Beiträge von ikstej

    Hallo,

    ich besitze einen Miele Waschtrockner WT 945 S bei dem ich gestern alle Flusen aus dem Kondenskanal und dem Lüfterrad geholt habe (ein gigantischer Berg), und jetzt trocknet das Ding endlich wieder ordentlich. Zwischendurch hatte ich auch mal irgendwo ergoogelt, wie der Fehlerspeicher teilweise zurückgesetzt wird (es waren vor der Reparatur zwei F.. vorhanden), so dass da jetzt ein schönes "c" erscheint. Was aber noch nicht resettet wurde, ist die "3" gleich zu Beginn, die ursprünglich ja auf zu langen Trocknerlauf hinweist. Wie lösche ich denn nun auch diese "3" (ohne F davor), um zu sehen ob nun alles funktioniert?

    Hallo Leute,


    ich habe eine Miele W915 Waschmaschine, die ich vor circa 10 Jahren bereits gebraucht gekauft habe, und die immer noch prima funktioniert!


    Ich habe die Maschine unter anderem deswegen genommen, weil sie mir so angenehm solide, ohne übermäßigen Firlefanz erschien, man erkennt das bereits an der äußeren Gestaltung dass die W915 noch aus dieser No-Bullshit-Zeit stammt, vermutlich mitte 90er? Ich traue dem modernen Gelöt nicht, und bin großer Fan dieses Miele-Zeitalters.


    Leider brauchen wir aber ab und an doch auch mal nen Trockner, und haben für ein weiteres Gerät keinen Platz (und für einen Ablufttrockner sowieso keine Abluftmöglichkeit, da Mietwohnung). Deswegen kam ich auf die Idee, ob es nicht vielleicht die beste Lösung wäre, unsere W915 durch einen Miele Waschtrockner aus genau der gleichen Periode zu ersetzen? Mir ist klar dass die Waschtrockner meist nur so 2-3 kg trocknen können, aber besser als nichts. Außerdem fehlt mir an der W915 eine Startzeitvorwahl, das vermisse ich manchmal. Die Waschleistung müsste doch die gleiche sein?


    Wie kann ich herausfinden, welcher Miele Waschtrockner aus der o.g. Zeit stammt? Gibt es da besonders bewährte Modelle, die besonders empfehlenswert sind?


    Danke euch!


    P.S: was ist z.B. mit der Miele WT945, die wirkt zumindest äußerlich mit meiner W915 verwandt?

    Schaltplan gibt es leider nicht, die "fehlenden" Teile fehlen wie gesagt nicht. Das ist eine absichtliche Modifikation des Herstellers,
    da hier Waschmaschinen-Fertigplatinen für Töpfermaschinen verwendet werden. Es ist nicht die Ursache des Problems.


    Ich fasse mal zusammen:


    - der Motor und der Tacho scheinen beide einwandfrei zu sein.


    - das Fußpedal besteht nur aus einem Poti und ist ebenfalls unverdächtig


    - ansonsten existieren nur noch ein Netzschalter, eine Sicherung,
    ein Kondensator am Motor sowie eben die Drehzahlelektronik-Platine



    Der Fehler muss also auf der Drehzahlelektronik sein. Wie es sein
    kann, dass es zuerst lief, aber nachdem ich die Maschine zwei-, dreimal
    (zugeben auf dem Kopf gestellt) an- und ausgeschaltet hatte auf einmal
    in diese zu hohe Geschwindigkeit rutscht, ist mir ein Rätsel.
    Schließlich ist der Platine ja egal, wie rum sie steht.


    Fakt ist, dass der Motor ein Universalmotor mit zwei angegebenen
    Geschwindigkeiten ist: 480 RPM und 14.000 RPM, typisch für
    Waschmaschinenmotoren. Wie das funktioniert, die eine oder die andere
    Geschwindigkeit anzusteuern, verstehe ich aber immernoch nicht. In den
    Motor gehen zwei Kabel für den Anker, zwei Kabel für die Wicklung und
    zwei für den Temperatursensor.


    Dass das Pedal die Geschwindigkeit sogar noch leicht erhöhen kann,
    wenn man den Tacho abnimmt, aber eingesteckt lässt, interpretiere ich
    so, dass die Elektronik vom Tacho 0 Volt kriegt und damit dem Pedal
    erlaubt, sogar noch höher zu gehen. Ist das Tacho drauf, spuckt es viel
    zu viel Volt aus (31V) wegen der zu hohen Geschwindigkeit, ist klar dass
    es dann dem Pedal keine Steigerung erlaubt.


    Der Fehler muss auf der Platine liegen, ich habe auch eine Website
    gefunden wo jemand den gleichen Motorola Motor-Controller für seine
    Schaltung verwendet, vielleicht ist das aufschlussreich:


    [Mod] Crosslink gelöscht


    Hab ihn schon angeschrieben, aber noch keine Antwort.


    Meine nächste verzweifelte Idee wäre, den Triac durch diesen hier zu
    ersetzen. Ich hab zwar nur sehr begrenzte Ahnung von komplexeren
    Schaltungen, aber Lötungen kann ich (mein Gebiet sind eher LEDs und
    Lichttechnik):


    Triac


    Hier im Anhang die Platine nochmal gerade von oben und unten.

    Hallo, ich muss mich korrigieren, habe dämlicherweise das Komma am
    Display übersehen, Widerstand der Tachospule sind also doch nur 540 Ohm,
    nicht kOhm - ist also korrekt so!
    Kann die Tachospule dennoch defekt sein?


    Das Fußpedal ist nur ein Poti, das ist ok.



    Ich versteh halt echt nicht, warum das Fußpedal einen Regelbereich
    zwischen "zu schnell" und "zu superschnell" erlaubt, wenn man die
    Tachospule von der Welle abnimmt (aber eingesteckt lässt), während das
    Pedal mit eingesteckter und montierter Tachospule wirkungslos bleibt und
    die Maschine auf "zu schnell" läuft. Steckt man die Tachospule wiederum
    elektrisch ab, bleibt das Fußpedal ebenfalls wirkungslos.
    Kann sich da jemand einen Reim drauf bilden?

    Hallo Leute,


    das Kühlblech hatte ich selbst mal kurz abgemacht damit man besser rankommt.


    danke für die Tipps: ich habe jetzt mal die Tachospule abgenommen, es sieht alles ok aus, der Magnet sieht heile aus und sitzt fest auf der Achse.
    Wenn ich die Motorwelle eher langsam mit der Hand drehe, erzeugt die Tachospule so 0.3 V im Wechselstrom-Modus am Multimeter (bei Gleichstrom tut sich nix). Wenn ich die Tachospule vom Stecker abziehe und den Widerstand messe, so hat sie ca 540 kOhm - zuviel?


    Den Triac habe ich ebenfalls gemessen: zwischen A1 und G sind nur 60 Ohm, zwischen A1 und A2 sowie G und A2 sind jeweils so um die 600 kOhm.
    Sagt das etwas über den Triac aus?
    Ich habe dann noch testweise die Tachospule mal abgenommen und das Gerät eingeschaltet. Was mir dabei als merkwürdig auffiel: wenn die Tachospule abgenommen wurde und daneben baumelt, funktioniert das Fußpedal wieder, allerdings: die Drehzahl ist immernoch genauso hoch, und ist dann die geringstmögliche, denn wenn man das Fußpedal dann niederdrückt, kann man den Motor sogar noch schneller drehen lassen. Wenn man die Tachospule wieder aufsetzt, so ist das Fußpedal wieder wirkungslos.



    Was könnte ich jetzt noch tun? Ich habe ein Multimeter und ein Labornetzteil zu Verfügung, und natürlich einen Lötkolben etc.



    Ich danke vielmals für die Hilfe!

    Hallo Leute,
    ich habe ein Problem mit meiner Töpferscheibe, ich frage hier im Forum weil ich nach dem Aufschrauben merkte dass sich innen drin konventielle Waschmaschinentechnik verbirgt.


    Ich habe die Maschine (ca. 10 Jahre alt) gebraucht gekauft, sie ist eigentlich in einem Superzustand. Es ist eine Fome (Made in Italy): http://rueckertart.shop-010.de…e_toepferscheibe_3413.jpg
    Sie hat ein Fußpedal zur Geschwindigkeitseinstellung (besteht innen nur aus einem Poti)


    Jetzt wollte ich sie eigentlich nur vor Inbetriebnahme mal innen sauber machen und habe sie auf den Kopf gestellt und den Boden abgeschraubt. Ich wollte eigentlich nur den Antriebsriemen abchecken ob das alles noch schön rund läuft, und habe die Maschine dann angeschaltet. Zuerst lief sie normal langsam und man konnte per Pedal die Geschwindigkeit einstellen. Auf einmal zwischendurch, als ich ein paar mal an und aus gemacht hatte, lief die Maschine plötzlich irrsinnig schnell und das Pedal hatte keine Funktion mehr. Habe innen alle Kontakte mal abgezogen und wieder dran, aber kein Unterschied. Der Motor ist ein SOLE 20580.052 mit 480/14.000 RPM. Meine Vermutung ist, dass das Gerät aus irgendeinem Grund plötzlich nur noch in diesem 14.000 RPM Schleudermodus fährt, statt wie zuvor in dem 480 RPM-Modus. Mir ist nicht klar, ob das ein Kondensatormotor oder ein Universalmotor ist, ich vermute letzteres. In der Töpfermaschine ist auch eine Platine verbaut, ich vermute es handelt sich um die Drehzahlelektronik. Laut http://www.waschmaschinendoktor.de/gelb5.html kann ich mir nun nur zwei Gründe ausmalen: Triac der Drehzahlelektronik ist kaputt (da steht, der Motor würde dann immer schleudern), oder "Tachospule vom Motorblock abgefallen oder der Tachomagnet an der Motorwelle abgerissen (bzw. locker)".


    Mein Problem ist: ich sehe weder am Motor was gebrochenes oder abgefallenes, noch sehe ich auf der Drehzahlelektronik-Platine oder Platinenrückseite etwas durchgebranntes. Vielleicht weiß ich aber auch einfach nicht genau, worauf ich genau achten soll. Ein Multimeter zum messen hätte ich da falls nötig.


    Kann eigentlich der Fakt, dass ich die Maschine auf dem Kopf stehend betrieben habe, dazu führen dass da im Motor/Tacho was verrutscht ist??


    Ich hänge mal Bilder des Motors und der Drehzahlelektronik an, vielleicht habt ihr ja eine Idee!
    Danke euch im Voraus!