Suche Trommelentlüftung bei Elektrabregenz Waschmaschine

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  • Suche Trommelentlüftung bei Elektrabregenz Waschmaschine

    Guten Abend,

    bei der Waschmaschine WAFN81625A (Elektrabregenz) kommt manchmal ein wenig Wasser aus der Waschmittelschublade. Man findet Fließspuren am Frontblech. Folgendes habe ich überprüft: Wasserauslasslöcher sind nicht verkalkt, Waschmittelschublade und Zuflussschlauch zur Trommel sind sauber.
    Aus dem Netz habe ich erfahren, dass die Ursache eine verstopfte Trommelentlüftung sein kann. Nur -
    ich kann diese nicht finden.
    Weiß jemand, wie Elektrabregenz-Waschmaschinen entlüftet werden?

    FG
    eri


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  • Bei deiner Waschmaschine handelt es sich um eine umgelabelte Beko/Arcelik. Die Entlüftung geschieht bei der Modellreihe über den Abwasserschlauch (in diesem Video ab 4:30 zu sehen: ein schwarzer Schlauch, der hinten am Bottich aufgesteckt ist und in einem 90°-Bogen mündet).

    Wie hero99 schrieb, ist es recht wahrscheinlich, dass es bei Überschäumung zu einem Wasseraustritt aus der Schublade kommt. Eventuell könntest du deine Waschmaschine während der Schleudergänge beobachten.

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  • Herzlichen Dank für die Antworten!
    Sehr interessant das Video. Da aber der Abwasseranschlussstutzen bis 100 cm Abstand haben darf (vom Boden aus gemessen), frage ich mich, wie da die Entlüftung funktionieren soll. Die (Ab)wassersäule wird doch bis obenhin im Inneren des im Video gezeigten weißen Kunststoffknies stehen.
    Werde mal den Maschinendeckel abnehmen und den schwarzen Entlüftungsschlauch suchen. Ob das bei der Elektrabregenz wirklich genau so ist?

  • Moin eri

    Der sw Schlauch (Video), ist die Be- und Entlüftung nur (!) für den Ablaufcshlauch,
    hat nichts mit den Bottcih zu tun.
    Wenn der Battich eine Entlüftung hat, führt sie in den meisten Fällen zur Einspüllade.

    Gruß vom Schiffhexler

    :)

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  • Moin eri


    Die (sehr) alten Ablaufpümpchen (AP), waren mit Spalpolmotoren bestückt,
    die hatten eine Leistung von ca. 80 W (gab es auch mit 120 W. Die „neuen“ AP, ca. >20 Jahre, haben eine Leistung von ca. 30W und die Lebensdauer ist deutlich kürzer.

    Top 1: Luft wandert im Schlauch bekanntlich immer nach oben und bildet in der Schlauchkrümmung ein Luftpolster. Dagegen kommt die mickrige AP nicht an.
    Top 2: Sollte die WA im Keller stehen, der der Schlauch liegt auf den Boden, aber das Flusselsieb verhindert den vollen Ablaufdruck, dann ist die Ablaufzeit zu ende und die WA zieht wieder Wasser, dann zieht das ablaufende Wasser, das zulaufende Wasser direkt wieder raus, wenn keine BE- Entlüftung vorhanden ist.

    Hoffentlich habe ich alle Klarheiten beseitigt.
    Hier habe ich so ein ähnlichen Fall festgehalten → Entlüftung nachträglich montiert[/b]

    Gruß vom Schiffhexler

    :)

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  • Danke,
    verständlich erklärt!
    Habe heute den Deckel der WAFN81625A abgenommen. Bei dieser Maschine gibt es hinten definitiv KEINEN schwarzen Entlüftungsschlauch wie im Video!

    Alles noch einmal genau durchgeschaut, so habe ich im Waschmittelbehälter doch ein Entlüftungsfensterchen gefunden. Dieses Loch ist in der linken Seitenwand, mittig, man kann den kleinen Finger durch diese rechteckige Öffnung stecken.


    Habe mich dann 2 Std. beim Kochwäsche-Waschgang bei der Maschine aufgehalten, beim Wassernehmen die Lade ein wenig herausgezogen: Im linken Waschmittelfach läuft das Wasser zügig ab, später im rechten steigt es bis zur 3/4 Höhe, geht aber nicht über. Der Schaum steigt hinter dem Bullauge sichtbar, ca. 3 fingerbreit hoch.


    Bei Schleudern zeigt sich gefühlsmäßig viel Lauge rund um das Bullauge, man kann da den Schaum im Waschmittelbehälterablaufstutzen sehen, er steigt aber nicht heraus. Bei diesem Waschgang diesmal keine Wasserspuren am Boden. Habe die Maschine dann umgelegt. Sie hat übrigens keine Bodenwanne! Jedenfalls rund um Bottich und Pumpe alles trocken, alles dicht!


    Meine Vermutung: Die Pumpe bringt vorm Schleudern die Lauge nicht ganz weg, die Ablaufarmatur an der Wand ist recht hoch!

    Bei einer ganz großen Ladung ist dadurch noch mehr Lauge in der Wäsche gebunden, sodass - wie 2 Mitglieder bereits schrieben - der Schaum beim Schleudern im Waschmittelfach manchmal übergeht.

    Werde die Maschine beim Schleudern weiter beobachten!

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  • Danke für deine Rückmeldung und auch fürs Nachschauen in deiner Waschmaschine.

    Dass Beko die Pumpenentlüftung in der im Video gezeigten Ausführung mutmaßlich wieder weglässt, wundert mich nicht. Das Schläuchlein neigt nämlich dazu, sich mit der Zeit vom Bottich loszulösen.

    Waschmittelbehälter werden meist nur aus mehreren Teilen zusammengesteckt und sind dadurch recht offen konstruiert. Die eigentliche Be- und Entlüftung findet über Löcher in der Griffmulde der Waschmittellade statt.

    Wenn ich mich recht entsinne, schleudern Bekos im Uhrzeigersinn, sodass der Schaum regelrecht in den Verbindungsschlauch zwischen Bottich und Waschmittelbehälter gedrückt wird. Dass es hin und wieder zum Wasseraustritt kommt, ist daher nicht verwunderlich.

    Wie Schiffhexler schrieb, sind die heutigen Pumpen zum einen recht leistungsschwach. Zum anderen reduzieren die Hersteller den Zwischenraum zwischen Bottich und Trommel immer weiter, sodass größere (Schaum-) Wassermengen keine Chance haben, nach unten in den Pumpensumpf zu fließen, ohne davor von der Trommel noch weiter aufgeschlagen zu werden. Ach, die ausgeklügelte neue Technik. ;)

  • Du sagst es, es kann nur so sein.

    Habe jetzt in einer Beschreibung gefunden, dass der Ablauf in der Seitenwand nicht höher als 1m vom Boden sein soll. Habe nachgemessen: meiner ist aber 1,30 m hoch, da er ursprünglich für eine Podestaufstellung eingerichtet wurde. Die Maschine steht aber am Boden. So schafft höchstwahrscheinlich die brustschwache Pumpe beim Schleudern die Lauge nicht schnell genug bzw. nicht restlos weg.
    Nun habe ich auch die Vermutung, für eingestellte 1200 UPM schleudert die Trommel gefühlsmäßig ev. nicht schnell genug - könnte sein, dass die elektronische Unwuchtkontrolle wegen der noch einigermaßen nassen Wäsche den Lauf etwas bremst.

    Werde nun ein neues Thema eröffnen, wie man eine Maschine absturzsicher auf ein Podest stellt.

    Jedenfalls Danke euch allen für die nützlichen Beiträge zur Fehlererforschung!

    FG
    eri