Siemens SF24T254EU/15 Oberer Sprüharm dreht nicht, Geschirr wird nicht sauber

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  • Siemens SF24T254EU/15 Oberer Sprüharm dreht nicht, Geschirr wird nicht sauber

    Hallo,


    bei meiner ca. 12 Jahre alten Siemens-Spülmaschine (SF24T254EU/15) dreht
    der obere Spülarm sich nicht mehr, daher wird auch das Geschirr oben
    nicht mehr sauber.


    Wenn ich die Maschine während des Spülvorgangs öffne, sehe ich, dass
    durchaus Wasser aus dem oberen Spülarm gepumpt wird (jedenfalls, wenn er
    an der Reihe ist), das auch oben an die Decke kommt. Der Druck reicht
    aber anscheinend nicht aus, um den Arm zu drehen. Mit der Hand lässt er
    sich problemlos anstoßen und dreht dann eine Zeitlang, aber anschließend
    bleibt er genau da stehen und bewegt sich keinen Zentimeter durch das
    Spülprogramm.


    Ich habe den Spülarm gründlich gereinigt und geprüft, dass keine Düsen
    verstopft sind. Leider hilft das nicht. Auch mehrere Durchgänge mit
    Entkalker haben nicht geholfen. (Sieb, Pumpensumpf usw. habe ich
    natürlich auch gründlich gereinigt, da sitzt nichts, soweit ich es
    erkennen kann.)


    Auffällig ist, dass genau seit dem Moment, wo das Problem zum ersten Mal
    aufgetreten ist (vor einigen Tagen), die Spülmaschine eine andere Dauer
    für den Spülgang anzeigt. Das Normalprogramm hat immer 132 oder 133
    Minuten gedauert. Jetzt sind es mal 144 Minuten, mal 148, zwischendurch
    waren es auch schon 159 Minuten. Die Spülmaschine merkt also selbst auch
    irgendetwas von dem Fehler. Hilft das beim Eingrenzen des Problems?
    Wenn jetzt nur die Pumpenflügel schwergängig wären oder das Rohr zum
    oberen Arm verstopft, würde sich dann die Zeitanzeige ändern? Ich konnte
    in der Anleitung leider nichts dazu finden, wie die Programmdauer
    berechnet wird.


    Abpumpen, Heizung etc. funktioniert alles normal.


    Viele Grüße
    Peter


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  • Das verändern der Zeit geschieht elektronisch. Was deine Maschine dazu bewegt kann ich nicht erkennen da kein Aquasensor verbaut. Wird ab sicher mit der Regeneration zu tun haben.
    Damit kann man aber den Fehler nicht eingrenzen. Kommt das Wasser aus dem unteren sprüharm kräftig heraus? Wenn nicht, dann hat wohl die Umwälzpumpe etwas. Vermutlich schwergängig.

    P.S. Wasser steht genug hoch in der Maschine. Ein bis zwei Zentimeter sollten es schon sein.

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  • Danke! Aber wäre es nicht ein zu großer Zufall, dass die Probleme mit dem Wasserdruck und die plötzliche Erhöhung der (auch von Beginn an anzeigten) Spüldauer nach 12 Jahren genau gleichzeitig auftreten, ohne etwas miteinander zu tun zu haben?

    Ich werde mir dann wohl mal die Umwälzpumpe anschauen. Die lässt sich von außen zwar leicht drehen, aber ganz blockiert sein kann sie ja auch nicht. Vielleicht sitzt trotzdem etwas drin.

    Wasser steht hoch genug drin. (Ich hab auch mal mehr dazugeschüttet, das hat aber nichts gebracht.) Die Maschine zieht auch problemlos Wasser und läuft genauso schnell an wie immer.

  • Danke für die Hilfe. Es war tatsächlich irgendwie ein großes Stück Plastikfolie in die Umwälzpumpe gelangt, bzw. es hing vor dem Flügelrad und hat den Durchfluss blockiert.

    Jetzt habe ich leider direkt das nächste Problem. Der große Dichtring, der zwischen die wieder einzubauenden Pumpe und das Pumpengehäuse kommt, sitzt sehr locker und verrutscht dauernd. Erst hab ich es gar nicht geschafft, die Pumpe mit Dichtring wieder einzusetzen (testweise ohne war gar kein Problem), irgendwann hat's dann geklappt, aber jetzt läuft (richtig viel) Wasser aus, also ist der Ring wohl beim Einbau ganz weggerutscht.

    Gibt's da einen Trick, oder muss ich da einen neuen Dichtring besorgen? Sitzt der immer so locker?

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  • Ok, heute also neuen Dichtring besorgt und eingebaut. Beim Ausbau der Umwälzpumpe schien es aber so, als ob der alte Dichtring ganz ok gesessen hätte. Der neue hält viel besser, und der Wiedereinbau der Umwälzpumpe mit dem neuen Dichtring war eine Sache von Sekunden (ganz anders als gestern).

    Leider, leider hilft es nichts, und es tritt immer noch genauso viel Wasser aus. (So ca. nach 3 Minuten Spülen löst der Schwimmer in der Bodenwanne aus, und es wird abgepumpt.)

    Kann man beim Einsetzen der Pumpe wirklich so viel falsch machen, dass es nicht nur ganz langsam tropft, sondern so viel Wasser danebengeht?
    Ich vermute fast, ich habe gestern durch die vielen Versuche, die Pumpe mit dem alten Dichtring einzusetzen, die Dichtung zwischen Pumpengehäuseoberteil (also wo die Pumpe draufkommt) und dem Pumpentopf kaputtgemacht. Kann das sein? Kann man dieses Oberteil einfach rausziehen und die Dichtung da austauschen, oder ist das komplizierter?

  • Moin Peter201

    …es tritt immer noch genauso viel Wasser aus.
    Da schlage ich dir vor, die Angelegenheit anders zu betrachten. Schnapp dir eine gute Taschenlampe und ein gemütliches Kopfkissen. Mach den GS unten auf, lege dich auf den Boden und schau wo es tropft. Du darfst aber nicht mit den Finger da rein fühlen,
    sonst kannst du nicht mehr aufstehen.
    Nicht dass das Wasser oben von der Bodenwanne tropft.

    Gruß vom Schiffhexler
    :)

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  • Jetzt ist mir noch etwas aufgefallen: Und zwar sitzt dieses Teil hier ("Haube Gummi-Fuehrung Pu.Topf/Bodenwanne"):

    siemens-home.bsh-group.com/de/shop-produktliste/00167243

    nicht mehr richtig. Darüber kann aber kein Wasser austreten, oder? Wofür ist dieses Teil gut? Nur um den Pumpentopf stabil im Gehäuse zu verankern?

    Ich nehme immer noch an, der eigentliche Fehler ist diese oben genannte Dichtung. Wenn mir da jemand helfen könnte, wäre das super.

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  • Schiffhexler schrieb:

    Moin Peter201

    …es tritt immer noch genauso viel Wasser aus.
    Da schlage ich dir vor, die Angelegenheit anders zu betrachten. Schnapp dir eine gute Taschenlampe und ein gemütliches Kopfkissen. Mach den GS unten auf, lege dich auf den Boden und schau wo es tropft. Du darfst aber nicht mit den Finger da rein fühlen,
    sonst kannst du nicht mehr aufstehen.
    Nicht dass das Wasser oben von der Bodenwanne tropft.

    Gruß vom Schiffhexler
    :)
    Puh, von wo könnte ich das sehen? Ich hab die Seitenwände entfernt, und dann versucht, an der rechten Seite, wo die Umwälzpumpe sitzt, zu schauen, ob ich da etwas erkennen kann, aber leider nicht wirklich. Nach den Geräuschen kann man auch nicht gehen, weil es natürlich auch im Innenraum tropft (selbst wenn man dann ausstellt).
    Ich denke auch, ob jetzt die Dichtung zwischen Umwälzpumpe und Deckel nicht dicht ist, oder ob die zwischen Deckel und Pumpentopf nicht dicht ist, könnte ich kaum unterscheiden, weil es in beiden Fällen unten an der Pumpe tropfen würde. Da kann ich von der Seite aus nicht hinschauen, aber ich hab mal ein Küchenpapier da reingeschoben, das auch sofort nass geworden ist. Vielleicht könnte ich das Küchenpapier mit Tesafilm hinten an den Pumpendeckel kleben. Wenn das Wasser da aus der Dichtung zum Pumpentopf läuft, müsste es da ja vorbei...
  • Da würde ich die Dekorblende und darunter die Abdeckung demontieren.
    Von den Seiten ist es ohne 90° Winkelblick nicht zu betrachten.
    Wenn du da noch weiter bastelst, dann baut dir die Elektrotechnik
    noch ein Kurzschluss dazu. Strom & Wasser, sind Erzfeinde.

    Lass das überflüssiges Fullquote weg, schwemmt nur

    Gruß vom Schiffhexler
    :)

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  • Vielen Dank nochmal für die Hilfe! Die Maschine scheint wieder zu laufen. Ich habe die komische "Haube" (s.o.) wieder eingesetzt. (Hab immer noch keine Ahnung, ob da auch noch Wasser rausgekommen sein kann und wofür das Ding nun gut ist.)
    Wo das Wasser dann ganz genau herkam, konnte ich leider nicht erkennen und auch mit dem Löschpapier nicht herausfinden. Es tropfte am Ende jedenfalls unten von der Pumpe herunter. Also hab ich da nochmal die Dichtungen getauscht (den O-Ring hatte ich ja schon einmal getauscht ohne Erfolg, jetzt also auch die Wellendichtung). Und jetzt scheint es dicht zu sein – jedenfalls ist beim 15-Minuten-Spülprogramm nichts ausgelaufen.
    Jetzt bin ich noch gespannt, ob auch die Programmlaufzeiten der richtigen Reinigungsprogramme sich wieder normalisieren oder ob das wirklich etwas ganz anderes ist. Das werde ich hier nochmal rückmelden.

  • Hier die versprochene Rückmeldung: Tatsächlich hat sich die Programmlaufzeit wieder völlig normalisiert. Der Geschirrspüler muss also irgendwie (zumindest indirekt) messen können, wie viel Wasser durch die Umwälzpumpe geht, und wenn das weniger wird, dann verlängert er das Spülprogramm.

    Falls jemand weiß, was da technisch genau abläuft, gerne noch hier im Thread ergänzen! Und damit das im Internet auch gut gefunden werden kann, hier nochmal das Fazit für die Suchmaschine:

    Wenn ein Geschirrspüler plötzlich länger läuft als normalerweise, kann das an einer verstopften Umwälzpumpe liegen. Oder auch: Eine verlängerte Spüldauer kann dadurch verursacht sein, dass ein Fremdkörper in die Umwälzpumpe geraten ist.

  • Hab noch eine Theorie, wie die längere Programmlaufzeit zustandekommen könnte: Die Maschine muss doch die Wassertemperatur messen. Vermutlich dauert das Aufheizen bei verringerter Durchlaufmenge wegen einer verstopften Umwälzpumpe einfach länger, weil weniger Wasser am Heizelement vorbeiströmt. Und deswegen verlängert die Maschine dann die Programmlaufzeit entsprehend und speichert die auch für den nächsten Start. Die Funktion ist vermutlich eigentlich dafür vorgesehen, dass es Gegenden mit sehr kaltem Frischwasser und solche mit wärmerem gibt und jeweils die korrekte Programmlaufzeit angezeigt werden soll.

    Keine Ahnung, ob das stimmt, aber für mich ergäbe das Sinn.

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