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Backofen Neff E.Nr. B45CA5N3 / 01 - Schaltet bei Dampffunkion mit E825 Fehler ab

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  • Backofen Neff E.Nr. B45CA5N3 / 01 - Schaltet bei Dampffunkion mit E825 Fehler ab

    Liebes Forum,
    Liebe Techniker,
    Unser Neff Backofen (E.Nr. B45CA5N3 / 01) - Slide n Hide, mit Dampffunktion spuckt bei Benutzung der Dampfunktion die Fehlermeldung E825 aus.
    Leider ist diese Fehler Nummer nicht in der Anleitung Beschrieben nur Grundsätzlich E8XX Als Fehler Dampffunktion.
    Der Fehler erscheint etwa 1-2 Sekunden nachdem man die Wasser zuführende pumpe hört und schaltet den gesammten Backofen ab.

    Resettet man den Fehler mit der Uhrentaste, so entleert der Backofen das Dampfsystem normal und fordert die DampSchublade zu entleeren.
    Der Fehler ist zu 100% reproduzierbar.

    Ich habe den Backofen bereits aufgeschraubt und habe alle Schläuche auf Undichtigkeit getestet.
    Dann habe ich mir den Magnetschwimmer vorgenommen der häufig für den Fehler E824 (Abpumpen) zuständig ist.
    Er wurde entkalkt und getestet (Messgerät). Sowohl der Magnet als auch der Reedswitch sind in Ordnung.

    Dann habe ich die Wasser zuführende Pumpe ausgebaut und entkalkt. Auch diese scheint normal zu funktionieren.
    Liefert etwa 300-350ml pro Minute. Oder sollte diese mehr liefern?

    Bei offenen Verkleidungen getestet, sieht man, dass die Pumpe nur für etwa 1-2 Sekunden läuft und dann sofort abschaltet.
    Dies geschieht noch bevor das Wasser überhaupt bis zum Magnetschwimmer kommt. Dazwischen ist keinerlei Ventil oder ähnliches. Ob dieser für Wasserdampferzeugung/Zuführung überhaupt eine Funktion hat
    weiss ich nicht. Ich kann absolut nicht erkennen warum die Pumpe so schnell wieder abschaltet.

    Habt Ihr noch eine Idee was ich selbst noch testen kann bevor ich den teuren Kundendienst in Anspruch nehmen muss?

    Meine persönliche Überlegung:
    Entweder zieht die Pumpe zuviel Strom und die Elektronik schaltet deswegen ab (respektive sollte die Pumpe also mehr Wasser liefern und wäre zu schwergängig)
    oder aber die Elektronik für die Pumpenansteuerung spinnt. Möglicherweise könnte auch der Verdampfer ne Macke haben und die Elektronik bemerkt das kein
    Aufheizen möglich ist und schaltet deswegen die Pumpe wieder ab damit nicht nur pures Wasser in die Backkammer läuft.

    Jedoch keine Ahnung welche Werte da zu erwarten sind und wo man das misst.

    Lieben Gruß
    und schon mal Vielen Dank für Eure Unterstützung
    Torsten


  • Alle Tipps im Forum setzen Sachkenntnis voraus.
    Unsachgemäßes Vorgehen kann Sie und andere in Lebensgefahr bringen.
    Rufen Sie den Kundendienst, wenn Sie nicht über elektrotechnisches Fachwissen verfügen.
  • Hallo tezlaf,
    Vielen Dank schon mal für die Antwort.

    Das wäre so die einzige Baugruppe die da noch dazwischen hängt.
    Wobei sich mir da nicht genau erschließt warum die Pumpe das Wasser gerade mal so bis Anfang Verdampfer hin bekommt, geschweige denn bis rein.
    Oder aber die Elektronik würde bemerken das der Verdampfer kaputt ist und schaltet deswegen direkt die Pumpe wieder ab.

    Wo ich also die Verdampfereinheit sehe, wie bekommt man denn die Stecker an den Platinen ab? Hab mal dran gezogen, wollte aber nichts abbrechen oder kaputt machen.
    Die scheinen irgendwie verriegelt zu sein.

    Vielen Dank und Lieben Gruß
    Torsten

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  • Da habt ihr natürlich vollkommen recht :)

    Habe die Stecker mal rot markiert.

    Jemand noch ne Idee zum Thema Verdampfer durchmessen/Funktion prüfen?

    Lieben Gruß
    Torsten

    Bilder
    • IMG_7360_klein.jpg

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  • Moin,
    Die Stecker kannst du eigentlich so abziehen, sind nicht verrastet.

    Mehr wie auseinander nehmen reinigen/entkalken wieder zusammen bauen und schauen ob es geht und falls nicht, neuen bestellen geht da kaum. Einzeln gibt es nichts von Neff.
    Da ich auch nur Original-Ersatzteile verwenden, kann ich auch nicht sagen, ob es den Verdampfer im Zukauf gibt. Was ich aber auch bezweifle, so ein Dampfgarer ist doch immer noch ein Exot.

  • So ich hab mal bissl weiter gebastelt und gemessen.

    Der Verdampfer ist innendrin völlig hohl und damit frei durchgängig. Wird beim Entkalkungsvorgang mit entkalkt sobald das wieder geht.

    Ich habe nun noch folgendes gemessen:
    Der Sensor (im Bild mit Sensor bezeichnet) ich schätze ein Überhitzungsschutz, hat 5,37 Kohm.
    Ob der Wert richtig ist.. keine Ahnung.... Jedenfalls ist er weder durchgebrannt noch geht er gegen 0.

    Weiterhin habe ich zwischen dem Anschlusklemmen E und F (in meinem Bild) gemessen und mit 132Ohm einen realistischen Wert für eine Heizschleife mit 800Watt.

    Weiterhin sind A gegen B durchgängig = 0 ohm. Dort schein ein Bimetallschalter eingebaut zu sein als letzte Sicherung gegen Überhitzung. Hebe ich das Plättchen wird der Kontakt geöffnet.

    C gegen D sind durchgängig = 0 ohm kann auch nicht erkennen was ausser einer Verbindung das sein könnte.

    Meinem Grundverständnis nach würde ich fast behaupten, der Verdampfer sieht in Ordnung aus.

    Der Wert des Sensors ist ohne Schaltplan leider völlig nichtssagend.

    Helfen diese Informationen irgendwie weiter?

    Lieben Gruß
    Torsten

  • Die Story geht weiter,
    ich habe diesen kleinen Fühler der übrigens kein Überhitzungsschutz ist sondern ein Temperaturfühler (Bauteiltechnisch das gleiche aber die Funktion ist eine andere)
    gemessen während ich ihn mit einem Fön auf fast 100 Grad erwärmt habe. Dabei hat sich der Wert nicht verändert. komisch....

    Hier also nochmal bei der Neff Hotline durchtelefoniert und nach einigen Fachlichen Fragen wurde ich dann an den Technischen Kundendienst verwiesen.
    Tel.: 089 20355755 der Kollege dort hat mir dann verraten das die Fehlermeldung E825 Erkennnung Verdampfer Temperatur defekt bedeutet.
    Als ich frage was für ein Sensor da verbaut ist... So weit ins Detail gehen wir nicht, das gibt es leider nur als komplette Einheit.

    Heisst also E825 Temp Sensor Verdampfereinheit kaputt. Sprich neue Verdampfereinheit kaufen und einbauen oder halt einbauen lassen. Das mache ich mal vom Preis abhängig.

    Schade das ich nichts finde sonst würde ich glatt mal nur den Sensor wechseln.... :)

    Ich lass euch mal mitleben. Falls jemand Tipps bezüglich der Einzelbeschaffung des Sensors hat.. nur her damit .-)

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  • Hallo tezlaf,
    ja deine Vermutung war richtig, aber als Elektroniker will ichs halt genau wissen :)
    Und da ich bei nem Flugzeug nicht einfach mal ein Triebwerk wechseln lasse, weil es das "Gas" nicht so annimmt wie gewöhnlich, so mag ich halt auch nicht stumpf komplette Teure Baugruppen
    wechseln ohne sicher zu sein das diese auch wirklich defekt sind. Nun habe ich es gemessen und bin mir fast zu 100% sicher das dieser Baugruppenwechsel auch die Lösung ist.

    Vielen Dank jedenfalls für Eure Hilfe.

    Ich werde berichten wenn der Verdampfer gewechselt ist ob das des Rätsels Lösung war....

    Bin nur am überlegen ob ich erst mal den alten Schwimmerschalter in die neue Baugruppe einbaue um den neuen als ersatz zu haben für den Fehler E846.
    Wenn der Magnet vom Schwimmerschalter weggegammelt ist, bekommt man den ja auch nicht einzeln.

    Lieben Gruß
    Torsten

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  • Ja den hab ich natürlich auch gefunden und gelesen. Leider passte das nicht zu meinem Fehlerbild. Aber dadurch weiss ich nun das ich den neuen Schwimmerschalter auf Reserve legen muss um nicht wieder 180€ berappen zu müssen wenn der irgendwann ausfällt. :)

  • @tezlaf,
    nachdem ich nun ein bisschen nach temperaturfühlern gegoogelt habe, weiß ich nun auch was du mit dem pt1000 gemeint hast :)
    und ja deine Diagnose war vollkommen richtig... Auch wenn ich jetzt erst weiss was der pt1000 ist *grins*

    PT1000, für alle die sich dafür interessieren, ist eine Produktbezeichnung für einen Temperaturfühler:

    Temperaturfühler Pt100 oder Pt1000 nach individuellen Vorgaben, abgestimmt auf den jeweiligen Einsatzbereich. Bei dem Modell Widerstandsthermometer (Pt100 oder Pt1000) wird der Messwiderstand direkt an die jeweilige Anschlussleitung angelasert und mit einem Edelstahlschutzrohr geschützt. Die entsprechenden Schutzrohre können dabei je nach Vorgabe in Durchmesser von 2,00mm, 3,00mm, 4,00mm, 5,00mm, 6,00mm und weiteren Zwischengrößen gewählt werden, auch die Länge ist individuell anpassbar, von 10mm bis zu 500mm

    Leider bringt mich diese Information einer sehr günstigen Einzelaustauschmethode nicht näher, da es die PT1000 Fühler in rund 1000 verschiedenen Varianten gibt.
    Ohne genau zu wissen in welchem Temperaturbereich das Ding arbeiten soll und welche ohm'schen Grenzwerte es hat wäre ausprobieren der nahezu sichere Tod der Platine...

    Also doch die Verdampfereinheit tauschen :( statt nur neuen Temperaturfühler ancrimpen.

    Lieben Gruß
    Torsten
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  • Ich möchte meinen Wissensstand auch noch kund tun:
    PT 1000 ist eine Norm - da gibt es auch ein EN Standard betreffs der
    Werte entsprechend der Temperatur (siehe Wikipedia).
    So kann man den Sensor bei bekannter Raumtemperatur grob prüfen.
    Rein theoretisch kann jeder Sensor aus dieser Reihe mit einen identischen ersetzt werden.
    Bauform usw. mal nicht weiter beachtet - nur vom Prinzip her.
    Der vierpolige "Kasten" mit den violett/schwarzen Kabeln ist meines Wissens ein
    Temperaturschalter/Überhitzungsschutz - heißt der Verdampfer soll bei zu hoher Temperatur abschalten.
    Bei ausgefallener/defekter Elektronik muss dass davon unabhängig erfolgen (rein mechanisch).
    Der Verdampfer hat auch noch zur "Voll -/Leererkennung" ein Reedschalter und einen innen liegenden Magneten.
    - hier gekennzeichnet mit "9405".
    In den Kunststoffkörper darunter befindet sich der schwimmfähige Magnet.
    Dieser rostet mit der Zeit und kann daher fest hängen oder nicht mehr auf schwimmen.
    Daher ist auch der Reedschalter zu prüfen (Magnet) - sollte es an den Magneten liegen, dann muss der Verdampfer
    erneuert werden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von selberschrauber ()

  • Hallo Selberschrauber,
    da der Verdampfer immer noch nicht angekommen ist, habe ich mal Aufgrund deiner Infos einen pt1000 sensor 6*50mm mit glasseide ummanteltem Kabel gekauft für 16€ der
    genauso aussieht. ich werde den nun einfach mal anlöten und schauen was passiert :)

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  • So Männers es geht weiter :)
    der 6*50mm Sensor war leider deutlich zu groß für die Aussparung... hätte den vorher ausbauen und messen sollen.
    Habe stundenlang gesucht aber keinen gefunden der einen PT1000 2,5mm Dick und 20mm lang baut. Siehe Bild.

    Nach langer Recherche jedoch habe ich die Firma TemperaturMesselementeHettstedt gefunden.
    Eine kleine Firma mit nur 5 oder 6 Mitarbeitern die nichts anderens macht als Temperaturfühler zu bauen.
    Die Jungs bauen auch Einzelstücke. Habe denen das Bild geschickt und schon am nächsten Tag konnte ich den pt1000 Nachbau abholen.
    PS: die vor Ostern bestellte Verdampfereinheit ist heute noch nicht da.....


    temperaturmesstechnik.de/de/pr…t1000-mit-schutzrohr.html

    Habe den Sensor eben gerade angelötet mit Schrumpfschlauch versehen. Was soll ich sagen... aktuell läuft die Hängegebliebene Entkalkungsroutine (Restlaufzeit noch etwa 20min).
    Ich würde behaupten Fehler behoben und statt 300€ nur 50@ incl. Lehrgeld (vorher ausbauen und messen) bezahlt.

    Im Nachhinein würde ich den Sensor jedoch 2,5mm x 30mm mit etwa 15cm Kabel bestellen. Denn ich finde es etwas befremdlich das diese Alu Klemmlasche die den Sensor an den Verdampfer drückt,
    wenn man diese wie original oben an den Anschlag schiebt, eigentlich nur 0,5cm Sensor und sonst nur das Anschlusskabel an den Verdampfer presst.

    Daher also:
    1xPt1000
    2-Leiterschaltung
    Schutzrohr aus Edelstahl, 2,5mm Durchmesser, 30mm lang,
    mit Anschlussleitung, Isolation Glasseide / Glasseide, Kabellänge 150mm
    bis 400°C?


    Ich gebe nochmal Bescheid ob der Entkalkungsvorgang durchgelaufen ist und Backen etc. wieder einwandfrei funktioniert.

    die Entsprechenden Infos packe ich dann noch mal oben als Edit in den Eingangspost.

    Vielen Dank an Alle

    Lieben Gruß
    Torsten

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