Siemens Spülmaschine IQ300 SN236w01ce/41 Komplett tot - Pumpe defekt

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  • Siemens Spülmaschine IQ300 SN236w01ce/41 Komplett tot - Pumpe defekt

    Hallo zusammen,
    unsere IQ300 ist relativ kurz nach dem Einschalten mit einem lauten "Plopp" ausgegangen und die zugehörige FI-Sicherung im Haus geflogen.
    Ich habe die Heizpumpe durchgemessen und sie scheint defekt zu sein, etwas Schmauchspuren hat man daran auch gesehen. Ersatz habe ich besorgt aber noch nicht verbaut.
    Ich hatte in einem Forum gelesen dass die Maschine bei abgetrenntem Heizpumpen-Stecker zumindest an gehen sollte, tut sie aber nicht. Ich vermute dass durch den Schaden an der Heizpumpe auf der Leistungselektronik-Platine eine Sicherung durchgeschmolzen ist, sehe aber weder optisch etwas noch riecht es irgendwo.

    Fotos der Platine: imgur.com/a/v0uLO3F

    Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte und welche Komponente(n) mit einem lauten Plott ausfallen könnten?
    Löt- und Mess-Kenntnisse vorhanden.
    Vielen Dank, Zak

    Bilder
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ZakMcRofl ()


  • Alle Tipps im Forum setzen Sachkenntnis voraus.
    Unsachgemäßes Vorgehen kann Sie und andere in Lebensgefahr bringen.
    Rufen Sie den Kundendienst, wenn Sie nicht über elektrotechnisches Fachwissen verfügen.
  • ZakMcRofl schrieb:

    Ich habe die Heizpumpe durchgemessen und sie scheint defekt zu sein
    Wie hast Du die Heizpumpe gemessen? Ohmsch? Von wo zu wo? Welche Werte hast Du festgestellt?
    Hast Du auch eine Isolationsmessung gemacht? Also von den Motorwicklungen zum Gehäuse.

    ZakMcRofl schrieb:

    etwas Schmauchspuren hat man daran auch gesehen.
    Sah auf den Fotos nicht von der Heizpumpe . Wie sahen diese Schmauchspuren aus?

    Wenn die Heizpumpe irgendwie einen Kurzschluss von einer der Motorwicklungen zum Gehäuse verursacht hat, wäre sowas wie von mir hier (klick) beschrieben denkbar.

    ZakMcRofl schrieb:

    Ich vermute dass durch den Schaden an der Heizpumpe auf der Leistungselektronik-Platine eine Sicherung durchgeschmolzen ist
    Es gibt keine Sicherungen auf der Leistungsplatine .

    Bitte poste die Fotos als Dateianhänge bei Deinem Beitrag. Kannst pro Beitrag 10 Fotos bis 5 MB (pro Foto) anhängen.

    Edit: Jetzt sehe ich die Schmauchspuren auf dem zweiten und dritten Foto im Anhang. Dort hat vermutlich ausgetretenes Wasser einen Erdschluss verursacht. Dann wäre das nicht so gut, denn wo (wenn dem tatsächlich so ist) kam dann das Wasser her und was hat's alles mitgenommen auf der Steuerung ...

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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kees ()

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Ich habe zwischen allen Kombinationen der Heizungs-Verbinder ohmsch gemessen, überall unendlich. Kabel dorthin war 2x rot 1x grün/gelb. Bei der Ersatzpumpe messe ich zwischen 2 und 3 20 Ohm.

    Isolationsmessung zwischen Motorwicklungen und Gehäuse habe ich nicht gemacht, die Pumpe ist ausgebaut. Kann ich das auch im ausgebauten Zustand messen?

    Die ersten drei Bilder sind von den dunklen spuren auf der Heizpumpe . Zerlegt habe ich sie noch nicht.

    Sicherungen war vielleicht der falsche Begriff, bin Elektronik-Halblaie. Ich meinte Komponenten die bei zu hohen Strömen durchschmoren sollen um die Platine zu schützen, wie z.B. der Varistor mouser.de/ProductDetail/EPCOS-…ynpphgXylYets9wIaNw%3D%3D

    Fotos habe ich angehängt an den Original-Beitrag (so viele wie erlaubt).

    Macht es sinn alles wieder zusammenzubauen und auszuprobieren ob es läuft, oder müsste die Maschine wirklich mit Fehlercode angehen wenn die Pumpe komplett abgetrennt ist?

    Noch ein Gedanke: Kann es sein, dass das Plopp-Geräusch vom Ausfall der Pumpe kam und die Leistungsplatine anderweitig dadurch Schaden genommen hat (z.B. Schaden an der CPU).

    Bilder
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  • Ja, das sieht so aus als wäre der gute alte Sicherheitswiderstand ersetzt von einer Sicherung.
    Diese würde aber mE. nicht schützen vor Kurzschlusse in Verbraucher oder sonstige unerwünschten Verbindungen, sondern nur (wie der vorherige Widerstand) vorbeugen dass die Bude abfackelt wenn der TNY274GN defekt ist.

    @ZakMcRofl könnte aber diese Sicherung mal Ohmsch messen.

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  • Gibt es eine Stelle wo ich gut messen kann, ob die Versorgungsspannung bei den "hinteren" Chips ankommt, z.B. bei dem TNY.
    Mir ist unklar, wo welche Spannung anliegen müsste, am besten auch ohne angesteckter Spülmaschinen-Teile. Trennt der Schalter der Klappe die ganze Platine von der Spannung oder verhindert er nur, dass sie losläuft? Nicht dass da etwas kaputt ist.



  • Oben die Platine mit welche Beschriftungen:
    - Elko Hochspannung: darüber sollte man ca 325V DC messen können.
    - Elko Niederspannung: darüber eine Spannung zB. 12 V (9 bis 20 V wäre denkbar).
    Genau kann ich es nicht sagen, weil ich die Beschriftungen auf den Elkos nicht sehen kann. Vermutlich hat der grosse Elko eine Beschriftung wie xxµF 450V, wobei ich keine Idee habe wie gross der xx wäre. Der kleine Elko hätte dann einen Wert von zB. 100µ 25V.

    Das HF-Trafo sorgt dafür die vom TNY274GN in Stückchen gehackte Gleichspannung 325v runter zu transformieren. Weil es eine höhere Frequenz ist, womit das ganze funktioniert, braucht man nicht so ein grosses Blechpacket zu benutzen, wie bei normalen Transformatoren.

    Das Teil dass ich mit ? angegeben habe, ist vermutlich ein Spannungsregler im Bauform SOT223.
    Betrachte mal ob die Typenbezeichnung lesbar ist und gib es hier an. Du kannst nämlich ziemlich einfach die Spannung über so einem Element messen.

    Achtung: es gibt keine galvanische Trennung von den Spannungen auf der Platine. U.U. (abhängig vorn der Richtung des Steckers in der Steckdose) sind alle Niederspannungen verbunden mit Phase oder Null!

    Achtung 2: ein Fehler mit den Messpitzen ist schnell gemacht. Isoliere die Messpitzen bis auf der äussersten Spitze und mache sicher dass du nicht mit den Messpitzen irgendeinen Kurzschuss verursachst!

    PS. Die Sicherung ist tatsächlich nicht kaputt. Das ergibt also die Vermutung, dass der TNY274GN auch nicht defekt sein wird.

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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kees () aus folgendem Grund: Textkorrektur

  • Vielen Dank, ich war gestern leider beruflich etwas unter Wasser daher meine Antwort erst jetzt.
    Ich denke auch zur Dokumentation für andere macht es sinn dass ich die Typenbezeichnungen hier teile, vielleicht hilft es auch jemand anderem später.

    Elko Hochspannung: B43642A5107M62 also 100µF eu.mouser.com/ProductDetail/EP…Fqvxz9QwC3d2yHeC1Cg%3D%3D
    Elko Niederspannung: KY 16V 470µF, (M)105°, 7 (T), 70
    ?: ZLDO 17-33 Bedruckung ist genau wie bei untiger ebay-Anzeige nur 17-33 also vermutlich ist die genaue Bezeichnung ZLDO1117G33TA mouser.de/ProductDetail/Diodes…p7w2bvlytOS2j%2F0vw%3D%3D
    ebay.com/itm/183967963273?nma=…nc&_trksid=p2047675.l2557

    Danke für den Tipp mit dem isolieren der Messspitzen, habe ich so gemacht.
    Elko Hochspannung: 314
    Elko Niederspannung: 13,4

    An dem ZLDO1117G33TA sollten ja laut Datenblatt zwischen GND und VOUT 3.3V anliegen, dort kommt 0V. Interessanterweise aber auch zwischen GND und VIN 0V, dort hätte laut Datenblatt eine Eingangsspannung zwischen bis 18V kommen müssen. Ich habe alle Kombinationen der Pin-Seite gemessen und nirgendwo eine Spannung bekommen (Messgerät war auf 20V eingestellt).

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  • Dann wird es wohl schwer ab Abstand zu sagen wo das Problem liegt.
    Denn es gibt in der Nähe des Stabilisator-ICs soviele durchmetallisierte Stellen, dass man eigentlich nicht gut sehen kann welche Verbindungen zu welchen Teilen es gibt.

    Hier die zwei Seiten in Detailwiedergabe (die Rückseite wurde von mir links-rechts gespiegelt):





    So weit ich sehen kann, wäre die Stelle mit dem gelben Pfeil ein Anschluss des niederspannung Kondensators. Sieht für mich nicht ganz gut aus, könnte aber nur so auf dem Foto aussehen. Könntest das mal überprüfen mittels einer Lupe.

    Irgendwie sollte es Verbindungen geben vom Elko zum Stabilisator, es geht mir aber zu weit das von einem Foto zu erforschen.

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  • Kann ich nachvollziehen, du hast schon massiv geholfen mit der Identifikation der einzelnen Komponenten und den Tipps zu den Messtellen. Ich werde mal weiter suchen und mich zurückmelden wenn ich etwas rausfinde. Vielleicht habe ich auch jemanden im Bekanntenkreis der mir beim Nachvollziehen der Verbindungen helfen kann.

    Was mich noch etwas gewundert hat ist, dass Vout des ZLDO 17-33 nur 2.2 Ohm Widerstand zu GND hat.

  • Ja, das ist tatsächlich merkwürdig. Du hast das hoffentlich gemessen in einer Zustand, wo keine Spannung auf der (Eingang der) Platine stand? Sonst bekommt man bei ohmschen Messungen sehr merkwürdige Messergebnisse...

    Ich kann mich kaum vorstellen dass es im IC einen Widerstand von 2,2 Ohm geben würde zwischen Vout und GND. Das würde bedeuten, dass dieser Widerstand immer einen Strom von 1,5 Amp verursachen würde, wo der Ausgangsstrom selber auf ca 1,1 Amp limitiert ist. Das IC würde davon auch sehr heiss werden.

    Und eine im Datenblatt vorgestellte Schaltung wie diese wäre dann gar nicht möglich:

    Denn R1

    Dann hätte R1 einen parallel geschalteten Widerstand von 2,2 Ohm!

    Entweder wird die Messung von etwas anderes auf der Platine beeinflusst oder das IC ist defekt.

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  • Wenn Du diesen IC entfernt hast, solltest keine (230V) Spannung auf der Platine setzen. Man weiss ja nicht was für'n Effekt das hat, möglicherweise bekommen dann irgendwelche Teile eine zu hohe Spannung.

    Das IC selbst könntest separat testen, aber eine ohmsche Messung scheint mir nicht sehr wertvoll. Besser eine Prüfschaltung machen, wobei Du das IC an einem Lab Netzgerät hängst und dann die Ausgangspannung messen würdest.

    Prüfschaltung:

    Ggf. könntest Du für den Test die Kondensatoren weglassen, wenn die Verbindungen kurz sind.

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  • Habe heute das Ersatzteil bekommen. An dem IC lag es leider m.E. nicht. Als ich ihn ausgelötet habe, war zwischen dem Pan unter dem rechtesten Pin in deinem Detailbild (am hähesten zum Kondensator) und dem mittleren Pad nur noch 0.2Ohm Widerstand. Hast du noch eine Idee wie sowas zustande kommen kann, ansonsten würde ich jetzt langsam mal aufgeben und mir ein neues Leistungsmodul besorgen für 90€.

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  • Wenn an Out vom Spannungsregler ZLDO nach Masse/Ground nur 2,2 Ohm zu messen sind, dann den Elko daneben auslöten, erneut messen!
    Es gibt Elkos, die einen Kurzschluss bekommen haben. Das sieht hier danach aus, also Elko raus und neu messen.
    Ist dann der extrem niedrige Ohmwert weg, liegt das vorherige 2,2 Ohm Problem am Elko.
    Sind die 2,2 Ohm noch ohne Elko vorhanden, liegt es entweder am Spannungsregler, oder der Schaltung am Ausgang.

    Zum prüfen vom Spannungsregler, Outpin "frei" löten, Pin etwas anheben damit kein Kontakt mehr zur Lötfläche besteht.
    Sodann kann Out-Pin separat gemessen werden, und nebenbei auch die weitere Schaltung an Lötfläche von ZLDO.

    Für solcherlei Messung und arbeiten, Netzstecker ziehen, Spannungsfrei arbeiten.

  • ZakMcRofl schrieb:

    Als ich ihn ausgelötet habe, war zwischen dem Pan unter dem rechtesten Pin in deinem Detailbild (am hähesten zum Kondensator) und dem mittleren Pad nur noch 0.2Ohm Widerstand.
    Das stimmt gar nicht, 0,2 Ohm ist fast ein Kuzschluss. Hast Du das auch in beide Richtungen gemessen? In einer Richtung steht vermutlich eine Diode antiparallel zur Ausgang. Wenn Du diesen misst in der Durchlassrichtung, könntest einen Missinterpretation machen. Obwohl, wenn ich normalerweise eine Diode in der Durchlassrichtung messe, bekomme ich nicht so einen niedrigen Messwert, eher welche kOhms. Ist aber abhängig vom Messgerät.

    Oder hast Du einen Messbereich von MOhms eingestellt und dort 0,2 gemessen? Dann wäre die Sache schnell erklärt... ;)

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  • Ehrenamt19 schrieb:

    Wenn an Out vom Spannungsregler ZLDO nach Masse/Ground nur 2,2 Ohm zu messen sind, dann den Elko daneben auslöten, erneut messen!
    Es gibt Elkos, die einen Kurzschluss bekommen haben. Das sieht hier danach aus, also Elko raus und neu messen.
    Ist dann der extrem niedrige Ohmwert weg, liegt das vorherige 2,2 Ohm Problem am Elko.
    Sind die 2,2 Ohm noch ohne Elko vorhanden, liegt es entweder am Spannungsregler, oder der Schaltung am Ausgang.

    Zum prüfen vom Spannungsregler, Outpin "frei" löten, Pin etwas anheben damit kein Kontakt mehr zur Lötfläche besteht.
    Sodann kann Out-Pin separat gemessen werden, und nebenbei auch die weitere Schaltung an Lötfläche von ZLDO.

    Für solcherlei Messung und arbeiten, Netzstecker ziehen, Spannungsfrei arbeiten.
    Meinst du die als Nieder- oder Hochspannung bezeichneten Elkos oder die kleinen SMB-Bauteile neben dem IC?


    Schnurzel1 schrieb:

    ZakMcRofl schrieb:

    Macht es sinn alles wieder zusammenzubauen und auszuprobieren ob es läuft,
    Selbstverständlich.
    Ich hatte die Frage hauptsächlich gestellt weil ich mir unsicher war und bin, ob ich nicht ganz am Anfang eine Fehldiagnose in Sachen des Boards gemacht habe. Ich war davon ausgegangen dass die Maschine mit abgezogenen Pumpen-Steckern zumindest angehen sollte und eine Fehlermeldung ausgeben sollte. Wenn das so ist, macht ein Zusammenbau keinen Sinn weil die Maschine auch ohne dieser Pumpenverbindung komplett tot war.


    Kees schrieb:

    ZakMcRofl schrieb:

    Als ich ihn ausgelötet habe, war zwischen dem Pan unter dem rechtesten Pin in deinem Detailbild (am hähesten zum Kondensator) und dem mittleren Pad nur noch 0.2Ohm Widerstand.
    Das stimmt gar nicht, 0,2 Ohm ist fast ein Kuzschluss. Hast Du das auch in beide Richtungen gemessen? In einer Richtung steht vermutlich eine Diode antiparallel zur Ausgang. Wenn Du diesen misst in der Durchlassrichtung, könntest einen Missinterpretation machen. Obwohl, wenn ich normalerweise eine Diode in der Durchlassrichtung messe, bekomme ich nicht so einen niedrigen Messwert, eher welche kOhms. Ist aber abhängig vom Messgerät.
    Oder hast Du einen Messbereich von MOhms eingestellt und dort 0,2 gemessen? Dann wäre die Sache schnell erklärt... ;)
    Ich habe mich in meinem letzten Beitrag verschrieben, es waren 2.2 Ohm nicht 0.2 (angezeigt als 02.1). Also kein Unterschied ob der IC drin ist oder nicht.
    Ich habe es in beide Richtungen 2.1/2.2 Ohm gemessen mit DMM auf Einstellung 200Ohm, siehe Foto. Das Messgerät zeigt übrigens auch bei direkter Verbindung 1.0 Ohm.
    Bilder
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      1,57 MB, 1.960×4.032, 16 mal angesehen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ZakMcRofl ()

  • Leider kann ich es nicht erklären, warum diese niedrige Widerstandwert gemessen wurde.
    Wenn dieser Widerstand auch beim neuen IC, selbständig auf dem Tisch (nicht eingelötet) gemessen wird, stehe ich auf dem Schlauch.

    Könntest mal versuchen ob separate Widerstände zB. 10 Ohm, 100 Ohm, 1 kOhm die richtige Werte anzeigen lassen. Wenn nicht, wäre etwas defekt am Messgerät. Wenn Du solche Widerstände hast. Bei mir liegen (noch immer) alle Werte 0,47 Ohm - 22 Mohm in E12 Reihe sortiert im Schrank...

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