der Trockner immer problemlos. Dann wollte er mit der Fehlermeldung "Behälter voll" nicht mehr.

    Ich habe dann vor Beginn der intensiveren Reinigung (mit teilweiser Zerlegung) zunächst eine abnehmbare Wartungsklappe vorne links unten vor dem ersten Wärmetauscher eingebaut. Dabei habe ich nur relativ wenig Flusenanhaftungen an dem Wärmetauscher festgestellt. Nachdem ich diesen von außen mit Wasser und Nass-Sauger gereinigt hatte, - die Reinigung der unter der Trommelöffnung eingebauten Flusensiebe und des kleinen Filters im Kondenswasserbehälter machen wir ohnehin vor jedem neuen Trockenvorgang - habe ich einen neuen Trockenvorgang gestartet. Ergebnis war wie vorher, dass nach gut 1 Minute die Maschine gestoppt hat mit der gleichen Fehlermeldung "Behälter voll". Auch ein mehrmaliges Neustarten änderte daran nichts.

    Ich habe dann mehrmals den in den diversen Anleitungen beschriebenen "Spülvorgang" mit dem Kundendienstprogramm "P07" gestartet. Dabei fiel mir auf, dass das Wasser zwar als hörbare Sturzflut aus aus dem Kondenswasserbehälter in Richtung Wärmetauscher runterlief, aber anschließend nicht wieder aus dem Flusensumpf hochgepumpt wurde.

    Entsprechend den im Forum vorhandenen Reparaturanleitungen habe ich dann die rechte Seitenwand abgenommen und nach Abnehmen des Riemens für den Trommelantrieb den Deckel mit dem Wasserstandssensor ausgebaut. Zusätzlich habe ich auch die Kondensatpumpe herausgenommen. Im Flusensumpf waren zwar Wolken mit Flusen vorhanden, aber nicht so schlimm, wie es auf diversen Fotos in verschiedenen Beiträgen zu sehen war. Trotzdem habe ich alles abgesaugt und dann mehrmals von oben gespült und wieder abgesaugt. Danach habe ich alles wieder zusammengebaut und einen neuen Trockenvorgang gestartet. Leider hat der Trockner aber wieder mit der Fehlermeldung "Behälter voll" abgebrochen.

    Dann habe ich wieder Wasserstandssensor und Kondensatpumpe ausgebaut und den Motor in ausgebautem Zustand geprüft. Er hat sich nach Anlegen einer Spannung von 230 V gedreht. Deshalb habe ich vermutet, dass der Sensor defekt ist.

    Nach Einbau eines neuen Sensors (zum Glück sehr preiswert) funktionierte der Trockner wieder.

    Nach 2 Wochen normalen Betriebs ( ca. 5 Trockenvorgänge) kam wieder die Fehlermeldung "Behälter voll".

    Also wieder die Maschine öffnen und Wasserstandssensor und Kondensatpumpe ausbauen. Es waren nur wenige Flusen im Sumpf vorhanden. Trotzdem habe ich noch mehrmals von oben gespült und das Wasser aus dem Flusensumpf abgesaugt.

    Die Kondensatpumpe habe ich direkt neben der Maschine so abgelegt, dass man die Pumpe von unten sehen konnte und den Anschlussstecker am Motor einstecken konnte. Dann habe ich am Trockner das Programm "P07" (Spülprogramm) gestartet. Zu Beginn des Programms soll ja Kondeswasser hochgepumpt werden. In dieser Zeit hat sich die Pumpe auch eifrig gedreht, ebenso auch im letzten Zeitabschnitt nach dem eigentlichen Spülvorgang.

    Nach dem erneuten Einbau von Pumpe und Sensor wurde wieder das Programm "P07" gestartet. Jetzt war am Beginn tatsächlich ein Pumpgeräusch zu hören, das aber nach vielleicht 10 s aufhörte. Nun war nur noch ein Brummen zu hören. Nach Ausbau des Sensors musste ich feststellen, dass der Flusensumpf voll war mit Wasser. Sicherheitshalber habe ich noch den Schlauch, der von der Kondensatpumpe zum Kondenswasserbehälter hochgeht, gereinigt. Der war aber relativ sauber.

    Nach erneutem Zusammenbau habe ich einen Trocknungsvorgang gestartet => Ergebnis wieder nach ca. 1 Minute Abbruch mit der Meldung "Behälter voll". Auch ein mehmaliges erneutes Starten (mehr als 10 mal) änderte nichts daran.

    Ich weiß nun wirklich nicht mehr weiter!

    Kann es sein, dass die Kondensatpumpe läuft, wenn sie außen liegt, aber im eingebauten Zustand dann nicht mehr?

    Kann es sein, dass der Sensor nach nur 2 Wochen schon wieder den Geist aufgibt?
    Was meinen dazu die Experten unter den Forumsteilnehmern?

    Für weitere Hilfe wäre ich sehr dankbar.


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  • Am Sonntag habe ich tatsächlich eine neue Kondenswasserpumpe bestellt.

    Abends habe ich dann eine kräftige Mischung Wasser mit DanChlorix (knapp 2 ltr) in den Trockner gekippt (in die Öffnung unter dem Kondenswasserbehälter) und diesen dann kräftig geschwenkt. Dann habe ich die Brühe über Nacht einwirken lassen.
    Am Montag habe ich dann nach dem Ausbau des Wasserstandssensors gesehen, dass gegenüber dem Zustand vom Samstag (fast flusenfrei) wieder sehr viele Flusen im Flusensumpf vorhanden waren.

    Offenbar stammten diese aus dem 2. Wärmetauscher (zum Aufheizen der Luft), der ohne Ausbau der Trommel nich zugänglich ist. Der 1. Wärmetauscher, der von vorne über die nachträglich von mir eingebaute Wartungsklappe zugänglich ist, war jedenfalls sehr sauber. Bei weiteren Versuchen mit dem Spülprogramm "P07" musste ich aber nach wie vor feststellen, dass die Kondenswasserpumpe nur brummte, aber nichts abpumpte.

    Dann kam ich auf die Idee, es mit Öl zu probieren. Ich ließ vorsichtig 2 Tropfen Öl in das von oben sichtbare Motorlager der Pumpe laufen, legte den Sensor seitlich neben dem Flusensumpf ab und startete mit entsprechender Vorsicht wieder das Spülprogramm. Daraufhin drehte sich tatsächlich der Motor und die Pumpe pumpte innerhalb kurzer Zeit die relativ große Wassermenge (vermischt mit Chlor) nach oben in den Kondenswasserbehälter. Ich war platt! Dann folgte der planmäßige Wassersturz bei Programmpunkt 3 und beim letzten Programmpunkt wurde wieder alles Wasser hochgepumpt.

    Von der vorher eingefüllten Wassermenge her war ich wohl am Ende des Fassungsvermögens, jedenfalls war am Ende der Kondenswasserbehälter bis zum Rand voll (mit viel Schmutz an dem dort eingebauten kleinen Flusenfilter.
    Dann wurde die Pumpe und der Sensor wieder korrekt befestigt, der Riemen für den Trommelantrieb wieder über die kleine Antriebsrolle geführt und der erste Trocknungsversuch gestartet.

    Der Trocknungsvorgang (Zeit manuell warm 20 min) lief ohne Störung durch. Am Abend erfolgte nochmals ein Trocknungsversuch "schranktrocken". Auch hier lief alles ohne Störungen komplett durch.
    Heute habe ich nun den Trockner wieder komplett zusammengebaut. Morgen, Mittwoch, wird meine Frau dann eine normale Wäscheladung trocknen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

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  • emsbruder schrieb:

    Und dann fragt man sich warum die Kleidung nach CHLOR riecht.Wärmepumpenpflegemittel 00311829 benutzen
    Ganz so wild war es nicht nach dem ersten regulären Wäschetrocknen nach Abschluss der Reparatur. Schließlich habe ich etliche Male Wasser in die Maschine geschüttet, diese kräftig geschüttelt und dann das Wasser inclusive der gelösten Flusen abgepumpt. Meine Frau hat eine recht empfindliche Nase. Sie hat aber nach der Entnahme der getrockneten Wäsche nichts über Chlor-Geruch geäußert.
    Trotzdem - wo gibt es dieses Wärmepumpen-Pflegemittel 00311829 und ist dies auch speziell für Wärmepumpentrockner geeignet?

    Ansonsten gibt es über den ersten normalen Trockner-Einsatz nach längerer Reparaturdauer absolut nichts Negatives zu berichten. Die Maschine lief am Mittwoch-Abend völlig störungsfrei durch (Programm "extra trocken"). Es gab keine Störungsunterbrechung. Die Wäsche war so trocken wie immer bei den früheren Einsätzen.
    Vermutlich lagen die erneuten Störungsmeldungen nach nur 2 Wochen störungsfreien Betriebs daran, dass die Kondenswasserpumpe in eingebautem Zustand nicht mehr laufen wollte, in ausgebautem Zustand dagegen schon. Dass aber die 2 kleinen Tröpfchen Öl in das obere Motorlager solche Wunder bewirken, hat mich doch sehr überrascht.
    Die sicherheitshalber bestellte neu Pumpe habe ich inzwischen bekommen, aber nicht eingebaut. Vorerst soll der Trockner noch mit der alten Pumpe weiterarbeiten.
    Kommt es kurzfristig wieder zu einem neuen Ausfall, weiss ich dann schneller, was zu tun ist. Ich denke, dass ich dann auch nochmal testen werde, ob dann die neue Pumpe evtl. mit dem alten Sensor noch funktioniert. Denkbar wäre nämlich durchaus, dass beim ersten Reparaturversuch nach der Erneuerung des Wasserstandssensors durch die häufigen Bewegungen der Pumpe beim Aus- und Einbauen das leicht schwergängige obere Motorlager wieder zumindest die 2 Wochen gangbar war, bis dann wieder die Pumpe in eingebautem Zustand nicht mehr anlaufen wollte.
    Mal sehen, wie lange der Öltropfen-Trick wirkt.

    Auf jeden Fall möchte ich mich bei allen Aktiven dieses Forums herzlich bedanken für die vielen Beiträge und Anleitungen zu dieser Problematik "Wasserbehälter voll". Es hat mir sehr geholfen.

    Um mir zukünftig das Handling bei den erforderlichen Reparaturmaßnahmen zu erleichtern, habe ich an die Füße des Trockner-Untergestells Schwerlast-Lenkrollen angebaut, natürlich alle 4 mit Bremse. Damit lässt sich dann der Trockner leicht drehen zum Aufschrauben und auch sehr leicht schütteln durch kurze heftige Bewegungen vor und zurück und auch seitlich (siehe dazu beigefügtes Foto).
    Bilder
    • 20191031_220131_(Untergestell-jetzt-mit-Lenkrollen-mit-Bremse_komprimiert-2).jpg

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